In jeder Generation scheint ein Dorn des Unausgesprochenen zu stecken

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht
Generationen verstehen und sich für einander öffnen

„Sie hat gesagt, dass ich undankbar bin und legte einfach auf“, erzählte mir meine Freundin, die ich seit Kindertagen kenne. Nach dem Gespräch mit ihrer Mutter war sie völlig aufgewühlt und tief verletzt. Es ist jetzt einige Tage her, aber das Thema lässt mich nicht mehr los. Weil auch ich eine Tochter habe und mich oft frage, ob ich eine gute Mama bin. Wie wird sie das empfinden, wenn sie älter ist? Wie werde ich sein und auf ihr Leben reagieren?

In jeder Generation scheint irgendwo ein Dorn des Unausgesprochenen zu stecken. Er zwickt und tut weh, aber die wunde Stelle wird wohl wissend ignoriert. An beiden Seiten kochen die Emotionen über und das Unverständnis lauert an jeder Ecke. Anstatt miteinander zu sprechen und dem Konflikt ins Auge zu sehen, laufen die Meisten hinkend durch die Gegend und ertragen still den Schmerz. Vielleicht haben wir einfach nicht gelernt, offen und wertschätzend zu kommunizieren? Wie oft sind wir denn bereit, den anderen zu verstehen und ihn wirklich zu hören?

„Warum erzählt sie nicht einfach von ihren Gedanken und Empfindungen, ohne um den heißen Brei zu reden?“, dachte ich schon als Kind, während ich mit meiner Oma um Punkt Drei Telenovelas schaute und mir mehr Tiefgang wünschte. Im Leben ist das sicher anders, beruhigte ich mich. Dort gibt es keine Drehbücher und auch keine Schauspieler, die das Dessert extra für später aufheben. Aber ich täuschte mich. Leider. Ich wünschte mir schon immer mehr echten Austausch zwischen den Generationen. Und zwar nicht nur über das schöne Wetter, sondern über Dinge, die vielleicht weniger bequem sind und einen wirklich bewegen. Ist tiefes Vertrauen nicht ein besonderes Geschenk? Ist das offene Gespräch mit echten Gefühlen, Gedanken und auch Sorgen nicht ein Beweis für die bedingungslose Liebe? Ja, das echte Leben besteht nicht nur aus rosaroten Wolken. Statt zuzuhören, schalten wir vorschnell auf Ablehnung, die das Band zwischen den Menschen messerscharf durchtrennt.

Würden alle ihre Herzen öffnen, wären Beziehungen so viel enger. Gemeinsam könnten wir annehmen üben, statt abzulehnen und interessiert Fragen stellen, statt zu verurteilen. Die Zeit ist gekommen, sich zu überwinden, den Telefonhörer wieder in die Hand zu nehmen und den ersten Schritt zu tun. Die Kunst der Kommunikation ist richtig schwer. Emotionen sind mächtig und schalten den Verstand per Knopfdruck aus. Doch um was geht es hier eigentlich? Um eine Verbindung zwischen den Menschen, um einen Gewinn für beide Seiten. Ist das nicht die Mühe wert?

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Veröffentlicht am 25. Februar 2024.
Lisa Albrecht
Lisa Albrecht
Gründerin, Autorin, psychologische Beraterin
Ich bin Autorin und Gründerin des Online-Magazins „Ich lebe grün!“, das sich einem bewussten, nachhaltigen und gesunden Lebensstil verschrieben hat. Als zertifizierte psychologische Beraterin für hochsensible Frauen begleite ich meine Klientinnen in akuten Krisensituationen und bei persönlichen Lebensveränderungen – hin zu mehr Leichtigkeit, Klarheit und Wohlbefinden. Mehr über meine Arbeit findest du auf www.lisa-albrecht.de. Ich liebe das Meer, veganes Vanille-Eis und die Erdbeeren aus unserem Garten – kleine Alltagsfreuden, die mein Herz höherschlagen lassen.

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