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Wie gut ist Mineralwasser wirklich?

Wasser trinken ist wichtig - man sieht deutlich jünger aus

Wasser ist für mich nicht gleich Wasser. Wer mich kennt, weiß, dass ich kein ungefiltertes Leitungswasser trinke. Je nachdem, wo man wohnt, bekommt man gutes und weniger gutes Leitungswasser zur Verfügung gestellt. Die Qualität des Leitungswassers hängt alleine schon davon ab, wie alt oder gut die Leitungen sind, die das Wasser transportieren. Wer weiß das schon? Grundsätzlich bin ich sehr froh darüber, dass das Wasser in Deutschland ordentlich kontrolliert wird. Ich bin ja in der Ukraine geboren, dort habe ich auch ganz andere Wasserqualitäten aus dem Wasserhahn erlebt - mit Rost und merkwürdigem Geruch. Trotzdem misstraue ich dem Leitungswasser in Deutschland. Als ich vor einigen Jahren starke Magenprobleme bekam (wir tranken bis dahin Leitungswasser), stellten wir auf stilles Mineralwasser aus der Glasflasche mit einem höheren Hydrogencarbonat-Wert um. Ich aß und trank basenüberschüssig und mir ging es besser.

Welches Wasser ist gut?

Welches Wasser sollte man bei der großen Auswahl nun trinken?

Ich habe bis jetzt immer wieder gelesen, dass Mineralwasser schlechter kontrolliert wird als Leitungswasser. Jetzt muss ich sagen, dass ich eines Besseren belehrt wurde. Mein Mineralwasser habe ich ja eigentlich nur wegen dem Hydrogencarbonat gekauft. Warum habe ich meine Meinung geändert? Dieser Artikel ist in Kooperation mit dem Gerolsteiner Brunnen entstanden, einem Mineralwasserbrunnen, der seit 1888 seine Kunden mit Getränken versorgt. Ich ließ mich auf die Reise ein und musste für diesen Artikel sehr viele Berichte lesen. Während meiner Recherche merkte ich, dass nicht alles in schwarz und weiß eingeteilt werden kann. Und die einzelnen Schattierungen dazwischen habe ich mir nun genauer angesehen. Dazu zählte nicht nur die Qualität des Mineralwassers an sich. Spannend fand ich, dass Gerolsteiner jedes Jahr einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht, in dem jeder nachlesen kann, welche Ziele und Herausforderungen bereits erreicht wurden oder auch nicht erreicht wurden. Die offene Kommunikation und die Auseinandersetzung mit dem wichtigen Thema Nachhaltigkeit fand ich auf Anhieb sehr sympathisch.

Wasser trinken ist wichtig - man sieht deutlich jünger aus

Kriterien für Mineralwasser

Mineralwasser ist nicht gleich Mineralwasser. Um überhaupt die Bezeichnung "Mineralwasser" zu verdienen, müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

  • Herkunft aus unterirdischen Wasservorkommen
  • ursprüngliche Reinheit
  • Ernährungsphysiologisch wirksam
  • Natürlicher Gehalt an Mineralien
  • Am Quellort abgefüllt
  • Amtlich anerkannt
  • kontrollierte Qualität

Leitungswasser zum Beispiel wird laut Umweltbundesamt zu 70 Prozent aus Grund- und Quellwasser gewonnen. Zu 13 Prozent wird See-, Talsperren- oder Flusswasser direkt genutzt. Die restlichen 17 Prozent kommen aus Oberflächenwasser (durch eine Bodenpassage oder Uferfiltration).

Mineralwasser darf nicht aufbereitet werden. Es ist nur der Entzug von Eisen, Schwefel und Mangan erlaubt. Ebenso ist das Hinzufügen oder Entfernen von Kohlensäure zugelassen. Bei Leitungswasser ist es so, dass es mit unterschiedlichen Verfahren aufbereitet werden darf, Stichwort Desinfektion, Enthärtung und Behandlung mit chemischen Hilfsstoffen. Der Leitungswasserversorger ist nur bis zum Wasserzähler für die Wasserqualität verantwortlich. Der Mineralwasserbrunnen trägt die Verantwortung bis zum verpackten Produkt. Bei einem Mineralwasserbrunnen muss mindestens wöchentlich eine mikrobiologische Prüfung auf Krankheitserreger an der Quelle durchgeführt werden. Abgefülltes Mineralwasser wird mindestens täglich, meist aber mehrfach am Tag auf seine mikrobiologische Qualität untersucht. Bei Gerolsteiner Brunnen werden z.B. täglich über 400 Analysen in der Qualitätssicherung durchgeführt. Leitungswasser wird natürlich auch auf seine Qualität geprüft. Die Grenzwerte müssen eingehalten werden, damit das Leitungswasser als gesundheitlich unbedenklich gilt.

