Bronchitis: Welche Hausmittel uns besonders gut helfen

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Wir haben uns gut zwei Wochen vor Weihnachten eine Bronchitis eingefangen, zuerst wurde unsere Tochter krank und ungefähr eine Woche später hatten auch wir Eltern die ersten Symptome. Wir hatten nur diesen fiesen Husten, zuerst trocken, dann mit Schleim. Wir fühlten uns die ersten Tage ein bisschen müde und angeschlagen, aber Fieber oder andere Symptome hatten wir nicht. Wir blieben in dieser Zeit zu Hause und kurierten uns aus. In diesem Artikel möchte ich dir erzählen, welche Hausmittel uns bei der akuten Bronchitis gut geholfen haben.

Hausmittel bei Bronchitis

Allgemein ist es sehr wichtig, dass man immer optimistisch bleibt. Es bringt nichts, sich zu ärgern, dass man krank geworden ist. Wir haben also versucht, die Krankheit anzunehmen und aus dieser Zeit das Beste zu machen. Wir machten alles langsam und schonten uns.

Viel trinken bei Bronchitis

Selbstverständlich standen bei uns viele Getränke auf dem Programm. Mir persönlich hat am besten gegen den Husten Ingwertee geholfen. Frag mich nicht warum, aber erst nach dem Ingwertee (ich hatte nur Pulver im Haus, aber man kann sicher auch den frischen Ingwer nehmen) wurde der Hustenreiz geringer. Wir haben aber auch andere Tees getrunken. Zum Beispiel haben wir den selbst geernteten Salbei als Tee gekocht, aber auch Pfefferminze und Lindenblüten. Zwischendurch gab es auch eine heiße Mandelmilch oder heißen Apfelsaft mit Zimt und Ingwer.

Hausmittel bei Bronchitis

Zwiebelsirup gegen Husten

Für meine Tochter machte ich gleich am Anfang den Zwiebel-Husten-Sirup. Sie mag ihn sehr gerne. Auch ich nahm einige Löffel, als es bei mir losging. Den Zwiebelsirup kann man sehr leicht herstellen und immer wieder neuen Nachschub produzieren.

Fußbad kurbelt das Immunsystem an

Fußbäder haben uns auch geholfen. Nach einem Fußbad war die Nacht deutlich ruhiger. Vor dem Fußbad achten wir darauf, dass wir kein Fieber haben, denn das könnte den Körper mehr belasten als ihm nützen. Übrigens, wenn die Nase richtig verstopft ist, hilft mir immer ein Fußbad mit zuerst warmem und dann zum Schluss kaltem Wasser. Die Füße kommen einfach nur für ca. 30 Sekunden in das kalte Wasser. Anschließend legt man sich ins Bett und hält die Füße warm. Das hat sich bis heute bewährt. Diesmal aber haben wir nur warme Fußbäder gemacht, das fühlte sich gut an. Dabei kamen auch ätherische Öle zum Einsatz, wir setzen bei Erkältungskrankheiten (und auch Bronchitis) auf Kiefernnadeln, Teebaum oder Eukalyptus.

Hausmittel bei Bronchitis

Nasenspülung gegen trockene Schleimhäute

Kennst du schon die Nasendusche? Ich habe ja schon in mehreren Beiträgen über die Vorteile einer Nasendusche geschrieben. Bewährte Tipps bei einer Erkältung, Halsschmerzen oder verstopfter Nase und Nasendusche bei Erkältung, Hausstaub oder Heuschnupfen. Auch gibt es noch diesen Artikel: Ich bekomme wieder Luft: Erkältung und meine Nasenspülung. Eine Nasendusche hilft auch bei leichten Symptomen, kann sein, dass man dann gar nicht weiter krank wird. Sie befeuchtet die Schleimhäute und reinigt sanft. Und man kriegt wieder Luft. Wenn die Luftfeuchtigkeit in den Räumen zu niedrig ist, ist eine Nasendusche eine Wohltat und auch bei Bronchitis ist sie echt angenehm. Einfach ausprobieren.

Hausmittel bei Bronchitis

Inhalieren bei Bronchitis

Wir haben täglich inhaliert. Die Inhalation gehört bei uns irgendwie dazu, egal, ob wir eine Bronchitis oder eine Erkältung haben. Sie tut sehr gut! Inhalieren kann man zum Beispiel mit Kamille, sie ist ein Allrounder. Sogar schon der pure Wasserdampf lindert die Beschwerden. Wir haben auf frischen Thymian aus dem Garten gesetzt. Aber auch zwischendurch verwendete ich den getrockneten Thymian. Es gibt auf dem Blog noch diesen Artikel zum Thymian, der sehr interessant ist: Multiresistente Keime mögen keine ätherischen Öle. Er ist bei Reizhusten wirklich hilfreich. Das im Thymian enthaltene ätherische Öl hilft sehr gut beim festsitzenden Schleim. Er ist auch entzündungshemmend. Wir haben abwechselnd mit Thymian und Salbei inhaliert, das hat sehr gut getan. Beim Inhalieren einfach darauf achten, ca. zwei Stunden vor dem Schlafengehen zu inhalieren, damit man noch genug Zeit zum Abhusten hat.

Aufgeschnittene Zwiebel am Bett. Ja, ich weiß, das ist nichts für empfindliche Nasen. Aber wenn man eh schläft... Ich kann dir sagen: Die ätherischen Öle einer aufgeschnittenen Zwiebel haben uns schon immer beim Schleim geholfen. Seit der Geburt meiner Tochter machen wir das und die Wirkung ist gigantisch. Man kann deutlich entspannter schlafen und besser atmen.

Durchhalten und dran bleiben

Eine Bronchitis dauert eine Weile, unser Husten war größtenteils nach zwei Wochen vorbei. Ab und zu haben wir noch das Gefühl, einen Frosch im Hals zu haben, aber das wird jetzt immer weniger. Natürlich haben wir darauf geachtet, dass wir uns gut ernähren und genug Nährstoffe aufnehmen. Zusätzlich haben wir Vitamin D eingenommen, aber das machen wir sonst auch (welches Vitamin D aktuell, erzähle ich in diesem Artikel). Bei meiner Tochter war die erhöhte Kopfposition beim Schlafen wichtig, so konnte der Schleim deutlich besser abfließen und es gab somit weniger Hustenattacken.

Falls du gerade eine Bronchitis hast, wünsche ich dir gute Besserung! Abonniere meinen kostenlosen Newsletter, schreib mir eine Email bei Fragen und teile gerne diesen Artikel, wenn du jemanden kennst, der sich gerade mit einer Bronchitis herumplagt. Vielleicht ist ja der eine oder andere Tipp hilfreich! Alles Liebe, deine Lisa.

Beitrag von Lisa Albrecht am 3. Januar 2021 veröffentlicht.