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So sparst du noch mehr Strom und Wasser!

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Als wir neulich viele Gäste bei uns zu Hause hatten, ist mir aufgefallen, dass nicht jeder eine Sensibilität für die "unsichtbaren" Dinge hat - eins davon ist für mich die Energie. Ich nenne sie deshalb unsichtbar, weil man sie nicht so richtig greifen oder sehen kann. Jedoch ist sie genauso wertvoll und sollte mit Wertschätzung behandelt werden. Das gleiche gilt für Wasser. Kurz mal Hände waschen, dabei läuft das Wasser... und läuft. Bis man die Hände richtig eingeseift hat. Oder beim Zähneputzen. Jeder würde sich vermutlich über eine niedrige Rechnung für Wasser und Strom am Ende des Monats freuen. Durch die Ressourceneinsparung kann man nicht nur seine Haushaltskosten niedriger halten, sondern auch etwas für eine positive Umweltbilanz tun. Ganz automatisch! Es gibt so viele Möglichkeiten, sofort mit den Sparmaßnahmen zu beginnen. Spannend finde ich bei vielen Tipps die Tatsache, dass man plötzlich neue Wege gehen muss. Und diese neuen Wege bringen ganz neue Impulse in unser Leben.

Bevor man sich mit den Sparttipps beschäftigt, sollte man überprüfen, ob man wirklich guten Strom bezieht. Wir empfehlen selbstverständlich nur Ökostrom, da nur dieser nachhaltig und zukunftsorientiert ist.

Welche Ökostrom-Anbieter empfehlen wir?

Sehr gut sind Naturstrom und Greenpeace Energy. Beide handeln sehr verantwortungsbewusst und sind unterstützenswert.

Die Naturstrom AG setzt auf 100% erneuerbaren Energien und hat es sich zum Ziel gesetzt, die Stromversorgung zu dezentralisieren. Sie arbeiten viel mit Bürgerinitativen, um Projekte wie Windräder, Solaranlagen und Biogasanlagen zu realisieren. Somit sollen die Bürger unabhängig von Großkonzernen werden, die in der Vergangenheit leider viel zu oft auf klimaschädliche Energiegewinnung gesetzt haben.

Greenpeace Energy hat seine Wurzeln in der Umweltschutzorganisation Greenpeace und befindet sich in der Hand der ca. 23.000 Mitglieder der Genossenschaft. Greenpeace Energy verkauft nicht nur Ökostrom, sondern setzt sich auch auf politischer Ebene aktiv für den Wandel hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung ein. 90% des Ökostroms kommen aus Wasserkraftwerken.

Polarstern ist ein weiterer Anbieter, der Ökostrom aus Wasserkraft bietet. Er investiert für jede Kilowattstunde, die man verbraucht, 1 Cent in neue Energiewende-Projekte. Ökostrom wird im dezentralen Fließwasserkraftwerk Feldkirchen bei Rosenheim hergestellt.

Licht sparen mit LED

Strom sparen: Licht

  • Natürliches Licht ist kostenlos und sollte bestmöglich genutzt werden, bevor der Lichtschalter betätigt wird. Die Räume sollten so geplant und gestaltet werden, dass sie nicht zusätzlich an Licht verlieren. Schwere Gardinen, dunkle Leuchten und Wandfarben schlucken nicht nur sehr viel Tageslicht, sie wirken zusätzlich noch bedrückend.
  • LED-Beleuchtung ist sehr sparsam und kann mitlerweile schönes Wohlfühllicht auch im Wohnzimmer zaubern. Eine 11 Watt LED Birne entspricht ungefähr einer normalen Standardglühbirne mit 60 Watt. Die Einsparung ist enorm!
  • Lass das Licht nicht brennen, wenn du aus dem Raum gehst. Die LED-Birnen gehen vom Ein- und Ausschalten nicht kaputt, das war bei Glühbirnen und Energiesparlampen noch anders. Wenn man ständig vergisst, das Licht auszuschalten, könnte auch ein Bewegungsmelder helfen.
Licht sparen mit LED

