Corona und Kindergarten - oder wie wir mit der Situation umgehen

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Schritt für Schritt werden Schulen und Kindergärten geöffnet, auch wir stehen gerade vor dem nächsten Schritt in die "normale Welt". Unsere Tochter gehört zu den Vorschulkindern und startet bald in ihren Kindergarten-Alltag. Ich denke, dass es sehr viele Eltern gibt, die sich richtig viele Sorgen machen. Zum einen sind da die allgemeinen Corona-Ängste, da muss man noch nicht mal zu der Risiko-Gruppe gehören. Was ist, wenn Corona uns hart trifft? An schlechteren Tagen, wenn die Angst einen beherrscht, malt man sich das Schlimmste aus. An guten Tagen ist man doch wieder zuversichtlich und positiv gestimmt, schließlich will man endlich wieder normal leben.

Unsere Kinder im Kindergarten - Corona-Angst

Wie sieht die Realität aus?

Ich versuche, mich ganz ruhig zu verhalten und realistisch positiv zu sein. Ja, es gibt immer etwas, was einen irgendwie bedroht. Wenn es nicht gerade Corona ist, dann ist es etwas anderes. Eine Krankheit kann plötzlich auftauchen und jede Krankheit bringt Risiken mit sich. Die eine vielleicht mehr, die andere weniger. Das Leben ist an sich ein Risiko, nichts ist sicher, und trotzdem will man ja nicht Angst vor dem gesamten Leben haben.

Wenn bei mir die Angst stärker wird, wende ich diesen Trick an. Ich frage mich, was genau JETZT, in diesem Moment los ist. Wie geht es uns? Ist gerade etwas richtig schlimm? Ein Realitätscheck bringt mich wieder auf den Boden, denn die Angst lähmt einen und lässt das Gehirn nicht mehr klar denken. Im Augenblick, während die Angst-Gedanken im Kopf kreisen, wasche ich vielleicht das Geschirr ab, meine Tochter spielt im Garten, mein Mann arbeitet, alles ist gut. Das ist jetzt, eine Momentaufnahme. Was morgen ist, wissen wir nicht. Und was gestern war, ist vorbei. Niemand kann in die Zukunft schauen, Angst vor der Zukunft zu haben ist an sich nicht logisch. Trotzdem finde ich, dass man ein bisschen vorrausschauend leben und die eine oder andere Entscheidung treffen sollte, die eventuell für die Zukunft von Vorteil sein könnte.

Positiv in der Corona-Zeit

Du kannst noch so viel beeinflussen

Als Mama kann ich für die Gesundheit meiner Tochter noch sehr viel tun, damit sie auch in Corona-Zeiten einen guten Start hat. Ich möchte, dass sie zu einer starken und glücklichen Person wird, die nicht so schnell vom Wind umgeweht werden kann. Dazu zählen so viele Faktoren, an denen wir Eltern "arbeiten" können. Es liegt an uns, was wir unseren Kindern vermitteln, welches Vorbild wir selbst sind und was wir aktiv tun, um unsere Kinder zu starken Persönlichkeiten zu machen.

Nicht nur in der Corona-Zeit, sondern auch generell achten wir immer auf eine gesunde Ernährung, ohne Druck und Verbote. Viel Bewegung, am besten draußen im Wald an der frischen Luft, einen starken Bezug zur Natur (das erdet), einen guten Vitamin D Spiegel im Blut (siehe meine Empfehlungen), tägliche Familiengespräche, immer ein offenes Ohr und eine schöne, gemeinsame Zeit. Alleine das stärkt das Immunsystem enorm. Für die kommende Zeit wünsche ich dir ganz viel Geduld, Kraft und Energie - bleibe ganz bei dir und höre auf dein Bauchgefühl. Viele Grüße von Lisa.

Beitrag von Lisa Albrecht am 21. Mai 2020 veröffentlicht.