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11 Dinge, die ich nicht mehr kaufe

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Ich war gestern in einem Drogeriemarkt und habe festgestellt, dass ich dort fast nur noch Lebensmittel einkaufe, wie zum Beispiel glutenfreie Nudeln. Ich schaute mich ein wenig um und stellte fest, dass so vieles für mich total unnötig geworden ist.

Glasflaschen statt Plastikflaschen

Plastikflaschen / Wasserflaschen

Als Studentin hatte ich Wasser in einer Plastikflasche dabei, oft gekauft, manchmal nachgefüllt. Irgendwann stellten wir auf Glasflaschen um. Auf den ersten Blick schien das auch eine gute Lösung zu sein, schließlich werden die Flaschen ja wieder verwendet. Der Teufel steckt im Detail. Egal welches Mineralwasser man kauft: Es muss transportiert werden und Glas ist leider sehr schwer. Außerdem müssen die Flaschen mit hohem Energieaufwand hergestellt und immer wieder gereinigt werden. Leitungswasser ist für mich heute das optimale Getränk. Es ist regional, sehr günstig und jederzeit verfügbar. Unser Wasserfilter, der in der Anschaffung wirklich nicht viel kostet, sorgt für eine noch bessere Qualität und filtert Medikamentenrückstände, Hormone, Pestizide, Mikroplastik, Bakterien, Schwermetalle und mehr. Für Unterwegs nehmen wir Glasflaschen.

Taschentücher

Taschentücher sind ein Standard-Produkt, so gut wie jeder kauft Papiertaschentücher. Als Kind kannte ich gar keine Papiertaschentücher, wir hatten nur Stofftaschentücher im Haus. Back to the Roots: Wir kaufen schon länger keine mehr und siehe da, es funktioniert. Wir verwenden einfach wieder Stofftaschentücher, sie funktionieren sehr gut, unsere Näschen sind übrigens nicht rot gerubbelt wie sonst und wer nähen kann, kann sie aus T-Shirt Stoffen (Jersey) oder feinen Baumwollstoffen selbst nähen. Ich habe einige alte Sachen zu Taschentüchern verarbeitet.

Stoffbinden aus Bio-Baumwolle

Binden, Tampons und Slipeinlagen

Wenn ich meine Tage habe, verwende ich keine Einweg-Hygieneprodukte mehr. Ich habe noch ein bisschen was da, aber es liegt nur für den Notfall im Schrank. Aus alten Zeiten sozusagen. Viel lieber verwende ich waschbare Stoffbinden aus Bio-Baumwolle oder die Menstruationstasse. Dazu habe ich schon viele Beiträge geschrieben.

Papierküchentücher

Papierküchentücher habe ich früher nicht oft gekauft. Trotzdem komme ich heute komplett ohne aus. Ich verwende einfach kleine Baumwollhandtücher, die auch Flecken bekommen dürfen.

Plastikzahnbürsten

Unsere Zahnbürsten sind aktuell aus Bambus und Zuckerrohr. Beide sind umweltfreundlich und können sogar im Garten auf dem Kompost entsorgt werden.

Wattepads

Wattepads habe ich früher ständig gekauft. Zum Abschminken hauptsächlich. Je älter ich werde, umso weniger schminke ich mich. Außerdem habe ich mir aus einem weichen Bio-Nicki-Stoff, den ich noch Zuhause hatte, Wattepads genäht. Ebenso gut geeignet sind kleine Baby-Handtücher, damit kann man auch das Gesicht abtrocknen.

Spülschwämme ersetzen durch Baumwolltücher

Spülschwämme

Seit ich eine nachhaltige Spülbürste, einen Edelstahl-Topfreiniger und ein Spültuch verwende, muss ich keine Spülschwämme mehr kaufen.

Notizzettelblöcke

Ist das wirklich noch notwendig? Im Haushalt fällt doch so viel Papier an. Ich verwende benutzte Briefumschläge, Rückseite diverser A4-Schriftstücke oder Verpackungen zum Notieren von Dingen.

Produkte mit Palmöl

Generell meide ich Produkte mit Palmöl. Wenn ich nicht weiß, woher das Palmöl kommt (und das ist meistens so), ist das für mich keine gute Alternative. Es gibt so viele Produkte ohne Palmöl, man muss gar nicht lange suchen.

Haare waschen ohne Shampoo

Ich brauche nur noch sehr selten Shampoo. Letztes Jahr stellte ich auf das selbstgemachte Roggenmehl-Shampoo um und bin so begeistert! Dazu mehr im unten verlinkten Artikel, außerdem habe ich ein ganzes eBook über eine nachhaltige Haarpflege geschrieben.

