5 Sofort-Maßnahmen für mehr Gesundheit

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht
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Hand aufs Herz: Wir Menschen sind schon sehr gemütlich. Wir sind zu faul, um etwas aktiv zu verändern. Selbst wenn es um die eigene Gesundheit geht. Dabei gibt es so viele einfach umsetzbare Dinge, die gefühlt sofort wirken und uns auch eine gute Gesundheit auf Dauer bescheren. Dabei muss man weder ein Ernährungsexperte noch ein Sportprofi sein.

Diese Tipps können sofort umgesetzt werden, um etwas für die Gesundheit zu tun

Mehr Tagesstruktur für mehr Gesundheit

Eine klare Struktur deines Tagesablaufs bietet richtig viele Vorteile. Gönnt man sich mehr Zeit am Morgen durch eine bessere Planung (Stichwort Morgenroutine), reduziert man nicht nur seinen Stresspegel, sondern bekommt einen klaren Plan und eine deutlich bessere Laune. Morgenroutinen zum Inspirieren gibt es sehr viele. Mir persönlich tut es gut, morgens etwas früher als der Rest der Familie aufzuwachen und bereits produktiv zu sein. In aller Ruhe arbeite ich an meinem Blog oder meinem nächsten Buchprojekt und starte mit einem Fortschritt in den Tag. Das ist besser als Kaffee. Dabei trinke ich ganz bewusst einfach nur Wasser (gerne auch etwas warm, da höre ich auf mein Bauchgefühl) oder einen Kräutertee. Pläne für den Tag mache ich ebenfalls erst nach dem Aufstehen, so habe ich am Abend keine Aufgabenliste im Kopf und kann besser abschalten. Am Morgen habe ich dann ein besseres Gefühl dafür, wie ich mich fühle und was ich mir am Tag zumuten kann. Gönne dir morgens einen ruhigen Moment zum Sammeln und in den Tag kommen. Vielleicht tut dir sogar ein kleiner Spaziergang gut, nur mal kurz um den Block, für 5 Minuten. Es ist ein tolles Gefühl, bereits unterwegs zu sein, wenn alles noch schläft. Höre in dich hinein und schaue, was dir am Morgen intuitiv gut tun würde, um positiver, entspannter und bewusster in den Tag zu starten.

Diese Tipps können sofort umgesetzt werden, um etwas für die Gesundheit zu tun

In der Zuckerfalle

Je mehr Stress wir haben, umso mehr Zucker essen wir. Mit Süßkram belohnen wir uns und beruhigen unsere Nerven. Aber ist das wirklich eine dauerhaft gute Lösung? Auch hier wissen wir intuitiv, dass der Zucker uns nicht gut tut. Oft ist das Naschen mit einem schlechten Gewissen verbunden. Durch eine Morgenroutine könnten wir übrigens den Zuckerkonsum automatisch reduzieren, da wir mit einem geringeren Stresspegel in den Tag starten. Julia Gruber vom Darmglück-Podcast betont immer wieder, dass wir mit ca. 30 g Zucker pro Tag gut zurecht kommen. Dabei ist der gesamte Zucker gemeint, auch der aus Obst und anderen Quellen. Ich habe lange für mich festgestellt, dass möglichst wenig Zucker, vor allem Haushaltszucker, meiner Gesundheit sehr gut tut. (Schau dir auch meine Artikel dazu an: Zuckerfrei werden mit 5 einfachen Tipps oder Was passiert, wenn man auf Zucker verzichtet) Ich fühle mich fitter, habe weniger Heißhunger, meine Verdauung ist besser, mein Hautbild ist klarer und jünger. Ich könnte diese Liste noch weiter fortführen, aber eine wichtige Sache ist noch nicht gesagt. Ich habe weniger Schmerzen, auch meine Infektanfälligkeit sinkt. Du musst also nicht sofort alles auf Null reduzieren, aber weniger Zucker zu essen bietet unserem Körper so viele Vorteile.

