Intervallfasten 16/8 - meine Erfahrung nach zwei Jahren

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Ich halte nichts von strengen Diäten. Aus eigener Erfahrung weiß ich auch, dass Neujahrsvorsätze spätestens nach zwei Wochen scheitern. Mit dem Intervallfasten 16/8 (16 Stunden fasten, 8 Stunden essen - natürlich nicht am Stück!) habe ich für mich ein "spannendes Gesundheitsprogramm" gefunden, das wirklich auf Dauer funktioniert und leicht umsetzbar ist. In diesem Artikel möchte ich dir erzählen, seit wann ich Intervallfasten mache und wie meine Langzeiterfahrung damit ist.

Intervallfasten 16 / 8- meine Langzeiterfahrung

Intervallfasten seit 2019

Anfang 2019 startete ich eine 10-Tage-Challenge, die neben Bewegung natürlich auch das Intervallfasten umfasste. Auf diese Weise kam ich mit dem Intervallfasten zum ersten Mal in Berührung. Viele machen das Intervallfasten nicht nur, um den Körper zu reinigen und zu reparieren, sondern auch um abzunehmen. Ich hatte dieses Ziel damals nicht. Auch heute könnte ich sogar noch ein oder zwei Kilo zunehmen, aber auch so fühle ich mich ganz wohl in meiner Haut. Heute, fast zwei Jahre später, ist das Intervallfasten für mich völlig normal. Wenn ich ehrlich bin, entspricht es ganz gut meinem Rhytmus. Wenn ich aufstehe, erledige ich zuerst wichtige Aufgaben. Würde ich direkt frühstücken, hätte ich deutlich weniger Zeit. Gleichzeitig habe ich morgens nicht sofort einen großen Hunger, sondern habe mir diesen über die Jahre irgendwie angewöhnt. Erst beim Intervallfasten habe ich gemerkt, wann ich wirklich Hunger habe und wann nicht. Also merke ich, dass ich erst gegen 10 oder 11 Uhr Hunger bekomme.

Intervallfasten 16 / 8- meine Langzeiterfahrung

Intervallfasten lässt sich leicht umsetzen

Im Gegensatz zu Diäten ist das Intervallfasten sehr einfach anwendbar. Man ißt einfach in einem Zeitraum von 8 Stunden, der Rest ist Pause. Wenn wir genauer hinschauen, stellen wir fest, dass wir bereits viele Stunden einfach verschlafen. Beim Intervallfasten ißt man eigentlich normal, man muss sich nicht einschränken. Natürlich, wenn man seinem Körper noch mehr Gutes tun möchte, achtet man auf weitere Dinge. Zum Beispiel, ist es wirklich vorteilhaft, nur biologisch angebaute Lebensmittel zu kaufen. Ich ernähre mich rein pflanzlich, also vegan, das tut mir persönlich sehr gut. Ebenfalls verzichte ich gerne auf den üblichen weißen Haushaltszucker und greife stattdessen zum Beispiel zu Trockenobst. Wenn man also das Intervallfasten mit einer gesunden Wahl von Lebensmittel kombiniert, profitiert man noch stärker von den positiven Effekten.

Welche positive Gesundheitseffekte spüre ich beim Intervallfasten?

Ich erinnere mich, dass die ersten vier Wochen wirklich aufregend waren. Ich lernte meinen Körper neu kennen, spürte mein Hungergefühl besser und hatte auch manchmal einen Tiefpunkt. Ich hatte früher die Angewohnheit, zwischendurch zu naschen. Das habe ich mir während der Intervallfastenzeit abgewöhnt. Und das hat mir wirklich sehr gut getan. Ich habe dabei festgestellt, dass ich meistens dann genascht habe, wenn ich unzufrieden war. Stress oder Langeweile - das waren meine Motive. Heute kann ich das viel besser einordnen, wenn der Hunger auf Süßes auftaucht. Ich hatte beim Entgiften eine unreinere Haut, auch mein Zahnfleisch hat sich für einige Tage entzündet. Ansonsten lief die erste Zeit sehr gut und danach hatte ich keinerlei Probleme mehr. Da das Intervallfasten sehr freundlich in der Umsetzbarkeit ist, konnte ich mich sehr gut damit identifizieren.

Intervallfasten 16 / 8- meine Langzeiterfahrung

Wie geht es mir jetzt?

Ich hatte zwischendurch auch eine längere Pause. Ich habe sie nicht bewusst gemacht, sie hat sich so ergeben. Irgendwann hörte ich auf, auf die Uhr zu schauen. Ich habe einfach nach meinem Gefühl gegessen und das ist auch gut so. Ich habe also unbewusst weiter Intervallfasten gemacht. Als wir jedoch umgezogen sind, ist mein Rhytmus durcheinander gekommen. Auch als ich angefangen habe, meinen Führerschein zu machen. Ich habe mehr genascht, aber bewusst. Auch wenn ich wusste, dass dies eigentlich nicht der Intervallfastenregel entspricht, habe ich mal ein Eis oder etwas Schokolade gegessen. Solange das keine Dauersituation bleibt, ist das keine große Sache. Ausnahmen helfen, durch schwierigere Situationen gut zu kommen. Jetzt zum Beispiel, mache ich wieder seit einigen Wochen Intervallfasten. Ich beachte genau, dass ich mindestens 16 Stunden pausiere. Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass mir das wieder sehr gut tun wird. Ich denke, ein gutes Bauchgefühl ist bei dieser ganzen Sache ziemlich wichtig.

Fazit: Intervallfasten - ja oder nein?

Ich sage auf jeden Fall JA. Intervallfasten ist eine sehr flexible und effektive Möglichkeit, seinen Körper auf Vordermann zu bringen. Man kann gut durchhalten, die Umstellung erfolgt schön langsam und jeden Tag kann man gesündere Lebensmittel in seinen Speiseplan integrieren. Ich fühle mich kraftvoller und erholter, wenn ich Intervallfasten mache. Der bewusste Umgang mit der Ernährung tut sehr gut. Wenn man gleichzeitig noch Bewegung und Meditation oder Atemübungen in das Programm integriert, wird der positive Gesundheitseffekt nicht ausbleiben. In meinem kostenlosen Newsletter gibt es regelmäßig weitere Erfahrungsberichte zu ähnlichen Themen. Wenn du auf dem neuesten Stand bleiben möchtest, freue ich mich, wenn du ihn abonnierst. Hast du noch Fragen? Zögere nicht, mir eine Email zu schreiben. Bis bald, deine Lisa.

Beitrag von Lisa Albrecht am 1. Januar 2021 veröffentlicht.