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Zuckerfrei werden mit 5 einfachen Tipps!

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Wer meinen Blog länger verfolgt, weiß, dass ich ein großer Fan zuckerfreier Ernährung bin und auch selbst längere, zuckerfreie Phasen hatte. Man kann zwar theoretisch über dieses Thema reden, doch eine persönliche Erfahrung ist Gold wert. Wir hatten am Wochenende Besuch von meinen Eltern und da kam die Frage auf, wie man es mit Erfolg schafft, seinen Zuckerkonsum nachhaltig zu reduzieren oder sogar ganz zu lassen. Ich ernähre mich aktuell – im Vergleich zu früher – sehr zuckerreduziert. Im Moment bin ich nicht komplett zuckerfrei, aber meine Zuckerdosis, die in meinem Alltag ab und an auftaucht, beeinflusst mein Wohlbefinden nicht negativ. Wenn ich diese Dosis überschreite, merke ich, dass Nachteile auftreten, sowohl körperliche als auch psychische. Wenn ich Zucker esse, dann sehr bewusst und eine kleine Menge. In der Regel lasse ich es jedoch ganz. Wenn ich von zuckerfrei rede, meine ich damit das Weglassen vom weißen Haushaltszucker. Sicher kann man es noch intensiver betreiben, aber es ist schon viel gewonnen, wenn zuerst der Haushaltszucker wegbleibt. Ebenso achte ich darauf, dass von mir gekaufte Fertig-Lebensmittel ohne zugesetzten Zucker auskommen.

Zuckerfrei - ohne Heißhunger und Pickel

Ich möchte einige positive Effekte aufzählen, die ich bereits nach kurzer Zeit erlebe, wenn ich auf Zucker verzichte. Ich kann mir vorstellen, dass der Körper noch mehr Vorteile genießen wird, wenn er auf lange Sicht zuckerfrei bleibt. Mag sein, dass jeder seine zuckerfreie Zeit anders erlebt, aber ich fühle mich folgendermaßen:

  • Meine Haut sieht frischer und reiner aus
  • Meine Haut am gesamten Körper ist straffer
  • Ich bin konzentrierter
  • Ich habe keine Heißhungerattacken
  • Ich schmecke natürliche Süße intensiver
  • Ich fühle mich energiegeladener
  • Ich habe keine Karies mehr

Jeder Anfang ist schwer. Gerne möchte ich euch 5 konkrete Tipps an die Hand geben, wie man seinen Zuckerkonsum reduzieren kann. Ich habe mich an diese Regeln gehalten:

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"Keime, Bakterien, Medikamente, Hormone und Chlor im Wasser sind für mich kein Thema mehr. "
Lisa Albrecht
Meine Lösung

1. Auf Zucker verzichten, warum sollte ich?

Ich setze mir ein konkretes Ziel, warum ich wieder eine zuckerfreie Phase einlegen möchte. Ich stelle mir vor, wie der gesamte Körper davon profitiert. Ich freue mich schon darauf, wie meine Haut strahlender wird und wie ich von dem stärkeren Verlagen nach Süßem wieder wegkomme. Das Gefühl habe ich jetzt nicht mehr, aber ich kenne es noch von früher. Viele von uns sind ja sogar zuckersüchtig, ohne es wirklich zu wissen. Also ganz wichtig: Mache dir die Vorteile ganz klar!

2. Küchenschränke und versteckte Süßigkeiten

Wenn in meiner Küche noch eine Tafel Schokolade liegt, kann ich nicht zuckerfrei leben. Das ist so. Wenn ich zu Hause nichts Zuckerhaltiges mehr habe, fühle ich mich stärker und kann mit der zuckerfreien Phase leichter beginnen. Ich sortiere also alle Lebensmittel aus (verschenke sie oder esse sie vorher auf), damit ich nicht in Versuchung kommen kann.

