Was ein Beet alles mit mir gemacht hat!
Es ist schon beeindruckend. Heute ist mir wieder bewusst geworden, was so ein bisschen Gartenarbeit alles mit mir gemacht hat. Ein kleines Stück Erde, in der ich meine Radieschen, Erdbeeren und Salate pflanze. Und dazu muss man nicht viel Talent haben, an den "grünen Daumen" glaube ich nicht. Unser neuer Garten ist noch ziemlich leer, aber während der Renovierungszeit in unserem Haus konnte ich es doch nicht lassen, mit dem Pflanzen anzufangen. Mir ist bewusst geworden, welch eine unglaubliche Kraft die Natur hat. Wie wichtig es ist, auf sie aufzupassen. Wie dumm es von uns Menschen ist, gegen die Natur zu arbeiten. Wie viel Plastik überall verteilt ist - sogar in meinem Beet (siehe Foto, und das sind lange nicht alle Fundstücke). Wie gesund und meditativ Gartenarbeit sein kann. Wie wenig Lebensmittel heute geschätzt werden. Und noch vieles mehr.

Während ich also das Beet angelegt habe, kamen ständig aus dem Boden diverse Plastikteile zum Vorschein. Ich konnte es kaum glauben, aber mein Fundus an Plastikmüll aus dem Garten wächst und wächst. Leider. Nicht nur die Meere sind voll mit Plastik. Es ist überall. In unserem Trinkwasser, Lebensmitteln, Gebrauchsgegenständen, Kleidung und somit auch unserem Körper und der gesamten Umwelt. Bis Plastik verrottet ist, dauert es sehr lange. Und ganz verrotten kann das Material leider nicht. Es wird davon ausgegangen, dass Mikroorganismen Plastik gar nicht zersetzen können - so wie z. B. unser Bio-Abfall auf dem Kompost. Mikroplastikpartikel bleiben zurück und werden überall sein.
Diese Beete habe ich gerade im Garten
Im Video könnt ihr sehen, was bei mir im Garten gerade wächst.

Was können wir tun, um diese Entwicklung zu verhindern?
Jeder kann seinen Plastikkonsum verändern. Ich weiß, wie schwierig es sein kann. Wir haben auch noch sehr viele Baustellen. Aber nicht alles ist schwierig, auch wenn man zuerst den Eindruck hat. Man darf nur nicht alles so hinnehmen, es ist wichtig, dass man sich für Alternativen öffnet. Hier eine Auflistung, was wir bereits gegen den Plastikwahnsinn tun:
- Wieder Leitungswasser trinken, wir filtern es um eine noch bessere Qualität zu bekommen (Hormone, Schwermetalle, Pestizide, etc.) - so sparen wir Plastikflaschen und grundsätzlich Pfandflaschen
- Loses Gemüse und Obst einkaufen - statt Plastiktüten, immer mehrere Gemüse-Netzbeutel zum Einkauf mitnehmen
- Keine Wegwerf-Hygieneprodukte mehr - stattdessen waschbare Binden, Taschentücher und Wattepads
- Keine Getränkekartons mehr kaufen - Pflanzenmilch wird selbst gemacht
- Kosmetikprodukte stark reduzieren, Haare waschen nur mit Roggenmehl und Wasser
- Bei Neuanschaffungen wird auf plastikreduzierte oder plastikfreie Alternativen gesetzt
- Gegenstände aus Plastik werden nicht weggeworfen, sondern so lange wie es geht weiter verwendet, um Ressourcen zu schonen
Ich weiß nicht, ob wir unsere Welt komplett plastikfrei machen können. Aber wir könnten unseren Plastikkonsum stark reduzieren. Wichtig ist mir auch an dieser Stelle darauf zu achten, dass ich achtsam bin. Nicht jede plastikfreie Lösung ist für mich auch eine ethisch gute Lösung. Wenn Tiere dafür leiden müssen, ist das für mich ebenfalls keine gute plastikfreie Alternative. Deshalb muss man immer gut abwägen. Vieles jedoch lässt sich wunderbar umstellen, ohne dass es "weh tut". Man muss es nur wollen. Verbinde dich mit der Kraft der Natur. Welche Zukunft wünscht du dir? Ist das nicht ein tolles Ziel, direkt mit der Veränderung anzufangen? Bis bald, deine Lisa.
P.S. Vielleicht fragst du dich manchmal, warum dich bestimmte Situationen mehr berühren oder Energie kosten als andere. Ich habe einen Selbsttest namens „Bist du hochsensibel?" mit viel Sorgfalt erarbeitet, der genau dieser Frage nachgeht. Er dauert wenige Minuten, ist vollkommen kostenlos, und das Ergebnis bekommst du sofort im Anschluss. Vielleicht lernst du dabei etwas über dich, das vieles in deinem Leben erklären könnte. Du bist ganz herzlich eingeladen, den Test auszuprobieren!
Zum Test: Bist du hochsensibel?
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