Fermentieren: Bohnen aus dem Garten gesund haltbar machen
Auch dieses Jahr haben wir reichlich Bohnen im Garten. Deshalb ist dieser Artikel nach wie vor aktuell. Die Bohnen wachsen zum Glück wunderbar, trotz wenig Regen und sporadischem Gießen. Wir haben uns schon früher viele Gedanken gemacht, wie wir unsere Ernte haltbar machen möchten. Neben dem altbekannten Einkochen und Einfrieren gibt es noch das Dörren und Fermentieren. Und in diesem Beitrag geht es um die Alternative Fermentieren. Lass dich inspirieren!

Bohnen fermentieren – eine gesunde Alternative zum Einkochen
Zum ersten Mal habe ich grüne Bohnen fermentiert. Das stimmt nicht ganz: Noch sind sie nicht fertig fermentiert, aber ich habe alles erledigt, damit die Gläser „arbeiten“ können. Was hat mich motiviert? Vor einiger Zeit bekam ich das Buch Magic Fermentation von Marcel Kruse und Geru Pulsinger (Löwenzahn Verlag) und fand es auf Anhieb richtig spannend. Nachdem ich das Buch regelrecht verschlungen habe, musste ich einfach mit dem Fermentieren loslegen!

Absolute Buchempfehlung: Magic Fermentation
Das Buch Magic Fermentation ist umfangreich und jede Art der Fermentation wird vorgestellt. Das Buch hat tolle Bilder, es ist einfach geschrieben und macht jedem Lust, großartige Geschmacksexplosionen zu erleben! Ich bin ein Fan dieser Methode geworden und bin über die sehr ausführlichen und wirklich einfachen Anleitungen im Buch dankbar. Es macht große Lust, endlich selbst mit dem Fermentieren anzufangen. Ich kann das Buch nur empfehlen, es ist großartig!

Unterstützung für den Darm
Es hat sich zum Glück herumgesprochen: Fermentierte Lebensmittel haben viele Vorteile. Die meisten denken zuerst vielleicht nur an Sauerkraut. Aber Vorsicht: Sauerkraut aus dem Glas wird zwar auch fermentiert, aber danach erhitzt. Dadurch gehen leider die darm-freundlichen Mikroorganismen verloren, die man bei fermentierten Lebensmitteln so sehr schätzt.

Ein Bericht einer Mutter zweier Kinder (aus einer früheren Dokumentation, die ich gesehen habe) hat mich richtig neugierig gemacht. Sie erzählte, dass der regelmäßige Verzehr fermentierter Lebensmittel (sie tranken auch gerne selbstgemachten Kombucha) das Immunsystem bei ihnen stabiler gemacht hat. Sie sind seltener krank. Und sie hat festgestellt, dass auch Allergien besser wurden. Wir wissen, wie wichtig unser Darm für das Immunsystem ist. Ich denke, eine gesunde Ernährung sollte fermentierte Lebensmittel beinhalten.

Fermentierexperimente in den nächsten Wochen
Die Bohnen habe ich nach Anleitung im Buch für die Fermentierung angesetzt, ich bin so gespannt, wie sie nach 2–3 Wochen schmecken. Natürlich musste ich sie vorher kochen. Ansonsten kann man natürlich roh essbares Gemüse auch ohne Kochen fermentieren. Als Nächstes sind bei uns Karotten und Weißkohl dran.

Ich finde es ebenfalls toll, dass man beim Fermentieren kaum Energie benötigt. Außerdem muss man nicht so unglaublich steril arbeiten wie beim Einkochen. Am Ende bekommt man ein lebendiges und gesundes Ergebnis, das auch noch viele Monate hält. Ist das nicht toll? Also ich bin mega begeistert! Ich werde euch von meinen Ergebnissen berichten. Eure Lisa.
P.S. Vielleicht fragst du dich manchmal, warum dich bestimmte Situationen mehr berühren oder Energie kosten als andere. Ich habe einen Selbsttest namens „Bist du hochsensibel?" mit viel Sorgfalt erarbeitet, der genau dieser Frage nachgeht. Er dauert wenige Minuten, ist vollkommen kostenlos, und das Ergebnis bekommst du sofort im Anschluss. Vielleicht lernst du dabei etwas über dich, das vieles in deinem Leben erklären könnte. Du bist ganz herzlich eingeladen, den Test auszuprobieren!
Zum Test: Bist du hochsensibel?
Aktualisiert am 19. Juli 2023.
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