Gerolsteiner Qualitätssicherung / © Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG
Gerolsteiner Qualitätssicherung / © Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG

Jedes Wasser, ob Leitungs- oder Mineralwasser, ist anders, das merkt man nicht nur am Geschmack. Ein Marken-Hersteller wie der Gerolsteiner Brunnen achtet z.B. bei seinem Mineralwasser, das aus bis zu 250 Meter Tiefe kommt und durch die Gesteinsschichten der Vulkaneifel gefiltert wird, besonders darauf, dass die hohe Qualität seines Produktes u.a. durch ein unabhängiges Institut dauerhaft gesichert ist. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich diese Tabelle entdeckt habe. Da sieht man ganz deutlich, dass die Grenzwerte für Premium-Mineralwasser (das sind u.a. die Produkte Mineralwasser Gerolsteiner Sprudel, Medium und Naturell) deutlich strenger festgelegt sind im Vergleich zu Leitungswasser oder Mineral- und Tafelwasser. Um ein solches Siegel zu erhalten, müssen sehr viele verschiedene chemische und mikrobiologische Tests erfolgreich durchgeführt werden (natürlich mit ständiger Wiederholung). Ebenso gehört zu so einem Siegel ein Prüfprogramm zu sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit. Das sind 97 verschiedene Kriterien und zu allen muss der Hersteller nachweisen, dass er sie berücksichtigt. Natürlich müssen Mängel vor einer Besiegelung beseitigt werden. Warum ich zum Beispiel lieber zu Premium-Mineralwasser, als zu Leitungswasser greife - ist die Tatsache, dass dort auch auf Pestizid- und Arzneimittelrückständen, Hormonen und anderen weniger appetitlichen Dingen geprüft wird. Laut Trinkwasserverordnung, die für Leitungswasser gilt, werden diese Werte zum größten Teil gar nicht, zum kleinen Teil nicht so engmaschig kontrolliert.

Gerolsteiner Premium-Mineralwasser / © Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG
Gerolsteiner Premium-Mineralwasser / © Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG

Mineralwasser und die Sache mit der Verpackung

Im Gegensatz zu Leitungswasser ist Mineralwasser verpackt. Hier stellt sich auch sofort die Frage, ob man zu Glas- oder PET Flaschen greift, wenn man Mineralwasser trinken möchte. Wenn ich früher gesagt hätte, dass PET auf jeden Fall schlecht ist, würde ich dem heute nicht mehr zustimmen. Denn PET bietet auch Vorteile. Fakt ist: Ganz egal welche Verpackung man wählt, sie verbraucht Ressourcen. An dieser Stelle muss jeder für sich entscheiden, welche Punkte für ihn wichtiger sind. Laut Verbraucherzentrale wird Mehrweg-Glas bis zu 50 Mal wieder befüllt, Mehrweg-PET bis zu 15 Mal. Ich dachte, PET wird schneller aussortiert. Ein Nachteil der Glas-Flasche ist ihr Gewicht. Nehmen wir eine PET-Mineralwasserflasche, so macht die Verpackung weniger als 7 Prozent des Gesamtgewichts aus. Wenn man die Tatsache in Bezug auf den Transport betrachtet, schneidet hier PET deutlich besser ab. Ich persönlich würde von Einweg-PET Flaschen abraten und nur Mehrwegsysteme empfehlen. Aus alten PET-Flaschen werden u.a. zum Beispiel Stoffe hergestellt - der Rucksack meiner Tochter besteht nur aus alten PET-Flaschen. In Deutschland werden PET-Flaschen gut recycelt. Zum Beispiel liegt die Sammelquote für bepfandete PET-Einweggebinde bei 98,5 % (Quelle). Ich persönlich bevorzuge trotzdem Glas-Flaschen, nicht nur, weil ich sie optisch ansprechender finde, sondern weil ich dem Material "Glas" in Bezug auf seine Sicherheit mehr vertraue. Gerolsteiner Brunnen hat auf dieser Seite zahlreiche Verbraucherfragen zusammengefasst, u.a. auch die Frage zu Weichmachern. Auch hier achten sie auf eine sehr gute Qualität der PET-Flasche. Laut Gerolsteiner enthält PET keine Phthalate als Weichmacher. Diese werden gerne in Kunststoffen wie PVC eingesetzt. Plastik ist also nicht gleich Plastik - auch wenn die Optik ähnlich ist, ich denke ihr versteht, wie ich das meine. Zu Bisphenol A habe ich folgende Stellungnahme gefunden: "Keiner unserer Lieferanten verwendet die als Weichmacher bekannte Substanz Bisphenol A als Roh- oder Hilfsstoff. Die für Gerolsteiner Mineralwasser und Erfrischungsgetränke eingesetzten PET-Flaschen enthalten keine Weichmacher. Hierzu steht Gerolsteiner mit einer entsprechenden Garantie- und Konformitätserklärung." Vielleicht gibt es ja in Zukunft eine Verpackung, die noch viel mehr Vorteile gegenüber PET oder Glas bietet. An dieser Stelle wird intensiv geforscht. Ideal wäre eine Verpackung, die man nach der Verwendung einfach kompostieren könnte - ich würde zum Beispiel ein kürzeres "Haltbarkeitsdatum der Verpackung" bevorzugen.

