Gurkenwasser statt Streusalz in Bayern – Neue Kreisläufe entdecken
In Bayern wird rund um Dingolfing bei glatten Straßen Gurkenwasser statt Streusalz eingesetzt. Hört sich seltsam an, ist aber eine sinnvolle Ergänzung. Möglich wird dieses Pilotprojekt durch eine Kooperation mit dem Gewürzgurkenhersteller Develey. Nach der Ernte werden die Gurken in Silos mit Salzwasser gelagert, bevor sie weiter verarbeitet werden. Dieses Salzwasser musste das Unternehmen bisher aufwendig über die hauseigene Kläranlage entsorgen. Bevor das Wasser auf der Straße landet, wird es gefiltert und mit weiterem Salz angereichert. Die Wiederverwendung des Salzwassers aus der Gewürzgurkenherstellung spart bis zu 180 Tonnen Streusalz und ca. 1.000.000 Liter Wasser pro Jahr ein. Die Wassermenge entspricht dem durchschnittlichen Wasserverbrauch von ungefähr 21 Deutschen pro Jahr.

Kreisläufe im eigenen Umfeld schaffen
Kreisläufe sind ein intelligenter Baustein, um mit endlichen Ressourcen umzugehen. Auch du kannst Kreisläufe in deinem eigenen Umfeld schaffen. Hier kommen drei Beispiele, die dich vielleicht auf neue Ideen bringen, wie du deinen Alltag nachhaltiger machen kannst.
Kerzenreste nicht wegwerfen
Im Laufe der Jahre kommen so einige Kerzen zusammen, die nicht komplett abgebrannt sind. Vielleicht war der Docht einfach zu kurz, oder es wurde eine neue Kurze wegen der schöneren Optik genommen. Die Kerzenreste lassen sich ganz einfach in einem Topf einschmelzen und anschließend kannst du neue Kerzen gießen. Es macht richtig Spaß, mit Formen und Farben zu experimentieren. Eine ideale Beschäftigung für die ganze Familie im Winter.

Altpapier nicht verbrennen
Papier brennt gut und deshalb nutzen es viele Menschen in ihrem Kaminofen. Aber der Herstellungsprozess von Papier schluckt viele Ressourcen und deshalb ist es viel zu schade zum Verbrennen. Zum Anfeuern bieten sich Öko-Anzünder oder kleine Holzstücke viel besser an (Anleitung: Kaminofen anfeuern ohne Anzünder, nur mit Holz). Und das Papier landet dann in der Blauen Tonne, um recycelt zu werden.
Kochwasser nicht wegschütten
Kochst du z. B. Kartoffeln, solltest du das Kochwasser nicht einfach wegschütten. Es enthält viele wichtige Nährstoffe. Du kannst es in einer Soße verwenden, die dann besonders gesund und lecker wird. Brauchst du das Wasser nicht mehr, kannst du es im Topf lassen, bis es abgekühlt ist. Das ist in der kalten Jahreszeit sinnvoll, denn so nutzt du die Wärme des Wassers zum Heizen.
Welche Kreisläufe hast du bereits in deinen Alltag integriert? Ich freue mich auf deinen Kommentar auf Instagram oder Facebook.
Viele Grüße
Paul
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