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Elektrosmog - Strahlung von Smartphones, DECT-Telefonen und WLAN reduzieren

Paul Albrecht
Paul Albrecht

Alles, was wir nicht sehen können, ist ungefährlich. Dieser Irrglaube ist leider weit verbreitet, denn die Menschen vertrauen auf ihre Sinnesorgane. Aber die menschliche Wahrnehmung ist nicht für moderne Erfindungen wie Strahlung zur Datenübertragung ausgelegt.

Strahlung durch mobile Geräte

Gesundheitsgefahren

Verschiedene Geräte, wie Smartphones, DECT-Telefone und WLAN-Notebooks, die unsere täglichen Begleiter sind, erzeugen hochfrequente Strahlung. Die Belastung für unseren Körper ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie dem Abstand zur Strahlungsquelle und deren Stärke. Auch die Frequenz und Dauer sind wichtige Faktoren. Leider ist es nicht einfach, die gesundheitlichen Folgen dieser Strahlung festzustellen. Denn viele Probleme treten erst nach Jahren auf oder sind nur schwer mit einer Strahlungsquelle in Verbindung zu bringen. Die Seite EMF:data sammelt alle Studien zu diesem Thema. Es sind bereits über 440 Studien gelistet, die Effekte durch Strahlung zeigen. Leider versucht die Industrie weiterhin, jeden Zusammenhang abzustreiten. Sie beruft sich immer wieder auf die gesetzlichen Grenzwerte, die eingehalten werden. Schaut man sich die Entstehung dieser Grenzwerte genauer an, so merkt man, dass viel Lobbyarbeit geleistet wurde. Genauer beschäftigt sich der Film Das Strahlungskartell mit diesem Thema.

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Einfache Schutzmaßnahmen gegen Elektrosmog

Anstatt sich lange über die aktuelle Situation zu ärgern, möchte ich ein paar schnelle und vor allem einfache Tipps geben, wie jeder die Belastung durch hochfrequente Strahlung reduzieren kann.

Schnurlose Telefone

Die meisten Haushalte haben heute schnurlose Telefone. Diese setzen auf die kabellose DECT-Technologie. Einfache Telefone dieser Art, strahlen nicht nur, wenn man telefoniert, sondern auch, wenn sie in der Ladeschale stehen. Zum Glück bieten neuere DECT-Telefone einen sogenannten ECO-Modus. Ideal ist ein Gerät, das ECO+ bietet. Hat man in den Einstellungen des Telefons diesen Modus aktiviert, dann schaltet die Strahlung durch das Handteil ab, wenn es sich in der Ladeschale befindet. Außerdem wird die Strahlung allgemein auf die nötige Stärke reduziert. Denn wer will schon gerne ein maximal strahlendes Telefon am Ohr haben? Übrigens bieten auch einige schnurlose Telefone einen Anschluss für ein Headset. Das ermöglicht beim Telefonieren mehr Abstand zu dem Handteil zu halten und somit die Belastung (vor allem für den Kopf) zu verringern.

In den Einstellungen moderner DECT-Telefone findet man den ECO-Modus. Es sollte ECO, sowie ECO+ aktiviert werden.
In den Einstellungen moderner DECT-Telefone findet man den ECO-Modus. Es sollte ECO, sowie ECO+ aktiviert werden.

Smartphones

Unser täglicher Begleiter ist heute das Smartphone. Als tragbarer Computer kann es alles mögliche, aber auch auf unterschiedliche Arten strahlen. Um die Strahlung zu reduzieren, sollten nur die Verbindungen eingeschaltet werden, die unbedingt nötig sind.

Die normale Mobilfunkverbindung ist nötig, damit man telefonisch erreichbar ist. Doch ist das wirklich dauerhaft und vor allem auch nachts nötig? Durch die Aktivierung des Flugzeug-Modus wird die Mobilfunkverbindung ausgeschaltet. Beim Telefonieren ist genau wie beim DECT-Telefon ein Headset zu empfehlen, da unser Gehirn besonders empfindlich auf die hochfrequente Strahlung reagiert.

