Pickel durch Zucker - Erfahrung nach zuckerfreier Ernährung

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Ich bin so begeistert, was gerade mit meiner Haut passiert! Was habe ich gemacht? Ich habe fünf Wochen lang keinen Haushaltszucker mehr gegessen und alle Lebensmittel gemieden, die zugesetzten Zucker beinhalten. Ich merkte, dass meine Haut deutlich frischer und glatter wirkt, was ich kaum glauben konnte. Zuerst habe ich die Verbesserung meiner Haut auf meinen Zyklus geschoben, schließlich wird unsere Haut zum Eisprung hin noch attraktiver. Nach dem Eisprung habe ich immer einen deutlichen Unterschied bemerkt. Ich bekam hier und da kleine Pickel (immer an den gleichen Stellen). Ebenso hatte ich den Eindruck, ich bekomme noch mehr Fältchen. Jetzt ist ein kompletter Monat vorbei – mein Zyklus hat wieder angefangen – aber meine Haut ist nach wie vor richtig gut. Selbst am Zyklusende war meine Haut frisch und rein, ich hab keinen einzigen Pickel bekommen. Und das ist nicht üblich! Die typischen Stellen, wo immer wieder Pickel aufgetaucht sind, haben sich erholt und der Gesamtzustand meiner Haut hat sich enorm verbessert. Ebenso habe ich den Eindruck, dass meine Augenfältchen weniger geworden sind bzw. nicht so tief wirken.

Reine Haut ohne Zucker

Meine Ernährung hilft meiner Haut

Früher hatte ich deutlich mehr Probleme mit meiner Haut. Wenn ich alte Fotos anschaue, hatte ich hier und da Pickel. Ich litt nicht unter Akne, aber hatte wiederkehrende rote Stellen unterhalb der Wangen und bekam schnell Pickel um den Mund herum. Wer regelmäßig meinen Blog liest, kennt meine Geschichte. Ich war eine lange Zeit Vegetarierin, dann stellte ich auf eine rein pflanzliche (vegane) Ernährung um. Später habe ich angefangen, mich glutenfrei vegan zu ernähren – was mir bzw. meinem Gesundheitszustand sehr gut tat. Komplett zuckerfrei (also ohne Haushaltszucker) habe ich mich während meiner Schwangerschaft ernährt. Da aber die Haut in der Schwangerschaft in der Regel ziemlich gut ist – so bei den meisten – habe ich den Effekt auf die Hormone geschoben. Nach der Schwangerschaft hat sich der Zucker wieder in meinen Ernährung geschlichen. In meiner Kindheit aß ich recht viele Süßigkeiten, später ebenso. Schließlich hat man sich daran gewöhnt, der Körper verlangte nach Zucker. Aus heutiger Sicht und meiner persönlichen Erfahrung bin ich mir sicher, dass zugesetzter Zucker süchtig macht. Ein Augenöffner war für mich auch dieses Buch zum Thema Zucker. Nach der Schwangerschaft hatte ich ebenso zuckerfreie Zeiten, aber da war ich sehr mit meiner neuen Rolle als Mama beschäftigt, meine Hormonlage war durch die Stillzeit wieder anders und zusätzlich verfälschte der Schlafmangel das Hautbild. Ich merkte, wie schwer mir am Anfang der Verzicht auf Zucker gefallen ist, erst nach einer Woche konnte ich ein Stück Schokolade links liegen lassen. Zusammengefasst kann ich sagen, dass ich vor allem nach der Schwangerschaft ein starkes Bewusstsein für meinen Zuckerkonsum entwickelt habe. Selbst in den Zeiten, in denen ich wieder Zuckerhaltiges gegessen habe, war die Dosis an Zucker sehr reduziert. Solche Zuckermengen, die ich bis Mitte 20 gegessen habe, hat mein Körper schon lange nicht mehr gesehen. Zum Glück!

Ich esse süße Dinge, aber andere

Ich backe furchtbar gerne und liebe Süßigkeiten. Aber ich süße heute anders. Gerne setze ich auf Datteln, die ich im Hochleistungsmixer mit etwas Flüssigkeit zu einer Paste verarbeite. Damit süße ich so gut wie alles. Ebenso verwende ich Ahornsirup, aber sehr sparsam. Reife Bananen können richtig gut süßen, wenn man sie in den Teig einarbeitet, manchmal sogar in Kombination mit Apfelmark. Natürlich kommt es auf das Rezept an. Ach ja, in der Rezepte-Rubrik findest du einige Anregungen. Kokosblütenzucker gab es früher öfter bei uns, aber seine Umweltbilanz überzeugt mich noch nicht. Schmecken tut er himmlisch. Mit Xylit kann man auch süßen, da wir jedoch einen Hund haben, ist mir das zu gefährlich. Außerdem ist mir Xylit zu stark verarbeitet. Wenn wir Gäste bekommen, süße ich kräftiger als üblich. Da wir als Familie grundsätzlich auf unseren Zuckerkonsum sehr achten und die meisten Sachen selbst machen, hat sich unser Geschmacksempfinden verändert. Wir waren dieses Jahr im Urlaub und kauften uns in einer Eisdiele ein veganes Eis. Es war so süß, dass ich bereits nach einem Löffel nicht mehr konnte. Lebensmittel, die anderen nicht besonders süß vorkommen, sind für uns süß genug. Im Beitrag über Zuckeralternativen habe ich noch weitere Möglichkeiten aufgezählt, mit denen man den Haushaltszucker ersetzen könnte. Ich habe auch vor fast einem Jahr einen schönen Beitrag mit weiteren Erfahrungsberichten veröffentlicht, was mit dem Körper passiert, wenn man auf Zucker verzichtet.

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Mit diesem Hochleistungsmixer zaubern wir in der Küche so gut wie alles: Grüne Smoothies, Dattelmus, zuckerfreie Süßigkeiten, glutenfreie Mehle, schnelles Fruchteis, Pflanzenmilch, Saucen oder Aufstriche.

Fazit: Leben ohne Zucker

Auf meinem Blog werde ich natürlich weiterhin zuckerfreie Rezepte veröffentlichen und euch auf dem Laufenden halten, wie es mir geht. Mit diesem Beitrag möchte ich euch inspirieren, mal auf Zucker zu verzichten, für eine längere Zeit, für immer oder auch nur für zwei Wochen. Selbst nach einer Woche merkt man eine kleine Veränderung, man spürt, wie der Körper anfängt, sich umzustellen und sich zu erholen. Ich bin gespannt, ob ihr auch eine Verbesserung eurer Haut feststellt – das war ja der Grund, warum ich überhaupt diesen Beitrag geschrieben habe. Aber es gibt sicher noch viele weitere Gründe, mit Zuckerdetox sofort zu beginnen. Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen! Eure Lisa.

Beitrag von Lisa Albrecht am 24. September 2018 veröffentlicht.

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