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Corona: Ist ein Seifenstück eine Keimschleuder?

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht
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In der Corona-Zeit waschen sich die Menschen gefühlt doppelt so oft ihre Hände. Eine Freundin schickte mir vor einiger Zeit, als die Hamsterkäufe noch aktuell waren, spannende Bilder aus einer Drogerie. Alle Flüssigseifen waren ausverkauft! Dagegen stapelten sich die Seifenstücke, die Auswahl war nach wie vor richtig groß. Ist nun ein Stück Seife schlecht und bei Corona oder anderen Viren gar nicht wirksam? Ist es vielleicht sogar eine Keimschleuder?

Plastikfreie Seifen für das nachhaltige Badezimmer

Das Deutsche Beratungszentrum für Hygiene gibt Entwarnung in einem GEO-Artikel. Seifenstücke sind im Haushalt genauso unbedenklich wie Seifenspender. Eine sehr gute Erklärung, warum man lieber zur Seife statt Desinfektionsmittel greifen sollte - vor allem Zuhause - liefert ein Artikel bei Qultur. Das Corona-Virus besitzt eine Hülle, die aus Fett besteht. Und mit was lässt sich Fett am besten lösen? Mit Seife. Im oben erwähnten Artikel sind sich dazu sowohl Chemiker, Biologen und als auch Virologen tatsächlich einig. Und: Wasser alleine ist nicht sehr effektiv, da es nicht die gewünschte fettlösliche Eigenschaft besitzt, um die Virushülle zu zerstören.

Plastikfreie Seifen für das nachhaltige Badezimmer

Seine Hände sollte man am besten 30 Sekunden lang einseifen, auch zwischen den Fingern und auf beiden Seiten. Anschließend gründlich abwaschen - so wird das Virus weggespült. Spannend ist aber auch die Tatsache, dass das Corona-Virus nicht nur entfernt, sondern auch inaktiv gemacht wird. Seife lässt die einzelnen Virus-Bestandteile aufbrechen, so dass sie ihre Kraft völlig verlieren und für uns ungefährlich werden. Auch aus ökologischer Sicht sind die Seifenstücke zu bevorzugen. Sie sind effektiv, haben in der Regel eine dezente Papierverpackung und halten lange.

Plastikfreie Seifen für das nachhaltige Badezimmer

Ich setze schon länger auf Seifenstücke. Ist die Seife aufgebraucht, entsteht kein zusätzlicher Müll. Flüssige Seifen kann man zwar nachfüllen, um den Pumpspender zu behalten, trotzdem gibt es dann noch die Verpackung der Nachfüllpackung, die deutlich größer ist als das kleine Papierstück des neuen Seifenstücks. Und sie ist aus Plastik. Noch ein Vorteil: Ein Seifenstück ist preislich in der Regel sehr attraktiv.

Plastikfreie Seifen für das nachhaltige Badezimmer

Natürlich gibt es auch teure Luxus-Seifen, aber in der Regel hat die Seife am Stück in sehr vielen Punkten eindeutig die Nase vorn. Mit der Seife waschen sich übrigens auch immer mehr Menschen die Haare (es gibt spezielle Haarseifen). Außerdem kann man Seifen auch wunderbar für den gesamten Körper unter der Dusche verwenden. So spart man jede Menge Plastikmüll und schont die Umwelt. Also eine win-win-Situation! Bis bald, deine Lisa.

Beitrag von Lisa Albrecht am 24. Juni 2020 veröffentlicht.

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