Stromsparen im Haushalt

  • Eine Mehrfachsteckerleiste mit einem zusätzlichen Schalter sorgt dafür, dass die benötigen Geräte nicht die ganze Zeit im Stand-By Modus laufen.
  • Wenn man z.B. Nudeln kochen möchte, sollte man das Kochwasser lieber im Wasserkocher heiß machen. Das spart viel Energie.
  • Wenn man in den Urlaub fährt, macht es Sinn, den Kühlschrank leer zu machen und aus der Steckdose zu ziehen. Gefrierschränke sollten regelmäßig abgetaut werden.
  • Stromsparende Geräte sind in der Anschaffung oft teurer, zahlen sich aber während der Benutzung aus.
  • In den Kühl- und Gefrierschrank sollte man nur abgekühlte Sachen stellen.
  • Man sollte Herd und Kühlschrank nicht nebeneinander in einer Küche planen.
  • Die Kochplatte und der Kochtopf sollten größentechnisch zueinander passen. Außerdem gehört der Deckel auf den Topf, wenn man z.B. Nudeln kochen möchte. Wer Kartoffeln und Gemüse in einem Dampfgarer zubereitet, nutzt nur eine Herdplatte für alles!
Licht sparen mit LED
  • Wenn man sieht, dass das Wasser gleich anfängt zu kochen, kann man die Platte bereits früher ausschalten. Die Restwärme tuts auch. Das Gleiche gilt beim Backen im Ofen. Frühzeitiges Ausschalten funktioniert besser, als man denkt.
  • Ein Wäschetrockner muss nicht sein. Trockne deine Wäsche an der Luft!
  • Nicht jedes Wäschestück muss gebügelt werden. Wenn man die Wäsche einmal gut ausschüttelt, bevor man sie aufhängt, hat sie deutlich weniger Knitter. Die Körperwärme macht den Rest.
  • Haare fönen nur unter Zeitdruck. Deine Haare und dein Geldbeutel freuen sich, wenn du deine Haare an der Luft trocknest.
Licht sparen mit LED

Wassersparen im Haushalt

  • Wer keine Stopp-Taste am WC-Spülkasten hat, könnte den Trick mit einer vollen Wasserflache ausprobieren. Sie wird in den Spülkasten gelegt und verringert somit die Wassermenge, die in den Spülkasten passt - schon spart man automatisch Wasser bei jedem Spülgang.
  • Natürlich sollten alle undichten Stellen (leckende WC-Spülung oder tropfender Wasserhahn) repariert werden. Die Wasserverschwendung kann man leicht hochrechnen, wenn man mit einem Messbecher abmisst, wieviel Wasser pro Minute bzw. Stunde einfach so "weggeflossen" ist.
Stop-Taste am WC-Spülkasten
  • Spülmaschinen sind sparsam. Jedoch muss man nicht jeden Teller grob abspülen, bevor er in die Maschine kommt. Die übrig gebliebenen Reste kratzt man einfach vom Teller ab und gut ist.
  • Leere Verpackungen brauchen nicht abgespült zu werden, bevor man sie in den Müll wirft. Es reicht, wenn sie leer gegessen wurden.
  • Natürlich sollte man seine Spülmaschine nur dann einschalten, wenn sie auch voll ist. Das Gleiche gilt auch für die Waschmaschine.
  • Denke daran, dass auch beim schnellen Zähneputzen das Wasser nicht laufen soll. In einer Minute können schon bis zu 15 Liter sauberes Wasser im Abfluss verschwinden.
  • Wer sehr oft badet, verbraucht deutlich mehr Wasser. Beim Duschen lässt sich zusätzlich der Duschkopf so einstellen, dass möglichst wenig Wasser verbraucht wird.
  • Wasserspar-Aufsätze helfen die Wassermenge zu begrenzen, die aus dem Wasserhahn kommt. Das ist eine sehr effektive Methode Wasser zu sparen auch für Menschen, die nicht auf ihren Verbrauch achten.
  • Koche nur mit so viel Wasser wie nötig. Gemüse könnte man zum Beispiel ganz schonend mit Dampf zubereiten!
  • Obst und Gemüse sollte man nicht unter fließendem Wasser sauber machen. Eine Schüssel mit Wasser ist fast immer ausreichend.
  • Wenn man die Reihenfolge beim Spülen beachtet, hat man deutlich weniger Wasserverbrauch. Fettige und sehr dreckige Küchenutensilien werden zum Schluss gespült!
  • Wer die Möglichkeit hat, kann mit Regenwasser seine Pflanzen gießen und das Klo spülen!

Echter Ökostrom im Vergleich

Ich habe für dich die Öko-Strom-Tarife von richtig guten Anbieter aus Deutschland heraus gesucht. Dort bekommst du echten Ökostrom, der die Energiewende vorantreibt. Trage einfach deinen Verbrauch ein und wähle dann deinen Wunschtarif. Und das Beste ist, dein neuer Anbieter übernehmen die Kündigung beim bisheriger Stromversorger für dich.

Echter Ökostrom!
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Beitrag von Lisa Albrecht am 1. März 2017 veröffentlicht.

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