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Vegane Bettdecken ohne Polyester!

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Habt ihr gewusst, dass es nachhaltige Alternativen zu den normalen Polyester-Bettdecken oder Kissen gibt? Ihr wisst ja, wir leben vegan. Wir kaufen also keine Bettdecken oder Kissen mit Daunen. Unser (altes) Bettzeug ist aus Polyester, dafür gibt es drei Gründe. Zum einen ist es allergikerfreundlich, zum anderen vegan. Und wir haben es zum großen Teil geerbt. Aber leider ist Polyester alles andere als nachhaltig. Damit ist jetzt Schluss, schließlich verbringen wir sehr viel Zeit im Bett und sollten uns auch mit der Materie ein wenig beschäftigen. Heute weiß ich: Man muss keine Polyester-Bettdecken verwenden.

Kapok-Bettdecke und Bio-Bettwäsche Ingegerd

Auf diese spannende Alternative hat mich Ingegerd Ribers aufmerksam gemacht. Zuerst habe ich sie kontaktiert, weil sie so schöne Kinderbettwäsche im Sortiment hat - solche habe ich schon länger gesucht. Rosa, bio, fair (in Deutschland hergestellt) und für einen langen Gebrauch. Sie hat aber nicht nur Kinderbettwäsche, dazu gleich mehr. Aber wie das Schicksal (und ein langes Gespräch) so will, kam für mich die Entdeckung der Kapok-Bettdecken und Kissen dabei heraus.

Kapok-Bettdecke und Bio-Bettwäsche Ingegerd

Aber der Reihe nach. Was mir bei Ingegerd so gefallen hat: Ihre Kinderbettwäsche (die auf den Bildern zu sehen ist) passt immer. Meine Tochter nimmt zum Schlafen eine große Bettdecke (wie für Erwachsene). Sie hat zwar eine kleinere Kinderbettdecke, aber sie deckt sich nachts schnell auf und kommt mit ihr nicht klar. Mit der großen Bettdecke schläft sie sehr gut und ich muss sie nicht ständig zudecken. Die Bettwäsche kann sie auch nutzen, wenn sie älter ist - vorausgesetzt sie mag dann immer noch rosa. Wenn nicht, werde ich die Bettwäsche weiter benutzen. Ich mag das Motiv sehr, da ich auch nur ein Mädchen bin. Paul findet die Bettwäsche übrigens auch sehr schön, er ist definitiv kein Mädchen. Meine Tochter nutzt - wenn überhaupt - ein sehr flaches Kopfkissen. Ich habe auch einen kleinen Kopfkissenbezug im gleichen Design. Natürlich gibt es noch eins in der Standard-Größe.

Kapok-Bettdecke und Bio-Bettwäsche Ingegerd

Auf jeden Fall war es so, dass meine Tochter einen halben Tag lang nicht aus dem Bett kommen wollte, weil sie ihre Bettwäsche so schön fand. Ich weiß nicht wie es euch geht: Aber das Auge schläft auf jeden Fall mit. Jetzt haben wir fast wieder ein Problem, wenn die Bettwäsche in die Waschmaschine muss. Bei Ingegerd bekommt man nur nachhaltige Produkte, die ungebleichte Bio-Baumwolle ist GOTS zertifiziert und wurde nach eigenem Design in Deutschland bedruckt. Sie ist kuschelig, der Stoff fühlt sich glatt und angenehm an.

Kapok-Bettdecke und Bio-Bettwäsche Ingegerd

Und jetzt kommen wir zu den Kapok Bettdecken und Kopfkissen. Das Außenmaterial ist aus Bio-Baumwolle, gefüllt sind sie mit Kapok. Die Faser wird in Indien und Kambodscha von Bäumen, die in Wäldern wild wachsen, eingesammelt. Die Bettdecken und Kopfkissen werden nach fairen Richtlinien produziert. Kapok hat eine sehr spannende Eigenschaft, die einfach ideal zum Schlafen ist. Die Kapok-Faser ist wasserabweisend und sehr leicht. Ich habe für euch einen Wassertest gemacht (siehe Foto), das Wasser perlt ab. Der Schweiß bleibt also nicht in der Decke hängen, sondern wird in den Raum weitergeleitet. Ich weiß, dass der Mensch nachts schwitzt. Aber dass wir pro Nacht mindestens 1 Liter Schweiß verlieren, wusste ich nicht. Wenn man das mal hochzählt, ist es schon wichtig, dass man auf Materialien setzt, die die Feuchtigkeit weiterleiten.

