Minimalismus im Badezimmer: Diese Dinge können weg!

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Ich habe mit meinem selbstgemachten Putzmittel im Badezimmer geputzt und dabei festgestellt, wie stark sich unser Konsumverhalten verändert hat. Vor ein paar Jahren sah die Situation noch ganz anders aus. Mir fällt auf, dass unser Badezimmer vom Standard deutlich abweicht. In diesem Artikel bekommst du einen Einblick in unser minimalistisches Badezimmer. Ich erzähle dir, welche Dinge wir dort verwenden und auf was wir gerne verzichten. Eins vorweg: Unser minimalistisches Leben ist nicht von heute auf morgen entstanden. Es war und ist ein ständiger Prozess. Wenn du auch minimalistisch leben möchtest, nimm dir Zeit dafür und setze dich nicht unter Druck. So klappt es, dass du dich an die Veränderung anpassen und sie dankbar annehmen kannst. Das minimalistische Leben ist für mich keineswegs ein schmerzhafter Verzicht. Ich lebe sehr gerne so, es tut mir gut und ich fühle mich damit frei.

Minimalistisches Badezimmer

Feste Seife vs. flüssige Seife

Flüssige Seife: Wir setzen seit einiger Zeit nur noch auf feste Seifenstücke. Sie haben eine kleinere Verpackung, die nur aus Papier besteht. Manchmal kann man sie sogar völlig unverpackt kaufen. Feste Seife ist nicht unhygienischer als flüssige Seife. Schau dir diesen Artikel an: Ist ein Seifenstück eine Keimschleuder?. Beim Seifenkauf achte ich darauf, dass die Seife vegan ist und keine schlechten Zutaten hat. Unsere Seife trägt den Hinweis, dass sie biologisch abbaubar ist. Bei Seifen mit Palmöl muss man ebenfalls aufpassen. Das verwendete Palmöl sollte aus nachhaltigen Quellen stammen. Ich verzichte auf Seife mit Palmöl. Mit Seife lässt sich zum Beispiel auch normales Waschmittel selbst herstellen. Dazu gibt es diesen Artikel: Wäsche waschen: Experiment Seifenflocken und ganz ohne Waschmittel.

Minimalistisches Badezimmer

Selbstgemachts Putz- und Waschmittel

Aktuell probiere ich aus, wie ich ökologisch putzen und waschen kann. Mein selbstgemachtes Putzmittel für das Badezimmer gefällt mir richtig gut. Warum ich diesen Aufwand überhaupt mache? Mit dem regelmäßigen Kauf von Putzmitteln erzeugen wir sehr viel Plastikmüll. Außerdem möchte niemand freiwillig den direkten Hautkontakt mit dem gekauften Putzmittel haben. Die Warnhinweise auf der Verpackung geben Auskunft, wie giftig oder reizend das Mittel ist. Mein selbstgemachtes Putzmittel könnte ich sogar essen - rein theoretisch. Es besteht aus Apfelessig, etwas Orangenöl und Wasser. Wir haben ein sehr kalkhaltiges Wasser und trotzdem bekomme ich alle Flächen sauber geputzt. Ein Wunder! Das Rezept kommt in den nächsten Wochen, ich möchte für mich zuerst eine gute Mischung finden.

Alternative zum Waschmittel

Im Moment verwende ich Seifenflocken als Waschmittel. Kleidungsstücke, die hartnäckige Flecken haben, weiche ich vorher ein. Bis jetzt wird alles gut sauber. Aber wie gesagt, ich bin an dieser Stelle noch am Experimentieren. In diesem Artikel fasse ich alle meine Waschtipps zusammen, damit du möglichst wenig Waschmittel brauchst.

Haare waschen ohne Shampoo

Ich hätte nicht gedacht, wie sauber meine Haare mit Roggenvollkornmehl werden. Schon länger existiert dieser Artikel: Meine Erfahrung mit Roggenvollkornmehl als Haarshampoo. Seit dem habe ich weitere Erfahrungen gesammelt. Ich kann dir sagen: Ich bleibe dabei! Noch mehr Informationen zum Thema "Natürlich schöne Haare" findest du in meinem aktuellen eBook.

Minimalistisches Badezimmer

Minimalistische Haut- und Gesichtspflege

Ein minimalistisches Leben zeigt schnell auf, dass wir viel weniger zum Leben brauchen. Es reicht tatsächlich eine Creme, die ich allerdings auch nicht mehr oft verwende. Im Moment verwende ich eine Handcreme als Universalcreme. Dadurch, dass ich mein Trinkverhalten verändert habe, ist meine Haut weniger trocken. Ich hatte eine sehr trockene Haut und dachte, mein Gesicht könnte niemals ohne einer Creme überleben. Ich habe aufgehört, mich zu schminken. Durch meine Ernährungsumstellung hat sich meine Haut erholt, sieht frisch und gut aus. Ich sehe keinen Grund, sie zu verdecken. Da ich keine aggressiven Gesichts-Reinigungsprodukte verwende, wird sie wenig strapaziert und trocknet nicht mehr aus. Direktes Wasser auf meinem Gesicht trocknet die Haut aus, deshalb verwende ich ein feuchtes Handtuch, um sie aufzufrischen. So spare ich mir die zusätzliche Gesichtscreme. Es sind manchmal mehrere Schritte nötig, um etwas umzustellen. Man muss an der Ursache arbeiten. Man kann sich also folgendes fragen: Welche Gründe gibt es für eine trockene Haut? Verändert man die Ursache, benötigt man weniger Pflegeprodukte. Das ist so ein spannender und befreiender Prozess!

Beitrag von Lisa Albrecht am 8. September 2020 veröffentlicht.

Tipp
Nachhaltige
Lösungen für deinen Alltag!
✔ Kostenloser Newsletter max. 1x pro Woche.
✔ Jederzeit abbestellbar über einen Link.
✔ Ich habe die Hinweise zum Datenschutz zur Kenntnis genommen und stimme ihnen zu.
Newsletter abonnieren