Duschgel

Wir verwenden aktuell einfach nur Seife (in etwas Papier verpackt) zum Duschen. Ich habe jedoch noch so viele Duschgels hier, dass ich vermutlich ein Jahr lang ohne Pause duschen könnte.

Was kaufst du nicht mehr und findest es total unnötig? Im Moment fällt mir nichts mehr ein, aber es gibt sicher noch mehr Dinge, die aus meinem Einkaufskorb rausgeflogen sind. Bin gespannt auf deine Ex-Produkte! Liebe Grüße von Lisa.

Beitrag von Lisa Albrecht am 30. Januar 2020 veröffentlicht.

tami 24.2.2020 um 7:14
hey :)
ich mache meine hafermilch selber. ist ganz easy, gesund und kostet super wenig.
Karin Theresa 23.2.2020 um 19:55
hallo liebe lisa, du schreibst, bambus zahnbürsten sind umweltfreundlich, also das stimmt definitiv nicht.
bambuszahnbürsten haben so einen derart weiten weg hinter sich, dass es schon wieder eine umweltsünde ist. ich glaube nicht, dass sie zu fuss nach europa gebracht werden oder? Weiterlesen ich habe mich deswegen auch schon einige male erkundigt und gesucht und habe einen bürstenmacher in österreich/burgenland gefunden, der zahnbürsten aus heimischen buchenholz herstellt. das sind keine weiten transportwege und somit auch umweltfreundlich. ;)
Lisa von ich lebe grün! 23.2.2020 um 20:00
Liebe Karin,
danke für deine Gedanken, es ist ein gutes Thema und ich werde in diese Richtung recherchieren. :-) Klar, je regionaler, umso besser. Plastikzahnbürsten werden leider auch transportiert... vermutlich ähnlich wie Bambus. Da hat Bambus beim Material einen Pluspunkt. Weiterlesen Aber wie gesagt, ich werde an dieser Stelle mal recherchieren. Interessiert mich auch sehr!
Liebe Grüße,
Lisa
Susini 31.1.2020 um 14:40
Liebe Lisa, ich habe schon viel von dir gelernt. Manche Sachen mache ich schon lange zum Beispiel die Sache mit den Notizzetteln.
Vielen Dank für die Tipps
Liebe Grüße
Susanne
Hoppelpoppel 3.2.2020 um 23:30
Aufgefallen ist mir, daß oben vegan auftaucht. Dazu muss ich sagen, daß vegan essen für Frauen nicht ganz unproblematisch ist. Gesetz des Falles sie wollen mal Kinder gebären, steht das Problem vor der Tür.
Eine Studie besagt, daß Frauen die sich jahrelang vegan ernährt haben und dann das Essen auf"normal" umgestellt haben in den meisten Fällen nicht mehr Kinder gebären können.
Prost Mahlzeit!!
Jeyd 4.2.2020 um 22:38
Hallo Hoppelpoppel,
Das klingt interessant. Kannst du mir den Link zu der Studie mal schicken? Danke und viele Grüße, jeyd
Lisa von ich lebe grün! 5.2.2020 um 10:56
Hi Hoppelpoppel,
weißt du, es gibt so viele Aussagen, die jedoch, wenn man genau hinschaut, völlig falsch sind. Ich würde gerne diese Studie lesen, bevor ich etwas dazu sage.
Ich kenne das andersherum. Frauen, die Milchprodukte und Fleisch gegessen haben und dann auf vegan umgestellt haben, plötzlich schwanger werden konnten. Weiterlesen Ich selbst lebe seit 2013 vegan, mir geht es super und Krankheiten, die ich vorher hatte, sind heute kaum vorhanden. Ich hatte übrigens auch eine komplett vegane Schwangerschaft und alles prima.
Man muss also immer schauen, ob es überhaupt eine Studie gibt und wenn es sie gibt, wer sie finanziert hat. Ich kenne keine solche Studie und mit dem Thema beschäftige ich mich schon lange. Hier wird eindeutig mit der Angst der Menschen gespielt, damit sie ruhig weiterhin so machen, das ist ja schön bequem. Es gibt so viele Zivilisationskrankheiten, die meisten sind nur deshalb da, weil die Ernährung der Menschen nicht stimmt. Da kann ich nur sagen: Prost Mahlzeit!

Bitte, schicke mir diese Studie. Damit wir den Tatsachen ins Auge blicken.

Liebe Grüße,
Lisa
Lisa von ich lebe grün! 5.2.2020 um 10:56
Liebe Susini,
vielen lieben Dank, das ist so schön zu hören!
Viele Grüße von Lisa.