Diese Tipps können sofort umgesetzt werden, um etwas für die Gesundheit zu tun

Weniger Milchprodukte

Immer wieder stelle ich fest, dass eine Reduzierung bzw. sogar das Weglassen der Milchprodukte eine starke gesundheitliche Veränderung im positiven Sinne bewirken kann. Diese Erfahrung haben auch viele meiner Leser und Zuhörer gemacht. Verdauungsprobleme und Hautprobleme lösten sich bei mir in Luft auf. Mir ging es gesundheitlich deutlich besser, als ich vegan wurde. Dagegen, während meiner sehr langer vegetarischen Zeit mit einem ordentlichen Konsum von Milchprodukten und Käse, verspürte ich keine Besserung. Du musst gar nicht vegan werden. Aber es lohnt sich durchaus, seine Essgewohnheiten zu überprüfen. In diesem Artikel findest du noch mehr Tipps: Pflanzenmilch: Welche schmeckt und kann Kuhmilch ersetzen?

Diese Tipps können sofort umgesetzt werden, um etwas für die Gesundheit zu tun

Intervallfasten 16 / 8

Das Intervallfasten ist eine großartige Möglichkeit, seinen Körper zu entlasten, zu reparieren, nebenbei abzunehmen und fitter zu werden. Im Alltag ist das Intervallfasten sehr gut umsetzbar und benötigt keine langen Vorbereitungen. Automatisch wird man auch zu mehr Obst und Gemüse greifen, weil man sich bewusster ernährt. Ich spüre mein Hungergefühl wieder deutlich und esse nur dann, wenn ich auch Hunger habe. Bevor ich mit dem Intervallfasten anfing, habe ich zu den gewohnten Zeiten regelmäßige Mahlzeiten gegessen, auch Naschereien zwischendurch, obwohl ich nicht immer hungrig war. Es ist ein tolles Werkzeug, seine Bedürfnisse und seinen Körper kennenzulernen. Dabei verbessert sich der allgemeine Gesundheitszustand zusehends. Mehr über das Thema Intervallfasten findest du in diesen Artikeln: Intervallfasten 16/8 - Meine Erfahrung nach zwei Jahren oder Intervallfasten FAQ: Interview mit Dr. med. Petra Bracht

Diese Tipps können sofort umgesetzt werden, um etwas für die Gesundheit zu tun

Wasser trinken

Wir bestehen zu einem sehr großen Teil aus Wasser, die Natur bietet allen Lebewesen zahlreiche Wasserquellen zum Durststillen an und trotzdem konsumiert der Mensch entweder zu wenig davon oder greift ersatzweise auf andere Getränke, die zwar Wasser beinhalten, jedoch voll mit belastenden weiteren Zutaten sind (wie zum Beispiel Zucker). Dabei ist einfach nur Wasser zu trinken wirklich nicht kompliziert und hilft dem Körper, seine Reinigungs- und Transportaufgaben besser durchführen zu können. Ich persönlich habe mit kohlesäurehaltigem Wasser Probleme beim Verdauen. Seit Jahren verwenden wir einen Wasserfilter, der die Wasserqualität direkt am Wasserhahn verbessert, damit sich das lästige Kistenschleppen und andere negative Umweltfolgen erübrigen. Gönne dir einfach pures Wasser! Wenn du zuerst Probleme bei der Umstellung hast, kannst du dein Wasser auch ein bisschen aromatisieren. Lege einfach ein paar Obststücke oder Bio-Orangenschalen in dein Wasser und du wirst merken, wie gut es schmeckt. Hier findest du ein paar Beispiele. Noch mehr Artikel zum Thema Wasser oder Wasserfilter findest du in dieser Übersicht.. Gerne möchte ich dir noch das Thema Medikamente im Trinkwasser: Was Kläranlagen wirklich können ans Herz legen. Die Recherche zu dem Artikel hat mir die Augen geöffnet.

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Beitrag von Lisa Albrecht am 27. Februar 2021 veröffentlicht.

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