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Ich bekomme wieder Luft! Erkältung und meine Nasenspülung

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Ich war letzte Woche ein wenig erkältet (viel Kontakt zu kleinen Kindern inkl. Rotznasen) und merkte wieder, wie gut mir eine Nasendusche bzw. eine Nasenspülung hilft. Deshalb möchte ich diesen Tipp an euch weitergeben. Eine Nasenspülung mache ich immer, wenn ich das Gefühl habe, krank zu werden. Aber auch, wenn ich Kontakt mit Menschen hatte, die nicht unbedingt einen gesunden Eindruck gemacht haben. Da wir uns jetzt auch mehr in geheizten Räumen aufhalten, habe ich ab und zu trockene Schleimhäute. Da hilft die Nasendusche ebenso sehr und sorgt dafür, dass wir weniger für Erkältungskrankheiten anfällig sind. Für Pollen-Allergiker ist eine Nasendusche sicher auch sehr zu empfehlen!

Nasenspülung bei Erkältung

Was ist eine Nasenspülung bzw. Nasendusche?

Eine Nasenspülung ist ganz einfach zu Hause durchführbar und dauert keine 5 Minuten. Man nimmt dafür ein Nasen-Kännchen. Zum Spülen nehme ich 250 ml Wasser und 2,5 g Meersalz (ohne Rieselhilfe). Man kann bereits fertig abgepackte Tütchen Salz in einer Apotheke kaufen, aber das finde ich nicht notwenig, wenn man auf die Salzqualität und das Salz-Wasser-Verhältnis achtet. Das Wasser soll nicht zu heiß und nicht zu kalt sein. Ich bevorzuge leicht warmes Wasser. Wenn das Kännchen einsatzbereit ist, wird der Schnabel des Kännchens an ein Nasenloch angelegt. Dabei fließt das Salzwasser in die Nase bzw. Nasengänge. Jetzt denken bestimmt viele, dass das sehr unangenehm ist. Man verbindet das Gefühl mit einem Schwimmbad-Besuch, wenn man unabsichtlich Wasser in die Nase bekommt. Das ist aber gar nicht so. Es fühlt sich nicht unangenehm an. Man merkt nur ein bisschen am Anfang (vor allem, wenn die Schleimhäute trocken sind), wie das Wasser reinkommt, aber ganz sanft und eher angenehm. Ich würde fast sagen, dass man eher die Temperatur des Wassers merkt, als das Wasser selbst. Wenn man ca. 37 Grad warmes Salz-Wasser nimmt, merkt man kaum etwas. Dabei sollte man sich leicht über ein Waschbecken beugen und den Mund aufmachen, damit das Wasser einem nicht in den Mund fließen kann.

Nasenspülung bei Erkältung

Man atmet übrigens ebenso über den Mund, damit habe ich keinerlei Probleme. Das Wasser fließt in das eine Nasenloch rein und kommt aus dem anderen Nasenloch wieder raus. Die Gänge werden somit gut durchgespült. Das macht man dann 15-20 Sekunden und wechselt die Seite. Zwischendurch putze ich mir die Nase. Wer einen Infekt hat, wird merken, dass es sich lohnt.

Was bringt eine Nasendusche bzw. Nasenspülung für einen Vorteil?

Nach einer Nasenspülung kann ich deutlich besser atmen und bekomme vor allem auch nachts Luft. Ich muss bei einer verstopften Nase sehr selten Nasentropfen benutzen, wenn ich diese Nasenspülung gemacht habe. Und ich gehöre zu den Kandidaten, die nicht einschafen können, wenn sie nicht durch die Nase atmen! Ich fühle insgesamt eine deutliche Verbesserung meines Zustandes im Nasen-Kopf-Augen-Bereich und fühle mich auch weniger "zu" im Kopf. Die Nasendusche bringt sehr schnell eine Linderung und hat keinerlei Nebenwirkungen. Wenn man ein Nasenkännchen kauft, steht auch dort sicher nochmal ganz genau, wie es in der Anwendung funktioniert. Auch Kinder können das Nasenspülen schnell erlernen. Probiert es einfach aus und habt keine Angst vor dem "Wasser in der Nase Gefühl". Ich bin froh, mich getraut zu haben und mache diese Anwendung seit mehreren Jahren.

Eure Lisa.

Beitrag von Lisa Albrecht am 12. Dezember 2015 veröffentlicht.

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