Umstellung auf vegane Ernährung und warum sie scheitert
Immer mehr Menschen denken darüber nach, ihre Ernährung auf eine pflanzenbasierte Kost umzustehen. Ob nun komplett oder zu einem sehr hohen Anteil - das ist ja gar nicht das Problem. Die ersten Wochen laufen ganz gut, aber irgendwann schleichen sich immer mehr tierische Produkte in den Speiseplan. Welche Gründe stecken dahinter, dass man wieder "rückfällig" wird?

Zu schnelle Umstellung auf vegane Ernährung
Auch wenn es manchen gar nicht schwer fällt, von dem einen Tag auf den Nächsten ihre Ernährung umzustellen - sie sind eine Minderheit. Die besten Erfolgschancen bestehen tatsächlich in einer langsamen Umstellung. Man könnte zum Beispiel ganz langsam die Kuhmilch ausschleichen lassen, in dem man sie durch eine pflanzliche Alternative ersetzt. Vielleicht zuerst 50:50, später ganz. Das Gleiche gilt für Fleisch. Gab es täglich Fleisch, könnte man eine Mahlzeit vegetarisch bzw. vegan machen, und jede Woche einen veganen Tag dazu nehmen. So trickst man seine Gewohnheiten aus.

Überforderung bei der Umstellung auf vegan
Man will alles auf einmal! Die unglaublich kreativen und hübsch dekorierten Rezepte machen Lust auf mehr. Probiert man selbts etwas aus und das Rezept klappt gar nicht so, wie man will, ist man schnell frustriert. Da man noch gar nicht geübt ist, vegan zu kochen, ist man schnell überfordert. Die Ansprüche sind einfach zu hoch, die Realität sieht anders aus. Taste dich langsam heran! Je entspannter du mit dem Thema umgehst, je mehr Zeit du dir nimmst, umso höher sind die Chancen, dass die Umstellung ohne Überforderung klappt.
Nicht bereit für einen neuen Geschmack sein
Aber die Pflanzenmilch schmeckt mir gar nicht! Das Tofu schmeckt ja nach gar nichts! Die Bohnen sind langweilig. Solche und anderen Sprüche hört man oft bei der Umstellung. Wenn man von einer Pflanzenmilch erwartet, dass sie genauso wie Kuhmilch schmeckt, dann läuft etwas schief. Wie soll das denn gehen? An dieser Stelle ist es wichtig, dass man sich diese Tatsache klar macht. Und sich für neue Geschmacksrichtungen öffnet. Mag sein, dass die Pflanzenmilch zuerst einmal viel dünner schmeckt. Hier könnte man sich nach Alternativen umschauen oder sie selbst etwas reichhaltiger (mit Nussmus) gestalten. Am Anfang müssen sich die Geschmacksnerven erst auf das neue Essen umstellen, später schmeckt die Pflanzenmilch wirklich sehr gut und man hat nicht mehr das Gefühl, auf etwas zu verzichten.

Zu viele neue Lebensmittel
Als ich anfing, mich vegan zu ernähren, entdeckte ich jede Menge neue Lebensmittel, die ich vorher gar nicht kannte. Sie alle perfekt einsetzen zu können, muss erst gelernt sein. Heute weiß ich, was ich mit Flohsamenschalen anstellen kann. Damals war das ein Fremdwort. Früher konnte ich mir nicht vorstellen, wie man ohne Käse überlebt. Heute kann ich mir selbst einen leckeren veganen Käse zubereiten. Freue dich über die neuen Lebensmittel, probiere sie aus und wenn dir etwas nicht schmeckt, verteufel das Probierte nicht gleich. Mir ging es mit Amaranth ähnlich. Zuerst dachte ich: "Was ist das für glibberige Matschepampe?". Aber seit ich weiß, was ich damit anstellen kann, freue ich mich über das Superfood-Getreide. Es gibt verschiedene Zubereitungsmöglichkeiten und versuche nicht, alles gleichzeitig zu verwenden. Konzentriere dich auf ein neues Lebensmittel und wenn du routinierter wirst, nimm ein weiteres hinzu. So bist du nicht überfordert mit der Auswahl.

Zeitmangel und somit Kapitulation
Ich schaffe einfach nicht, mich mit dem Thema zu befassen! Das ist natürlich ein Argument, aber ist es wirklich so oder ist das eine Ausrede? Das muss jeder ganz ehrlich für sich beantworten. Entweder man hat Zeit und Lust oder eben nicht. Klar, es kann immer etwas dazwischen kommen. Dann startet man am nächsten Tag neu. Aber wenn man sich dabei erwischt, jedes Mal die Zeit aus Ausrede zu nehmen, stimmt etwas nicht. Dann ist man wohl noch nicht soweit und die Ernährungsumstellung ist noch nicht wichtig genug. Es gibt verschiedene, sehr einfache vegane Rezepte, die in 20 Minuten mit nur wenigen Zutaten zubereitet sind. Wenn man sich einmal hinsetzt, ein wenig recherchiert und für die Woche einen Plan zusammenstellt - klappt es bestimmt mit der Umstellung.
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