Gerolsteiner Waldprojekt / © Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG
Gerolsteiner Waldprojekt / © Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG

Wie nachhaltig ist der Gerolsteiner Brunnen?

Ich habe mir die Nachhaltigkeitsberichte vom Gerolsteiner Brunnen angeschaut. Dort sieht man sehr deutlich, wie die Entwicklung der Jahre davor war und was bereits erreicht wurde. Ab und zu sieht man, dass auch mal ein Ziel nicht ganz erreicht wurde. Zum größten Teil kann man jedoch gut sehen, dass das Unternehmen sich sehr bemüht, immer weniger Ressourcen zu verbrauchen und an vielen Stellen zu optimieren. Es wird kontinuierlich daran gearbeitet, Strom und Wärme in Betrieben sowie Produktions- und Lagerhallen einzusparen. An dieser Stelle haben sie ihre Ziele erreicht! Der Kraftstoffverbrauch ist zwar leicht gestiegen, jedoch war auch der Warenumsatz im Jahr 2016 deutlich höher. Beim Transport werden spezielle Spritspartechnologien eingesetzt und gezielt Fahrer geschult. Eine ordentliche Senkung konnte auch im Frischwasserverbrauch erreicht werden. Mehrweg-Flaschen müssen ja wieder gereinigt werden, dank effizienteren Technologien fallen geringere Mengen für Abwasser an. Gerolsteiner Brunnen bietet Mehrweg- und Einwegverpackungen an. Der Mehrweg-Anteil liegt bereits bei 70 Prozent, 30 Prozent davon ist Glas. Das ist sehr begrüßenswert! Ich persönlich würde mir wünschen, dass der Anteil an Mehrweg-Glas noch weiter wächst. Ebenso arbeitet Gerolsteiner stetig daran, die PET-Verpackungen zu optimieren, um noch mehr Ressourcen einsparen zu können. Spannend ist auch zu sehen, wie viele Menschen bei Gerolsteiner beschäftigt sind. 790 Menschen arbeiten im Unternehmen, davon 45 Auszubildende. Damit diesen Menschen weiterhin ein solch sicherer Arbeitsplatz zur Verfügung steht, muss Gerolsteiner auf seine Mineralwasserquelle in der Vulkaneifel besonders gut achten. Bei der Wasserentnahme achten sie z.B. darauf, nur maximal 80 Prozent der genehmigten Wassermenge zu entnehmen. Das schont die Quelle. Ebenso stehen sie eng im Austausch mit regionalen Landwirten und Betrieben, da diese durch ihren Arbeitseinsatz auf den Feldern für die Wasserqualität der Region verantwortlich sind. Mit Erfolg konnte Gerolsteiner Landwirte von einer schonenden Bewirtschaftungsform überzeugen. Generell ist dem Gerolsteiner Brunnen Grundwasserschutz sehr wichtig, denn davon hängt schließlich ihre Zukunft ab. Sie dürfen keineswegs nur im "hier und jetzt" leben, sondern haben den Fokus stark auf die Zukunftsentwicklung gelegt. Schön finde ich Aktionen, die dem Naturschutz dienen. Im Jahr 2015 wurden für ein gemeinsames Projekt mit den "Landesforsten Rheinland ­Pfalz" 4.300 Edelkastanien gesetzt. Im darauf folgenden Jahr kamen weitere 3.400 Setzlinge (Bergahorn, Wildkirsche und Edelkastanie - damit eine Mischkultur entsteht) auf einer Gesamtfläche von 8,6 Hektar hinzu.

Dieses Video gibt einen schönen Einblick in das Thema "Nachhaltigkeit bei Gerolsteiner"

Der Weg ist das Ziel

Ich stand bereits einige Male im Supermarkt, mein Kind hatte Durst und ich wusste nicht, welches Wasser ich nun am Besten kaufen soll. Da schaute ich einfach auf den Preis und die Flaschenform. Jetzt fühle ich mich deutlich sicherer, weil ich mich mit der Materie einmal intensiv beschäftigt habe. Alles, was ich täglich in größerer Menge zu mir nehme, möchte ich auch in sehr guter Qualität haben. Wenn ich die Auswahl habe - nutze ich sie. Das gilt nicht nur für die normalen Lebensmittel, die ich in Bioqualität kaufe, sondern genauso für Wasser.

Eure Lisa.

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Dieser Beitrag wurde von Lisa Albrecht am 25. September 2017 veröffentlicht.

Lisa Albrecht

Lisa Albrecht

Gründerin & Autorin

Auf meinem Blog teile ich mit dir meine Erfahrungen und Gedanken, wie man ein Stück "grüner" Leben kann. Gesünder, leichter, harmonischer, bewusster und einfach glücklicher. Ich bin verheiratet, habe eine Tochter und mit zwei Hunden ist unsere Familie aktuell komplett. Ich liebe das Meer und mit Erdbeeren kann man mich leicht bestechen.

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