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Kombucha selber machen mit einem Anfänger-Set

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Ich habe in den letzten Jahren so gut wie nie Kombucha getrunken, schon gar nicht selbst gemacht. Ich habe immer wieder das Wörtchen Kombucha gehört, aber mehr auch nicht. Als ich jedoch sah, wie Kombucha hergestellt wird, wurde ich sofort in meine Kindheit katapultiert. Meine Eltern hatten Kombucha in der Küche stehen - sie haben das probiotische Getränk selbst hergestellt. Ich erinnere mich an ein großes Gefäß aus Glas mit einem Teepilz drin. Nach etwas mehr als einer Woche hatten wir dann ein leckeres und spritziges Getränk.

Kombucha selber machen - Scoby von FAIRMENT

Vor einiger Zeit hat uns Fairment gefragt, ob wir nicht Lust hätten, Kombucha auszuprobieren. Sie machen nämlich Raw-Kombucha selbst - man kann entweder das Getränk fertig in Flaschen kaufen oder sich ein DIY-Kombucha-Set holen. Da ich als Kind Kombucha getrunken habe und sehr viele Jahre später keinen Zugang mehr zu diesem Thema hatte, war ich Feuer und Flamme, nicht nur die Getränke auszuprobieren (mit tollen Geschmacksrichtungen), sondern auch mit der Kombucha-Selbstmachaktion zu starten. Auf dieser Seite findet man auch eine sehr ausführliche Anleitung, wie man Kombucha ansetzt. Ebenso werden die ersten und wichtigen Fragen bezüglich Hygiene, Schimmelgefahr, Zucker, Alkohol und mehr beantwortet. Noch mehr Antworten findet man auch hier. Diese Fragen lagere ich lieber aus, weil sie den Rahmen sprengen würden. In diesem Beitrag will ich nur von meiner persönlichen Erfahrung mit dem "Kombucha machen" berichten.

Kombucha selber machen - Scoby von FAIRMENT

Ist Kombucha wirklich so gesund?

Der Kombuchapilz besteht aus unterschiedlichen Hefen und Bakterien. Während des Gärungsprozesses entsteht u.a. Essig- und Milchsäure. Wie auch andere fermentierte Produkte - vor allem in roher "lebendiger" Qualität - kann auch Kombucha die Darmgesundheit positiv beeinflussen. Kombucha gibt es schon sehr lange, auch wenn ich keine wissenschaftlichen Studien zum regelmäßigen Verzehr von Kombucha gefunden habe. Auf der Seite von der Verbraucherzentrale habe ich noch folgende Aussage gefunden: "Industriell hergestellter Kombucha wird aus Gründen der Haltbarkeit pasteurisiert. Dies tötet die Mikroorganismen im Gärgetränk ab - sie werden unwirksam. Wer auf zusätzliche Wirkungen hofft, sollte nur Produkte mit lebenden Kulturen kaufen." Deshalb ist Kombucha nicht gleich Kombucha. Sowohl die Zusammensetzung der Mikroorganismen, als auch der Zucker- und Alkoholgehalt des fertigen Kombucha-Getränks kann sehr stark variieren, je nach dem, wie die Bedigungen sind und welche Verarbeitungsschritte vorgenommen wurden.

Kombucha machen ist wirklich nicht schwer. Das erste Mal schaut man sehr genau auf die Anleitung, aber die nächsten Male läuft alles routinierter. Das Kombucha-Set beinhaltet alles, was man braucht. Der Teepilz (er wird von Fairment auch Scoby genannt) kommt eingeschweißt mit Starterflüssigkeit und darf nicht zu lange auf sein neues Zuhause warten. Ich habe also nach der sehr detaillierten Anleitung sofort den ersten Versuch gewagt. Zum Kombucha ansetzen verwende ich gefiltertes Wasser. Das wird auch von Fairment empfohlen. Wasser kochen, Tee aufbrühen, Zucker rein, abkühlen lassen und bei Zimmertemperatur dann den Teepilz inkl. Teeflüssigkeit in das große (saubere) Gefäß geben. Das Gefäß muss mit einem luftdurchlässigen Tuch abgedeckt werden. Anschließend kommt es an einen warmen Ort, damit die Gärprozesse in Gang kommen können. Nach 7-10 Tagen ist Kombucha fertig!

Kombucha selber machen - Scoby von FAIRMENT

Scoby oder der Teepilz ist ein bisschen glitschig und für Anfänger gewöhnungsbedürftig. Auch ich war hin und wieder unsicher, ob die Gärprozesse richtig ablaufen. Ist da vielleicht Schimmel entstanden? Was ist das "Weiße" auf der Oberfläche? Ich vermute, ich war nicht die Erste, die sich diese Fragen gestellt hat. Bei mir hat sich bereits beim ersten Mal ein Baby-Teepilz auf der Oberfläche gebildet, so dass ich ihn erstmal wachsen ließ, bevor ich das Getränk neu ansetzte. Das ist ein super Zeichen! Ich habe also nun zwei und kann schneller bzw. mehr Kombucha herstellen. Natürlich kann man auch so seine Familie versorgen und Freunde beschenken. Im Winter - wie jetzt - hatte ich das Problem, ein dauerhaft warmes Plätzchen für das Glas zu finden. Denn der Teepilz braucht ca. 20-25 Grad, um loszulegen. Im Sommer ist das sicher kein Problem und das Getränk ist auch schneller fertig.

Kombucha selber machen - Scoby von FAIRMENT

Aktuell stehen bei mir zwei Flaschen fertiger Kombucha bei Zimmertemperatur, das ist notwendig, damit das Getränk noch spritziger wird. Dann wandern sie in den Kühlschrank und können dort bis zu einem Monat bleiben. Man kann mit Kombucha nicht nur seine Darmgesundheit fördern, sondern auch leckere Rezepte ausprobieren. Im Blog von Fairment gibt es viele Inspirationen dazu. Ich bin nun regelmäßig am Kombucha machen und finde das Thema sehr spannend. Ich komme tiefer in die Materie rein und habe die Berührungsängste verloren.

Kombucha selber machen - Scoby von FAIRMENT

Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen. Wer trinkt auch gerne Kombucha?

Eure Lisa.

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Dieser Beitrag wurde von Lisa Albrecht am 3. März 2018 veröffentlicht.

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Lisa Albrecht

Lisa Albrecht

Gründerin & Autorin

Auf meinem Blog teile ich mit dir meine Erfahrungen und Gedanken, wie man ein Stück "grüner" Leben kann. Gesünder, leichter, harmonischer, bewusster und einfach glücklicher. Ich bin Mama einer Tochter und wir haben auch einen Familienhund. Ich liebe das Meer und mit Erdbeeren kann man mich leicht bestechen.

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