Nie wieder Weichspüler! Natürliche und günstige Alternative

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Mein Paket ist da! Ich öffne es und eine große Duftwolke kommt mir entgegen: Weichspüler! Nein, ich habe keinen Weichspüler bestellt. Die Verkäuferin hat die Secondhand-Kleidung vor dem Versand ordentlich mit Weichspüler gewaschen. Sicher war das gut gemeint, aber Weichspüler ist weder gesund noch umweltfreundlich. Was genau steckt im Weichspüler und warum sollte man auf eine natürliche Alternative umsteigen?

Warum du lieber keinen Weichspüler verwenden solltest

Nicht nur meine Nase ist empfindlich, auch unsere Haut freut sich nicht besonders über die Zusatzstoffe im Weichspüler. Das hat aber nichts mit Secondhand-Kleidung an sich zu tun, diese hat viele Vorteile: Sie wird noch einmal verwendet, diverse Giftstoffe wurden bereits herausgewaschen und sie schont den Geldbeutel. Aber man weiß nie, wie sie vorher gewaschen wurde. In der Regel bekomme ich den intensiven Duft des Weichspülers gut raus, nach mehreren Wäschen riecht sie nicht mehr.

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Warum du lieber keinen Weichspüler verwenden solltest

Warum lieber keinen Weichspüler verwenden?

Nicht nur die Duftstoffe sind im Weichspüler problematisch oder für empfindliche Menschen möglicherweise störend. Die Wäsche wird auch ohne Duftstoffe wirklich sauber, sie muss nicht extra parfümiert riechen. Ein Weichspüler wird auch gerne verwendet, damit die Wäsche sich weicher anfühlt. Da gibt es zum Glück auch nachhaltigere und deutlich günstigere Alternativen. Viele Weichspüler enthalten kationische Tenside, sie legen sich wie eine Hülle um die Fasern und machen sie somit weicher. Des Weiteren sorgt Weichspüler dafür, dass die Farbe des Kleidungsstücks länger intensiv bleibt.

Belastung für Mensch und Umwelt

Aber das hat seine Nachteile. Die enthaltenen Duftstoffe können Allergien auslösen. Auch wenn man an sich bis jetzt keine Probleme hatte, könnte sich das Blatt schnell wenden. Bereits Kleinkinder sind von einer Duftwolke umhüllt und nehmen kaum ihren eigenen Körpergeruch wahr. Ist das gut? Manchmal bekommen wir Besuch und danach riecht die ganze Wohnung sehr intensiv nach Waschmittel bzw. Weichspüler. Ich denke, das ist den Menschen gar nicht bewusst, weil sie sich so an diesen Duft gewöhnt haben. Die Fasern von zum Beispiel Sportkleidung oder Handtüchern können auch an Saugfähigkeit verlieren, wenn sie ständig mit Weichspüler in Kontakt kommen. Bei meiner Recherche habe ich gelesen, dass kationische Tenside oft aus Schlachtabfällen gewonnen werden. Dazu werden tierische Fette genutzt, also Talg oder Körperfett von getöteten Schweinen, Rindern und anderen Tieren. Nicht alle Weichspüler sind gleich. Welche Weichspüler vegan sind und welche nicht, muss man im Detail genau schauen. Fakt ist: Duftstoffe, Farbstoffe und andere Hilfsstoffe lassen sich oft nicht oder nur schlecht aus dem Wasser wieder herausfiltern, sie belasten die Umwelt.

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Warum du lieber keinen Weichspüler verwenden solltest

Nachhaltige und günstige Alternativen zum Weichspüler

Ich verwende seit sehr vielen Jahren keinen Weichspüler mehr, weil ich auf eine andere Alternative umgestiegen bin. Und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis! Der ganz normale Essig ist eine solche Alternative, die sowohl das Leben der Farben verlängert, als auch die Fasern weicher werden lässt. Außerdem hat Essig den Vorteil, dass meine Waschmaschine gleichzeitig entkalkt wird. Wir haben sehr hartes Wasser und da ist der Essig für die Langlebigkeit der Waschmaschine essenziell. Ich gebe ein wenig Essig in das Weichspülerfach (mit etwas Wasser verdünnt) und wasche so meine Wäsche. Wenn du Angst hast, dass die Wäsche anschließend nach Essig riecht, kann ich dich beruhigen. Die Wäsche riecht ganz frisch, keine Spur von Essiggeruch. Probiere es aus!

Bis bald, deine Lisa.

Beitrag von Lisa Albrecht am 9. Dezember 2022 veröffentlicht.