Ich mache mir Sorgen, Mama.

Paul Albrecht
Paul Albrecht

In der letzten Zeit mache ich mir viele Gedanken über die Zukunft. Gerade eben, kurz bevor ich angefangen habe zu schreiben, kommt mir der Buchtitel "Ich mache mir Sorgen, Mama" (von Wladimir Kaminer) in den Sinn. Er trifft mein Empfinden in diesen Tagen, Wochen und Monaten sehr gut. Es läuft so vieles schief in der Welt, doch da ist keine Mama, die alles wieder gut macht. Immer mehr wird mir bewusst, dass niemand anderes all die Probleme lösen kann. Es hängt an mir selbst, an uns allen.

Ein turbulentes Jahr

Das Jahr 2020 hatte es in sich. Aber bereits die Jahre zuvor mit extremer Trockenheit und ständig neuen beunruhigenden Berichten über die Auswirkungen des Klimawandels ließen erahnen was da auf uns zukommt. Für mich unerwartet, kippte in diesem Jahr unser gesamtes System. Massive Einschränkungen und existenzvernichtende Veränderungen kamen Schlag auf Schlag. Ein Blick hinter die Kulissen hat mir gezeigt, dass schon lange etwas nicht stimmt und es nur eine Frage der Zeit war, bis es zu "Explosion" kommt. Dieser, in Zeitraffer ablaufende Film, macht es dem Verstand schwer, mit zu kommen. Was bleibt ist Verunsicherung und Zukunftsangst.

Verbindung zur Natur wieder herstellen

Das Licht am Ende des Tunnels

Wenn ich heute das Licht am Ende des Tunnels sehen würde, wäre ich mir nicht sicher, ob das nun das Ende oder der Anfang von neuer Hoffnung ist. Mein Kopf funktioniert so, dass ich aus jeder Situation versuche, das Beste zu machen. Also habe ich angefangen, Lösungsstrategien für all die schweren Fragen der heutigen Zeit zu entwickeln. Das finde ich aber gerade besonders schwer, da so viele negative Faktoren gleichzeitig berücksichtigt werden müssen. Der radikale Wandel erfordert auch ein massives Umdenken. Wege, die für mich vor kurzem noch undenkbar waren, stehen als mögliche Option weit oben auf meinem Plan. Wer in der heutigen Welt überleben möchte, muss bereit sein, seine eigenen Grenzen zu sprengen. Und das bedeutet vor allem Ängste zu überwinden, um neue Handlungsspielräume zu haben.

Was redet der da? Ist doch alles dufte

Wer sich jetzt fragt, von was ich überhaupt rede, sollte im ureigensten Interesse die Scheuklappen endlich ablegen. Ein Blick nach links und rechts und über den Tellerrand hinaus, kann viel Klarheit schaffen. Heute sind die eigenen Taschen vielleicht noch voll, aber bei dem rasanten Wandel kann sich das schneller ändern, als dir lieb ist. Als kleiner Anhaltspunkt für deine Recherchen hier ein paar Punkte:

  • Klimawandel weltweit und daraus resultierend die Auswirkung auf dein Leben
  • Technologie soll Probleme lösen, die sie selbst geschaffen hat
  • Wirtschaftliche Entwicklung, Monopole, Digitalisierung, Arbeitsplätze der Zukunft
  • Finanzsystem und der Euro
  • Demokratie und Freiheit

Fazit: Mein persönlicher Weg

Ich habe für mich entschieden, mich noch stärker als früher in Richtung Unabhängigkeit zu entwickeln. Wenn ich sehe, wie viel sich um mich herum in die falsche Richtung entwickelt, dann bleibt mir nur noch meine kleine Insel, die mir wenigstens eine gewisse Grundsicherheit gibt. Eine stärkere Verbindung mit der Natur erscheint mir als sinnvoller Schritt, denn die heutigen Probleme sind menschengemacht. Aber ich hoffe auch, dass ich mit diesem Artikel viele weitere Menschen zum Nachdenken anrege. Vielleicht erreichen wir dann irgendwann die kritische Masse an Veränderung, die nötig ist, um einen positiven Umschwung zu erzeugen. Das bleibt hoffentlich nicht nur ein Traum.

Beitrag von Paul Albrecht am 25. Dezember 2020 veröffentlicht.

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