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Warnung: Wasser nur einmal aufkochen!

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Ich habe neulich einen Tipp gelesen, dass man das übrig gebliebene Wasser vom Vortag im Wasserkocher nicht ein zweites oder sogar drittes Mal aufkochen soll. Zum Glück habe ich das ganz oft intuitiv richtig gemacht. Aber wo genau ist das Problem?

Rückstände im Wasser sind der Grund

Ich habe mir einige Bedienungsanleitungen diverser Wasserkocher-Hersteller angeschaut und tatsächlich auch diesen Hinweis gefunden. Es wird geraten, zum Kochen nur frisches Wasser zu verwenden und auch kein übrig gebliebenes Wasser aufzukochen oder über einen längeren Zeitraum im Wasserkochern stehen zu lassen. Warum, wird nur sehr kurz oder gar nicht erklärt. Meine Recherche ergab, dass das Wasser im Wasserkocher - je länger es steht oder öfter aufgekocht wird - stärker mit diversen Stoffen belastet sein kann.

Wasser nur einmal aufkochen

In diesem Artikel habe ich schon geschrieben, dass bei diversen Plastikwasserkochern auch bereits beim ersten Mal Wasser kochen kleine Mikroplastikpartikel im Wasser gefunden wurden. Schau dir den Test einfach an, wenn dich das Thema näher interessiert.

Ähnlich verhält es sich auch mit weiteren Substanzen, die ins Wasser übergehen, wenn es länger mit dem Material im Kontakt ist. Da das Wasser im Wasserkocher zusätzlich stark erhitzt wird, können noch mehr Stoffe gelöst werden. Bei Plastikwasserkochern besteht die Gefahr - auch wenn die Hersteller heute deutlich nachgebessert haben - dass Spuren von Bisphenol A im Wasser landen. Bei Edelstahlwasserkochern ist das z.B. Nickel. Ich denke, das sind nur zwei Substanzen, die man gerne laut nennt - was tatsächlich noch drin ist und in welcher Konzentration, kann man nur in einem Labor mit viel Geld herausfinden.

Wir trinken zwar Leitungswasser, filtern es jedoch vorher bereits mit unserem Wasserfilter. Damit fühle ich mich gut und sicher. Wir haben einen Edelstahlwasserkocher und intuitiv habe ich immer frisches Wasser zum Kochen verwendet. Grundsätzlich kochen wir nur so viel Wasser auf, wie auch verbraucht wird - das ist stromsparender. Übrigens, was für den Wasserkocher gilt, ist auch für Kochtöpfe nicht verkehrt. Vor jeder Anschaffung stellen wir uns heute die Frage, wie die Qualität des Produktes ist und woher es kommt. Vielleicht kann man dadurch das eine oder andere im Vorfeld verhindern. Wie kochst du dein Teewasser auf? Deine Lisa.

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Dieser Beitrag wurde von Lisa Albrecht am 29. September 2019 veröffentlicht.

Christine 16.10.2019 um 13:38
Das machen wir auch so (nachdem wir den Blödsinn eines Plastikwasserkochers endlich erkannt haben... und nun ein Modell mit durchgehender Edelstahlinnenwand besitzen). Auch mich würde interessieren, ob wirklich aus dem Edelstahl Stoffe gelöst werden. Weiterlesen Falls du das rausfindest, würde mich eine Info hier freuen!
Blumenfee 16.10.2019 um 13:09
Hallo Ihr Lieben !
ich wollte kurz etwas dazu schreiben, Wasser nur einmal aufzukochen, bzw. nicht länger im Wasserkocher zu lassen.
Ich habe da eine sehr simple Lösung. Erstensmal habe ich persönlich einen Wasserkocher der überwiegend zu (ca80%) aus Glas ist. Weiterlesen Der Rest ist aus Edelstahl, welcher genau wie Glas, im Gegensatz z.B. zu PET-Flaschen keine Giftstoffe an das Wasser im Wasserkocher abgibt. Das heißt, das Wasser im Wasserkocher (heiß oder kalt) löst keine Stoffe aus den Materialien des Wasserkochers heraus. Dies geschieht aber bei Waserkochern aus Plastik und ist auch das Hauptproblem bei PET-Flaschen, die von euch jedoch wahrscheinlich eh keiner benutzt, weil ihr vermutlich alle wisst, dass in dem Plastik der Flaschen Unmengen von Giftstoffen unterschiedlichster Art drin sind, die dann aus dem Plastik der Flaschen, in das der Wasserflaschen übergehen.
Es gibt im Hinblick auf dieses Thema meines Erachtens nach ein paar Dinge die wichtig sind zu beachten.
Also wie kommen oder entstehen "Stoffe" im Wasserkocher die gesundheitsschädlich sind. Zum einen durch Keime, die sich im länger stehenden Wasser bilden ( natürlicher Prozess des "werden und vergehens"),
zum anderen durch die Giftstoffe, die schon über die Wasserleitung ins Trinkwasser gekommen sind. Auch nicht ganz ohne !!!
Meine Lösung heißt: EM-Pipes in den Wasserkocher !!! EM-Pipes (EM steht für Effektive Mikroorganismen), sind kleine Röllchen aus gebranntem Ton, sind ungefähr Erbsengroß, etwas länglich und haben ein kleines Loch in der Mitte. Die EM´s sind vor dem brennen des Tons mit in diesen eingearbeitet worden.
Wer sich schon ein bißchen mit diesem Thema beschäftigt hat, weiß das EM Giftstoffe fast jeglicher Art binden und neutralisieren.
Du tust 10-12 Pipes in deinen Wasserkocher und lässt sie da einfach mit drin. Sie werden jedes Mal mit aufgekocht, wenn du deinen Wasserkocher anschaltest. Zum einen werden die Keime im Wasser durchs aufkochen sowieso abgetötet, was wir vom auskochen der Babyschnuller kennen. Zum anderen nehmen die Tonröllchen, die man Pipes nennt die restlichen Giftstoffe nahezu kommplett auf und neutralisieren sie.
Der Kalk setzt sich auch nicht mehr so fest im Wasserkocher und kann bequem ab und zu einfach mal mit Wasser ausgespühlt werden.
Die Pipes brauchen aber um ihre beste Wirkung zu entfalten etwas Wasser in dem sie liegen. Das heißt du kannst dafür gleich das Restwasser benutzen und es einfach drin lassen, am besten über Nacht. Die Pipes sollten einfach gut mit Wasser bedeckt sein. Das reicht.
Wo bekomme ich die Pipes her ?
Ich wohne in München, dort gibt es einen ganzen Laden, der nur unterschiedlichste EM-Produkte verkauft, von Putzmitteln über Körperpflege, Wasserfilter und und und ......., EM ist einfach sehr vielseitig. Für die unter euch, die weiter weg wohnen, der Besitzer des Ladens verschickt seine Ware auch Online und man kann ihm telefonisch auch Fragen stellen, er kennt sich gut damit aus.
Also Pipes in den Wasserkocher, auch in die Kaffeemaschine usw. und Wasserreste im Wasserkocher sind kein Problem mehr.
Emilia 5.10.2019 um 20:45
Liebe Lisa,
wir kochen unser Wasser in einem Edelstahlkessel auf dem Herd.
Bei Wasserkochern sollte man immer einen wählen, der zumindest ein Innengefäß aus Edelstahl besitzt.
Woher hast Du die Info, dass Edelstahl Stoffe abgibt? Der Sinn von Edelstahl ist ja, dass er weder Stoffe aufnimmt noch abgibt. Weiterlesen Also rein wissenschaftlich geht das nicht.