Smartphones bieten einfache Möglichkeiten der Verbindungssteuerung. Unter Android von oben nach unten wischen. Auf iPhones von unten nach oben wischen.
Smartphones bieten einfache Möglichkeiten der Verbindungssteuerung. Unter Android von oben nach unten wischen. Auf iPhones von unten nach oben wischen.

Die Datenverbindung über das Mobilfunknetz sollte auch nur aktiviert werden, wenn sie unbedingt nötig ist, z.B. weil man per WhatsApp erreichbar sein möchte. Wenn verfügbar, macht es Sinn, für die Internetverbindung ein WLAN zu nutzen. Auch dieses kann in den Einstellungen des Smartphone separat gesteuert werden.

Bluetooth ist für Nahverbindungen zuständig. Es wird für die Vernetzung mit Smartwatches oder auch für kabellose Kopfhörer verwendet. Ich verwende grundsätzlich kabelgebundene Kopfhörer, denn dann kann die Bluetooth-Verbindung dauerhaft aus bleiben.

Nachts sind bei mir alle Verbindungen aus, damit sich mein Körper regenerieren kann. Strahlungseinwirkung während des Schlafs sind besonders gefährlich, denn wir bewegen uns kaum im Bett und somit handelt es sich um eine konstante Belastung.

WLAN-Router

Heute verwenden die meisten Menschen einen Router mit WLAN. Das ist besonders praktisch, denn verschiedene Geräte können sich so kabellos mit dem Internet verbinden. Um die Belastung dieser hochfrequenten Strahlung zu verringern, kann man sich in den Router einloggen. Dort gibt es manchmal die Möglichkeit, die maximale Sendeleistung zu beschränken. Wir kommen z.B. mit 50% gut zurecht. Außerdem ist die Option "Zeitschaltung" sehr hilfreich, denn richtig eingestellt, schaltet sie das WLAN im festgelegten Zeitraum komplett aus. Das WLAN in unserem Router ist die ganze Nacht aus.

WLAN Zeitschaltung in einer FritzBox: Im Browser die Seite fritz.box aufrufen, dann unter WLAN - Zeitschaltung die Option
WLAN Zeitschaltung in einer FritzBox: Im Browser die Seite fritz.box aufrufen, dann unter WLAN - Zeitschaltung die Option "WLAN-Funknetz täglich abschalten" auswählen.

Notebooks

Heutige Notebooks lassen sich per WLAN vernetzen, doch gibt es auch oftmals die Möglichkeit, auf diese kabellose Variante zu verzichten. Per Netzwerkkabel lassen sich Notebooks auch in das Netzwerk einbinden, damit sie z.B. ins Internet kommen. Tastaturen und Mäuse sollten mit klassischen USB-Kabeln verwendet werden, dann kann auch die Bluetooth-Verbindung am Notebook aus bleiben.

Unter Windows 10 kann über das Netzwerksymbol unten rechts das WLAN deaktiviert werden.
Unter Windows 10 kann über das Netzwerksymbol unten rechts das WLAN deaktiviert werden.

Fazit

Welche Auswirkungen diese Strahlung auf jeden einzelnen von uns hat, kann niemand genau sagen. Aber ich bin der Meinung, dass es besser ist vorzusorgen. Einfache Maßnahmen, wie die oben genannten, können schon zu einer ordentlichen Reduzierung der Belastung führen. Grundsätzlich gilt, dass die sparsame Nutzung von kabellosen Verbindungen und das Einhalten eines möglichst großen Abstands zu Strahlungsquellen unseren Körper entlastet.

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Dieser Beitrag wurde von Paul Albrecht am 18. Juli 2018 veröffentlicht.

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Paul Albrecht

Paul Albrecht

Gründer & Programmierer

Ich kümmere mich um alle technischen Aspekte und habe unter anderem das Blogsystem programmiert. Außerdem schreibe ich gerne Artikel, die zum Nachdenken anregen. Wenn ich die Tastatur ruhen lasse, genieße ich Streifzüge durch die Natur mit meiner Familie.

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