Kapok-Bettdecke und Bio-Bettwäsche Ingegerd

Bevor ich euch erzähle, wie die Bettdecke mir persönlich gefallen hat, möchte ich noch auf das Kissen eingehen. Es ist sehr clever gemacht. Das Kissen ist sehr prall, für mich ist es viel zu hoch, für meine Tochter ebenso. Ich benötige zum Beispiel nur 1/3 der Füllung, vielleicht sogar noch weniger. Jeder kann sich sein Kopfkissen selbst gestalten, in dem man etwas von der Füllung entnimmt. Wenn man merkt, man braucht doch mehr, fügt man wieder Füllung dazu. Das ist praktisch und nachhaltig, man kann jederzeit sein Kopfkissen pimpen. Und man kann es später auch für andere Bedürfnisse anpassen. Oder man macht sich drei sehr flache Kissen. Übrigens, die Kapok-Bäume werden bei der Ernte nicht gefällt - sie wachsen weiter und produzieren Sauerstoff.

Kapok-Bettdecke und Bio-Bettwäsche Ingegerd

Bei uns gab es hier einen Familienkampf, wer zuerst unter der Kapok-Decke schlafen darf. Es handelt sich um eine Vier-Jahreszeiten-Bettdecke, die sehr kuschelig, voluminös und warm ist. Ich kann euch natürlich nicht sagen, wie sie im Sommer funktioniert - bei 30 Grad ist sie bestimmt zu warm. Aber bei Temperaturen wie jetzt - ich schätze wir haben nachts 10-15 Grad im Schlafzimmer - ist sie wunderbar. Ich bin keine Frostbeule, aber meine Füße und Hände sind gerne mal kalt. Ich habe noch nicht geschwitzt, was unter meiner alten Polyester-Bettdecke immer wieder passiert. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie auch im Winter schön warm ist und im Frühling ebenso gut funktioniert. Im Sommer schlafen wir manchmal nur mit einem Bettbezug, wenn es sehr heiß ist.

Kapok-Bettdecke und Bio-Bettwäsche Ingegerd

Bei Ingegerd gibt es auch Kapok Bettdecken für Kinder, schaut einfach mal rein. Kapok ist übrigens auch super, wenn man unter der Hausstaubmildenallergie leidet. Der Bezugstoff ist so gewoben, dass er hausstaubmilbendicht ist. Wer sich jetzt fragt, wie man Kapokbettdecken waschen kann? Lieber legt man die Decke und das Kissen regelmäßig in die Sonne. So bleibt die Faser locker. Wer einen Trockner hat oder im Waschsalon einen "ausleiht" (oder bei Freunden oder Eltern vorbei kommt), kann dort ebenso seine Bettdecke reinigen. Wichtig ist vor allem, sie von Bakterien und Staubmilben zu befreien. Da reicht es, wenn die Decke z. B. im Trockner aufgeheizt wird. Das geht sicher alles bei Erwachsenen, wenn man nicht gerade im Bett frühstückt und etwas verschüttet. Bei Kindern muss man tatsächlich manchmal die Betten waschen. Ein Waschgang für sehr empfindliche Materialien wie Wolle und Seide ist hier wichtig, anschließend muss die Decke in den Trockner. Im Trockner bleibt die Faser voluminös. Zu jeder Decke gibt es auch eine konkrete Anleitung, dann ist man auf der sicheren Seite. Eure Lisa.

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Dieser Beitrag wurde von Lisa Albrecht am 16. September 2018 veröffentlicht.

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Lisa Albrecht

Gründerin & Autorin

Auf meinem Blog teile ich mit dir meine Erfahrungen und Gedanken, wie man ein Stück "grüner" Leben kann. Gesünder, leichter, harmonischer, bewusster und einfach glücklicher. Ich bin Mama einer Tochter und wir haben auch einen Familienhund. Ich liebe das Meer und mit Erdbeeren kann man mich leicht bestechen.

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