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Interview mit Dr. med. Ludwig Jacob über Veggiewahn und vegane Ernährung

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Ich habe vor kurzem das Buch Veggiewahn von Ulrich Neumeister gelesen (mehr in diesem Artikel inkl. Interview mit dem Autor). Das Buch ist sehr kontrovers und hat mich persönlich nicht überzeugt, Fleisch wieder in meinen Speiseplan zu integrieren bzw. sogut wie keine Kohlenhydrate mehr zu essen. Mich persönlich hat es zusätzlich sehr interessiert, was eigentlich Experten aus dem Gesundheitsbereich zu den Argumenten sagen, die für eine sehr fleischreiche Ernährung sprechen. Ich habe Herrn Dr. med. Ludwig Jacob gefragt, ob er seinen Wissensstand zu verschiedenen Aussagen aus dem Buch "Veggiewahn" mit uns teilen möchte. Dr. Jacob hat für sein Buch Dr. Jacobs Weg des genussvollen Verzichts über 1400 wissenschaftliche Studien ausgewertet und erklärt, was Zivilisationserkrankungen begünstig und welche Ernährung für den Menschen von Vorteil wäre, um gesund zu bleiben oder auch gesund zu werden. Er ist darüberhinaus Autor vieler Fachartikel zu Forschungsschwerpunkten wie Granatapfel-Polyphenole, Ernährungstherapie von Prostatakrebs, metabolisches Syndrom, Säure-Basen- und Mineralstoff-Haushalt. Ich freue mich sehr, in dieses spannende Thema nun einzutauchen und wieder etwas lernen zu können. :-)

Dr. Jacob im Interview
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Dr. med. Ludwig Jacob im Interview über die Kritik am Veganismus und Vegetarismus

Ist Ihrer Ansicht nach eine Paleo- bzw. Steinzeit-Ernährungsform gesund?

Dr. Jacob: Welche? Jede Form der Steinzeit-Ernährung sah auf der Welt ganz anders aus - je nach Klima. Bei den allermeisten echten Steinzeit-Ernährungsformen wurden viel mehr Ballaststoffe, grüne Pflanzen, Knollen, Wurzeln und Beeren, wesentlich weniger Salz und viel mehr Vitamine, Spurenelemente, Kalium und Magnesium verzehrt und ca. 30 km am Tag zu Fuß zurückgelegt – das ist gesund. Der heutige Paleo-Kult hat damit nichts zu tun, aber löst vor allem bei Männern eine gewisse Lagerfreuer-Romatik aus. Die Jagd beginnt und endet dann meist an der Fleischtheke.

Wer übergewichtig ist, kann durch eine echte Steinzeitlebensweise, inkl. Steinzeitjagd-Waffen, Steinzeitjagd und Steinzeit-Klamotten, sicher sehr schnell abnehmen. Reise-Tipp: Grönland.

Es gibt zahlreiche Studien für vegane Ernährung. Die Gegenseite behauptet jedoch, dass es genauso viele Studien gegen die vegane Ernährung gibt. Sie als Experte können das sicher sehr gut beurteilen, schließlich haben Sie in Ihrem Buch "Dr. Jacobs Weg" mehr als 1400 Studien ausgewertet und zusammengefasst. Wie ist die Studien-Sachlage denn nun wirklich?

Dr. Jacob: Es kommt nicht auf die Anzahl, sondern vielmehr auf die Qualität der Studien zu einem Thema an. Führende Wissenschaftsgremien (z.B. der Harvard Medical School, die WHO, der WCRF, www.wcrf.org/) raten zu einer pflanzenbetonten Ernährung, zur Fleischreduktion und zum kompletten Verzicht auf verarbeitete Fleischwaren, wie Hamburger oder Wurst.

