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Lebensenergie einfach fließen lassen

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Seit ich Situationen einfach annehme, ohne sie vorher zu bewerten, geht es mir viel besser. Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und reagiere schnell mit körperlichen Symptomen auf Stress und Kritik. Ich verspanne mich sichtbar im oberen Körperbereich, ungefähr in der Mitte der Brust - dem Energiezentrum des Herzbereichs. Es fühlt sich richtig unangenehm an. Alles zieht sich zusammen und sagt mir ganz deutlich, dass die Situation, in der es passiert, mir nicht gut tut. Ich merke, dass meine Energie sofort erlischt und ich in meiner inneren, negativen Welt gefangen bin. Dabei passiert das alles auf der seelischen Ebene, körperlich bin ich fit. Um meine kraftvolle Lebensenergie wieder herauszuholen, dauert es manchmal einige Tage. Fließt die Lebensenergie, bin ich motiviert, inspiriert, gut gelaunt und fühle mich unbeschwert. Alles geht leicht von der Hand, ich bin belastbar, könnte Bäume ausreißen und verschmelze mit dem Leben. Ist der Fluss gestört, fällt mir jede Arbeit schwer, ich kämpfe mit mir selbst, das Leben wirkt auf mich bedrohlich und die einfachsten Dingen können mich überfordern.

So bekommst du mehr Lebensenergie
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"Zero Waste geht auch an meinen Tagen."
Lisa
Meine Lösung

Es ist kein Zufall, dass du diesen Beitrag liest

Gestern erreichte mich die Podcastfolge von Christian Bischoff Wie du Zugang zu deiner Lebensenergie bekommst genau zum richtigen Zeitpunkt. Bevor ich sie anklickte, wusste ich, dass sie genau das ist, was ich suche. Denn ich wollte schon lange über dieses Gefühl schreiben, wusste jedoch nicht, wie ich es verpacken soll. Dieses Gefühl, das mich so lange begleitet, und meine Erfahrung, die ich bereits gemacht habe - konnte Christian in seiner Podcastfolge wunderbar benennen und mit Beispielen greifbar machen. Zusammengefasst: Wenn ich mein Herz verschließe, spüre ich sofort, wie sich meine Lebensenergie verändert. Christian hat in seiner Podcastfolge genau das bestätigt, was ich an mir beobachtet habe. Öffne ich das Herz in Situationen, die meine Glaubenssätze aus der Kindheit berühren, fließt die Lebensenergie ungehindert weiter und ich bleibe offen für das Leben. Reagiere ich auf die früheren Glaubenssätze, gebe ich ihnen Raum und lasse die tief verankerten Prägungen zu, schließt sich mein Herzzentrum. Ich verkrampfe mich und fühle mich dabei wieder schlecht. Die Lebensenergie hört sofort auf ungehindert zu fließen.

Jeder hat schon mal eine Situation erlebt, in der er plötzlich - wie aus dem Nichts - eine unglaubliche Energie verspürte, obwohl man noch vor wenigen Minuten sehr unglücklich und depressiv war. Christian hatte tolle Beispiele in seinem Podcast. Ja, wir haben neben der physischen Energie eine weitere Energiequelle, zu der wir aber oft leider gar nicht den Zugang haben. Sie wird stark unterbewusst gesteuert. Ich habe lange benötigt zu verstehen, dass sie existiert und ich tatsächlich in der Lage bin, sie zu steuern. Es ist kein Zufall, es ist eine Sache der Übung, der Wahrnehmung und der bewussten Entscheidung.

So bekommst du mehr Lebensenergie

Ich habe mich in den letzten Jahren mit mir selbst beschäftigt und vieles aus meiner Kindheit analysiert. Gezwungen durch meine Panikattacken lernte ich mich neu kennen. Ich habe meine Glaubenssätze erkannt und spüre genau, wenn sie wieder aktiviert werden. In solchen Momenten atme ich tief ein, spüre in mich hinein, entspanne die komplette Herzgegend, öffne mein Herz und sage mir, dass ich ganz offen für das Leben bin. Ich weiß, wie meine Glaubenssätze in der Kindheit entstanden sind und dass sie mit heute nichts mehr zu tun haben. So komme ich wieder in meine Kraft, meine innere Mitte ist im Gleichgewicht und die Lebensenergie fließt. Das geht nicht von heute auf morgen. Tägliches Training, am besten bei jeder Situation, bringt dich zum Ziel. Ich befinde mich auch auf dem Weg, aber im Vergleich zu früher, lebe ich heute so viel bewusster und viel stärker im Einklang mit mir selbst. Das tut so unbeschreiblich gut. Wie sieht es bei dir aus? Kennst du auch dieses Gefühl? Wie gehst du damit um? Bis bald, deine Lisa.

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Dieser Beitrag wurde von Lisa Albrecht am 4. September 2019 veröffentlicht.