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Begehst du auch diese Stromsünden?

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Ich habe mir gerade die Statistik zum Energieverbrauch (Statistisches Bundesamt) angeschaut und war beeindruckt, dass zwar die Kilowattstunden von früher zu heute pro Haushalt gesunken sind, aber die Veränderung in meinen Augen so gering ist, dass ich nicht nachvollziehen kann, warum. Es trifft sowohl kleine als auch große Haushalte. Warum eigentlich wird nach wie vor so viel Strom benötigt? Die Technologie ist doch deutlich weiter. Der Markt bietet so viele stromsparende Geräte und Beleuchtung. Ich vermute etwas anderes: Es ist die Gewohnheit, die die Menschen nicht gerade zum Strom sparen animiert. Und ob man jetzt ein paar hundert Euro mehr im Jahr für Strom ausgibt, fällt vermutlich nicht ins Gewicht. Dabei geht es mir gar nicht um den Geldbeutel, sondern um die Umwelt. So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Wie viel ist nun nötig?

Stromsünden

Ich möchte in diesem Beitrag die vielen Gewohnheiten festhalten, die unnötig sind. Dabei möchte ich nicht sagen, dass ich perfekt bin und alles richtig mache. Ich fasse mir ebenso an die Nase und möchte meine Gewohnheiten weiter optimieren und mein Energien-Verbrauchsverhalten verbessern. Unser Stromverbrauch liegt aktuell bei unter 2000 Kilowattstunden pro Jahr. Wir beziehen unseren Strom von dem Ökostrom-Anbieter Polarstern. Bei uns leben drei Personen im Haushalt, wir arbeiten von zu Hause aus und nutzen intensiv diverse Geräte. Trotzdem liegen wir mit unserem Stromverbrauch im unteren Segment. Laut Statistik können wir mit einem 1-Personen-Haushalt mithalten. Das freut mich sehr. Und trotzdem gibt es auch bei uns noch Sparpotential!

Diese Energiesünden müssen nicht sein:

  • Wenn man den Kühlschrank aufmacht, um etwas herauszuholen, sollte man ihn sofort zu machen. Nicht offen lassen, sich erst die Milch einschenken und dann die Kühlschranktür zu machen. Während dieser Zeit kommt so viel warme Luft in den Kühlschrank, dass er mehr Strom verbrauchen muss, um sie wieder herunter zu kühlen.
  • Die Beleuchtung der Küchenzeile muss nicht dauerhaft an sein, vor allem dann nicht, wenn man gar nicht im Raum ist. Es muss auch nicht die gesamte Küchenzeile beleuchtet sein. Wenn man mit dem Kochen fertig ist, sollte die Beleuchtung ausgemacht werden.
  • Es werden nach wie vor Glühbirnen verwendet, weil man sie zu Hause noch hat. Das mag zwar ein nachhaltiger Gedanke sein, aber leider verbraucht eine Glühbirne manchmal das 10-fache eines LED Leuchmittels.
Verändere deine Gewohnheiten
  • Fast alle Geräte sind abrufbereit und befinden sich im Standby-Modus. Neue Geräte hören heute mit, um sofort zu reagieren. Sie verbrauchen automatisch Strom, ohne dass sie verwendet werden. Steckerleisten mit An- und Ausschalter helfen, die Geräte einfach an- und auszuschalten, ganz ohne am Stecker zu fummeln.
  • Endlich hat man sich ein neues und stromsparendes Gerät gekauft. Aber was passiert dann? Das alte Gerät bleibt weiterhin im Betrieb. Es wandert in ein anderes Zimmer und wird dort weiter betrieben, weil es noch zu schade zum Wegwerfen ist. Ich sehe das auch so. Schade ist es wirklich. Aber braucht man wirklich zwei Geräte? Dann verbraucht man noch mehr Strom, obwohl man Strom sparen wollte.
  • Trotz Öko-Programmen (wie z.B. bei der Waschmaschine oder Spülmaschine) wird aus Bequemlichkeit oder Unwissenheit die Standardeinstellung benutzt. Es hilft, die Anleitung gründlich zu studieren.
  • Mindestens im Sommer nimmt man sich vor, die Wäsche natürlich an der Luft zu trocknen. Aber ein Trockner ist so bequem, man muss nicht in den Keller oder nach draußen gehen, um die Wäsche aufzuhängen. Das Schleppen von Körben ist ja auch anstrengend. Tipp: Das ist eine sportliche Betätigung und jede Anstrengung ist gut für die Figur!
  • Eine Minute weniger Duschen spart jede Menge Energie. Man könnte mindestens das Wasser abstellen, wenn man sich die Haare einschäumt und es nicht unnötig stark aufdrehen.
  • Bügeln muss man alles. Auch Unterwäsche, Handtücher und Socken. Wirklich?

Welche Stromsünden fallen dir noch ein, die in diese Liste perfekt passen würden? Ich freue mich auf eure Kommentare! Eure Lisa.

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Beitrag von Lisa Albrecht am 19. Juni 2018 veröffentlicht.