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Krank durch Elektrosmog - Hilfe bei Elektrosensibilität

Paul Albrecht
Paul Albrecht

Gerade bin ich auf einen Artikel in unserer Lokalzeitung aufmerksam geworden, der von einer geplagten Frau berichtet. Sie hat diverse Beschwerden, wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Bluthochdruck. Die Ärzte können ihr, trotz vieler Untersuchungen, nicht helfen. Sie bezeichnet sich als Elektrosensibel und macht unter anderem einen Telefon-Verteilerkasten vor ihrem Haus für ihr Leiden verantwortlich. Kann das sein und was kann man tun?

Elektrosensibilität

Elektrosmog ist unsichtbar

Als Elektrosmog wird die Belastung durch elektromagnetische Felder bezeichnet. Jedes elektrische Gerät, dass an einen Stromkreis angeschlossen ist, verursacht elektrische Felder. Werden die Geräte eingeschaltet, so erhöht sich die Stärke des elektrischen Feldes. Magnetische Felder werden hauptsächlich durch hohe Stromstärken verursacht. Typische Verursacher sind Motoren (z.B. in Nähmaschinen oder Mixern) oder Bügeleisen. Seit wenigen Jahrzehnten kommt die Belastungen durch hochfrequente Strahlung hinzu. Diese ist für unseren Organismus umso belastender, je höher die Frequenz ist. Verursacher, die uns täglich umgeben, sind unter anderem DECT-Telefone, Smartphones, WLan-Router, Bluetooth-Headsets und Mobilfunkmasten. Wenn wir die Felder sehen könnten, würden wir uns ganz schön wundern, wie viele und auch starke Quellen sich bereits in unseren Leben einen Platz gesichert haben. Leider wird die Gefahr durch die elektromagnetischen Felder von den meisten Menschen unterschätzt, weil man sie nicht riechen, schmecken, hören oder sehen kann.

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Elektrosensible Menschen haben einen Detektor

Die meisten Menschen merken nichts, wenn sie elektromagnetischen Feldern ausgesetzt sind. Menschen mit einer Elektrosensibilität hingegen spüren die Auswirkungen von Elektrosmog viel direkter. Wer nachts nicht schlafen kann, merkt schnell, dass etwas nicht stimmt. Leider wirken sich die elektromagnetischen Felder auf alle Menschen aus. Doch kann man kaum einen Zusammenhang herstellen, wenn man nach 10 Jahren Smartphonenutzung plötzlich Krebs bekommt. Die Webseite EMF:data hat eine Forschungsdatenbank zu Studien und Dokumentationen über die Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung des Mobilfunks aufgebaut.

Was kann man gegen Elektrosmog tun

Die elektrosensible Frau aus dem Zeitungsartikel berichtet, dass sie es mit speziellen Steinen und Wünschelrutengängern versucht hat. Außerdem hat sie ihren Schlafplatz in die Küche verlagert und sie meidet ihren Fernseher und Steckdosen. Diese Maßnahmen erscheinen mir etwas planlos zu sein. Heute gibt es gute Messgeräte, die die Intensität der Felder erfassen können. Ein Baubiologe ist für Betroffene ein guter Ansprechpartner, denn er kommt zu ihnen nach Hause und kann mit Messungen die Lage genau einschätzen. Außerdem berät er, wie man die Belastungen reduzieren kann. Bei vielen Menschen, die den Verdacht haben, dass elektrische Felder für ihr Leiden verantwortlich sind, kommt der psychische Aspekt hinzu. Wenn sie ein elektrisches Gerät sehen, kann das schon ein Unwohlsein auslösen. Und auch in dieser Situation ist eine intensive Messung sinnvoll, um Ängste abzubauen und Klarheit zu schaffen.

Schnelle Sofortmaßnahmen gegen Elektrosmog

Es gibt eine einfache Maßnahme, die wir hier bei uns nutzen. Der Körper braucht Phasen in denen er sich erholen kann, nicht nur vom Stress, sondern auch von den Belastungen durch elektromagnetische Felder. Die Nacht ist dafür ideal, deshalb schalten wir jeden Abend die Sicherungen im Sicherungskasten aus. Außerdem schalten wir unsere Smartphones aus. Wenn kein Strom mehr an den Leitungen und Geräten anliegt, können auch keine Felder entstehen und der Schlaf wird deutlich erholsamer. Je nach Lebenssituation ist das natürlich nicht bei jedem möglich. Zum Beispiel kannst du in einer Mietwohnung nur den Strom in der eigenen Wohnung abschalten. Die von den Nachbarn verursachten Felder lassen sich so leider nicht vermeiden. Aber auch in dieser Situation kann die Belastung durch Elektrosmog reduziert werden. Diese einfache Maßnahme kann jeder ausprobieren. Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen und wünsche dir einen erholsamen Schlaf!

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Dieser Beitrag wurde von Paul Albrecht am 30. November 2018 veröffentlicht.

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Paul Albrecht

Paul Albrecht

Gründer & Programmierer

Ich kümmere mich um alle technischen Aspekte und habe unter anderem das Blogsystem programmiert. Außerdem schreibe ich gerne Artikel, die zum Nachdenken anregen. Wenn ich die Tastatur ruhen lasse, genieße ich Streifzüge durch die Natur mit meiner Familie.

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