Food-Tagebuch: Vegan & glutenfrei aus dem Alltag

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht
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Was gab es bei uns auf dem Mittagstisch? Ich habe wieder unsere Mahlzeiten fotografiert. Manchmal ist es ja ganz spannend zu sehen, was andere essen, um selbst wieder neue Impulse zu bekommen. Legen wir direkt los!

Veganes und glutenfreies Essen - unser Food-TagebuchVeganes und glutenfreies Essen - unser Food-Tagebuch

Gerne essen wir den italienischen Vollkorn-Rundkornreis Arborio. Im Vergleich zu anderen Reissorten, hatte er einen nicht so weiten Weg zu uns. Die Kichererbsen kochen wir immer selbst, vorher weiche ich sie natürlich ein. Wir haben festgestellt, je länger wir sie einweichen, umso besser vertragen wir sie. Aber spannend ist auch, dass wir sie nun gar nicht mehr lange einweichen müssen. Unser Körper bzw. die Verdauung scheint sich gewöhnt zu haben und die "normale" Einweichszeit - in der Regel über Nacht - ist völlig ausreichend. Es gibt wieder frische regionale Karotten und auch Spitzkohl. Ebenso kommen die Austernpilze aus Deutschland. Ich brate sie einfach in ein bisschen Olivenöl an und würze mit Salz. Ganz simple.

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Wie du vielleicht weißt, backen wir unser Brot immer selbst, da wir glutenfrei essen. Damit die Backzeit nicht so lange dauert und wir Strom sparen, ist unser Brot eher flach. Das stört uns in keiner Weise, dann sind die Scheiben einfach etwas schmaler. Die Brotmischungen, die man kaufen kann, sind mir zu teuer und beinhalten zu viele komplizierte oder in meinen Augen nicht notwendige Zutaten. Unser Brot besteht aus Buchweizen-, Hirse-, Mais- oder Reismehl. Da wir das Mehl selbst machen, kommt einfach alles nach Gefühl rein. Flohsamenschalen sind übrigens die Zauberzutat und lassen das Brot nicht auseinander fallen. Aufstriche machen wir gerne auch selbst, da Paul Sonnenblumenöl nicht gut verträgt. Außerdem ist man somit sehr kreativ und kann auch diverse Reste zu einem schmackhaften Aufstrich verarbeiten - sehr praktisch!

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Wenn wir Reis kochen, machen wir gleich etwas mehr davon. Das spart jede Menge Zeit und Energie. Unsere Tochter mag nicht so gerne Zucchini, da wir jedoch so viele im Garten haben, muss ich mir jedes Mal etwas ausdenken, wie ich das Gemüse schmackhaft mache. Diesmal gab es Zucchini-Spaghetti, minimal in Knoblauchöl angebraten. Dazu selbstgekochte Kidneybohnen. Damit auch das einfache Essen schmeckt, ist es wichtig, es lecker zu würzen.

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Ofenkartoffeln gehen immer, oder? Die Kartoffeln kommen aus unserem Garten, ebenfalls die Zucchinis. Die Rote Beten und Karotten haben wir noch dazu gekauft, da sie bei uns noch nicht soweit sind. Sie kommen aber auch aus Deutschland und selbstverständlich aus dem Bio-Landbau (wie alle unsere Lebensmittel). Dazu gibt es immer Hülsenfrüchte wie Kidneybohnen, Erbsen oder Kichererbsen und manchmal eine Tomatensauce.

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Gelegentlich gibt es auch einen deftigen Kuchen mit einer leckeren Gemüsefüllung. Es kommt einfach alles rein, was gerade da ist. So kann man wunderbar die Reste verwerten und mit Genuss satt werden. Im Teig verwenden wir gerne Kürbiskerne und Leinsamen, auch im Brot. Kürbiskerne haben so viele wertvolle Inhaltstoffe und sind regional.

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Wir waren bei einer Freundin Beeren sammeln - sie hatte so viele Büsche, dass sie gar nicht hinterher kam. So konnten wir schwarze und rote Johannisbeeren pflücken. Unsere Beerenernte im Garten lässt sich noch auf sich warten, die Büsche sind einfach noch zu klein. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, ganz regional gelbe Kirschen - sie werden auch Honigkirsche oder Weiße Kirsche genannt - zu pflücken. Die Beeren und Kirschen haben wir eingefroren, so dass wir einen Vorrat haben. In Muffins - sie sind auch glutenfrei und vegan - haben sie uns sehr gut geschmeckt. Auch pur oder im Müsli sind sie wirklich eine leckere Abwechslung. Wir süßen seit Jahren nur noch mit Datteln, die zunächst zu einem Mus mit etwas Wasser püriert werden. So können wir auf den süchtig-machenden Haushaltszucker mit vielen leeren Kalorien und kaum Nährstoffen verzichten.

Das war mal wieder ein kleiner Einblick in unseren Alltag. Beim Essen ist uns die Qualität, als auch die Herkunft sehr wichtig. Je unkomplizierter und unverarbeiteter die Lebensmittel sind bzw. das Essen auf dem Teller am Ende ist, umso nachhaltiger und auch besser verträglicher ist es. Ich hoffe, ich konnte dich inspirieren und motivieren, etwas Neues auszuprobieren!

Beitrag von Lisa Albrecht am 2. August 2020 veröffentlicht.

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