Zuckerfrei - ohne Heißhunger und Pickel

3. Was koche ich?

Jetzt bin ich routiniert und habe keinerlei Probleme beim Kochen. Ich weiß, wie ich zuckerfrei backe. Schau dich in meiner Rezepte-Rubrik um, dort findest du viele zuckerfreie Rezepte. Ebenso kann ich dir das Buch von Anastasia Zampounidis Für immer zuckerfrei – Meine Glücksrezepte empfehlen. Wenn du einen groben Plan machst, was du täglich essen könntest, kommst du nicht ins Schwitzen und greifst nicht zu zuckerhaltigen Lebensmitteln. Ebenso wirst du Freude an neuen Gerichten haben, es wird eine spannende Reise!

4. Unterwegs zuckerfrei essen

Wenn man viel unterwegs ist, hat man wenig Kontrolle, in wieweit das bestellte Essen oder der gekaufte Snack zuckerfrei ist. In der ersten Zeit koche ich einfach selbst und nehme mir mein Essen mit. Es gibt so schöne (und praktische) Lunchboxen bzw. Brotdosen oder Isolierbehälter, die das Mitnehmen vom eigenen Essen zur Freude machen. Wir haben einige dieser Edelstahl-Boxen zu Hause, die regelmäßig befüllt werden. Wenn man jedoch unterwegs zuckerfreie Alternativen gefunden hat, kann man natürlich auch alles wieder entspannter angehen. Zur Not kann man z. B. in seiner Mittagspause in einen Supermarkt gehen und dort einige frische und zuckerfreie Zutaten kaufen, die man schnell in einen Salat oder eine schnelle Speise verwandelt.

5. Genug Wasser trinken

Wenn ich ein Verlangen nach Süßem bekomme, trinke ich immer ordentlich Wasser. Es erklärt sich von selbst, dass ich keine gesüßten Getränke zu mir nehme. Ich trinke gefiltertes Leitungswasser – so schmeckt es mir und ich habe immer Vorrat da. Mehr Informationen zu meinem Wasserfilter – den ich allen wärmstens empfehle – findest du im verlinkten Beitrag. Ich fülle einfach meine große Wasserflaschen mit frischem Wasser einmal morgens ab. So ist mein Körper tagsüber wunderbar mit Flüssigkeit versorgt.

Diese Tipps sind wirklich nicht schwer und lassen sich einfach umsetzen. Wie ich schon geschrieben habe: Die Theorie ist das eine, aber eine persönliche Erfahrung ist viel wichtiger. Spüre einmal selbst, wie gut es tut, für eine Zeit oder sogar für immer auf Zucker zu verzichten. Ich mache es nach Lust und Laune – so habe ich weder Druck noch ein schlechtes Gefühl, wenn es mal nicht klappt. Wenn ich Zucker esse, dann genieße ich es – ich weiß jedoch auch, wann ich aufhören muss – die Signale kann ich heute super erkennen und habe eine gute Kontrolle über meinen Zuckerkonsum, ohne rückfällig zu werden.

Ich freue mich, wenn du mir berichtest, wie es bei dir mit dem Weglassen von Zucker klappt und wie dein Körper darauf reagiert. Bis bald, deine Lisa.

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Dieser Beitrag wurde von Lisa Albrecht am 22. Oktober 2018 veröffentlicht.

Flamingomaus 23.10.2018 um 10:16
Ein hilfreicher bloß, man erhält viele gute Tips und Anregungen. Daraus kann man sich seine eigene Ernährungsphilosophie kreieren.
Antworten
Lisa von ich lebe grün! 25.10.2018 um 10:52
Liebe Flamingomaus,
danke dir! Ja, jeder kann, niemand muss - jeder hat die Wahl und ich möchte einfach nur inspirieren! Da jeder Mensch individuell ist, hilft oft ausprobieren, um festzustellen, was einem gut tut.
Liebe Grüße,
Lisa
Antworten
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Lisa Albrecht

Lisa Albrecht

Gründerin & Autorin

Auf meinem Blog teile ich mit dir meine Erfahrungen und Gedanken, wie man ein Stück "grüner" Leben kann. Gesünder, leichter, harmonischer, bewusster und einfach glücklicher. Ich bin Mama einer Tochter und wir haben auch einen Familienhund. Ich liebe das Meer und mit Erdbeeren kann man mich leicht bestechen.

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