So integrierst du Sport in deinen Alltag

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Ich sitze viel am Computer und damit mich das schlechte Gewissen, dass ich meinen Körper zu wenig bewege, nicht auffrisst, habe ich eine tolle Lösung gefunden. Pflicht und Sport miteinander verbinden. Konkret sieht es bei uns so aus: Wir fahren unsere Tochter mit dem Fahrrad in die Schule, so oft es nur geht. Der Weg ist ziemlich herausfordernd, der Hinweg hat eine schöne Steigung, die mich manchmal tatsächlich zum Absteigen zwingt. Wenn wir unsere Tochter hinbringen und einige Stunden später in der Schule wieder abholen, sind es bereits 15 Kilometer, die man sportlich geschafft hat. Toll, oder? Als sie noch nicht selbst fahren konnte, hatten wir eine spannende Lösung. Meine Tochter häng mit einer speziellen Fahrradkupplung direkt an meinem Fahrrad dran. Das zog oft Blicke auf sich. In nur wenigen Minuten verwandelte sich unser Fahrrad in ein Tandem. So konnte meine Tochter auch längere Strecken fahren, ohne völlig erledigt am Ziel anzukommen. Es fühlte und fühlt sich immer noch jedes Mal an wie ein kleiner Ausflug, wir unterhalten uns, lachen, feuern einander an und haben ein gemeinsames Ziel. Wir machen zusammen eine Pause und trinken einen Schluck Wasser, wenn es gerade nicht weiter geht. Und wir haben uns körperlich bewegt.

Mit dem Fahrrad zum Kindergarten, zur Arbeit oder in die Schule

Suche nach deiner nächsten Sportgelegenheit

Sport im Alltag ist echt nicht einfach. Wie schnell ist aus dem ehrgeizigen Vorsatz doch nichts geworden, weil man keine Zeit findet (und auch Lust), ins Fitnessstudio zu gehen oder ein Sport-Video anzumachen. Zur Arbeit, zur Schule, zum Kindergarten, zum Einkaufen – MUSS man in der Regel. Nicht immer hat man Lust dazu, aber selbst dann überwinden wir uns. Wenn man den Weg dorthin mit einer sportlichen Aktivität verbindet, ist das schon die halbe Miete! Und so könnte man es schaffen, eine Gewohnheit daraus zu machen.

Suche nach Lösungen, um dein sportliches Ziel zu erreichen

In der kalten Jahreszeit oder bei Regen hatten wir die Fahrräder mehr in der Garage als draußen. Leider. Aber es wird ja wieder schöner und wir nutzen die Wärme, um uns mehr zu bewegen. Heute haben wir einen Fahrradausflug gemacht und die Sonne mehr als genossen. Auch haben wir zuerst überlegt, auf ein eBike umzusteigen. So könnten wir noch längere Strecken fahren, größere Ausflüge machen, vor allem auch dann, wenn man sich nicht mehr so fit fühlt (und kneifen würde). Von der motorisierten Unterstützung verspreche ich mir schon sehr viel und wäre ziemlich dankbar, wenn ich meine Tochter nicht nur in die Schule begleiten kann, sondern auch zu diversen Verabredungen oder Kursen.

Vor einiger Zeit haben wir uns noch einen Dirt Scooter zugelegt, also einen Tretroller, nur für Erwachsene. Wow, wie das Fahren Spaß macht! Manchmal nehme ich den Scooter mit in den Bus und fahre dann anschließend damit weiter. Ich muss mich auch immer wieder überwinden, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Aber es lohnt sich! Ich bin jedes Mal richtig stolz auf mich, wenn ich unseren großen Berg geschafft habe. Der Frühling ist da – und dieses Jahr werde ich unsere Bewegung definitiv noch stärker optimieren. Wie sieht es bei dir aus? Viele sportliche Grüße, deine Lisa.

Beitrag von Lisa Albrecht am 3. März 2020 veröffentlicht und am 20. März 2022 aktualisiert.