Dr. Jacob im Interview

Was halten Sie von dieser Aussage, ich zitiere: "Was damals noch wesentlich mehr verzehrt wurde als heutzutage, das sind fettreiche, tierische Produkte wie z.B. Butter, Eier, Speck, Salami und Leberwurst - daher die riesigen Pranken älterer Menschen." Ebenso schreibt der Autor, ich zitiere: "Das Gleiche gilt für die Gesichtszüge: Vegetarier-Kinder, aber auch immer mehr "normal" ernährte Kinder und junge Erwachsene weisen immer häufiger sehr kindliche Gesichtszüge auf, erkennbar zum Beispiel an einer Stupsnase oder an einem eher rundlichen Gesicht, aber nicht, weil sich da eine "zarte Seele" inkarniert hat, wie es ihre Eltern vielleicht vermuten würden, sondern weil infolge einer Fehlernährung die Ausbildung des gesamten Skeletts nur noch unvollständig stattfindet." Wissen Sie etwas darüber? (Quelle des Zitats: Neumeister, Ulrich: Veggiewahn. Linz : Freya Verlag, 2016. Seite 83)

Dr. Jacob: Hierzu kann man nur anmerken, dass es sich bei diesen „älteren Menschen“ um die Menschen handelt, die während oder nach dem Krieg aufgewachsen sind. Diese sind nicht im Überfluss, sondern meistens im Mangel aufgewachsen. Ernährungswissenschaftler sind sich einig, dass Kinder durchaus vegetarisch oder vegan ernährt werden können, aber es ist dabei auf einiges zu achten. Es ist bedauerlich, dass Herr Neumeister offenbar ein Veggie-Trauma in seiner Kindheit erlitten hat. Das ist aber eher ein psychologisches als ernährungswissenschaftliches Problem.

Eltern, die Ihre Kinder vegan ernähren, werden oft besonders verurteilt. Ich zitiere: "Bei Veganern haben wir jedoch genau die umgekehrte Situation: Sie probieren, mit einer äußerst minimalistischen Ernährung ihre Kinder großzuziehen. Diese Versuche sind gelinde gesagt Menschenversuche mit ungewissem Ausgang. Und wenn sie ihren Kindern etwas Gutes tun wollen, dann geben sie ihnen Unmengen an Obst und Gemüse - alles Dinge, die die Kinder für ihre körperliche Entwicklung nicht wirklich brauchen. Aber hochwertiges, leicht verwertbares Eiweiß und gesunde, tierische Fette - die eigentlich das Wichtigste sind - werden den armen Kindern aus ideologischen Gründen oder auf Grund von fehlerhaften Informationen vorenthalten." (Quelle des Zitats: Neumeister, Ulrich: Veggiewahn. Linz : Freya Verlag, 2016. Seite 68) Wie würden Sie diese Aussage bewerten und was würden Sie den verunsicherten Eltern raten?

Dr. Jacob: Auch durch pflanzliche Lebensmittel kann man genügend hochwertiges Eiweiß zu sich nehmen. Anders als tierisches Eiweiß enthält pflanzliches Eiweiß aus einer Quelle nicht immer alle essentiellen Aminosäuren. Durch die Kombination unterschiedlicher Eiweißquellen kann man jedoch auch durch pflanzliche Lebensmittel eine hohe Wertigkeit des verzehrten Eiweißes erzielen (z.B. Getreide und Hülsenfrüchte).

Im Gegenteil: In der heutigen Zeit wird meist deutlich zu viel Eiweiß verzehrt. Laut der aktuellen Gesundheitsberichterstattung des Bundes liegt der Eiweißverzehr von Kindern und Jugendlichen deutlich über den DACH-Referenzwerten. Die als Quelle herangezogene EsKiMo-Studie zeigt, dass vor allem Kinder im Alter von 6-11 Jahren durchschnittlich mehr als das Doppelte der empfohlenen Proteinmenge konsumieren – Jungen noch mehr als Mädchen (Mensink et al., 2007).

Ein zu hoher Eiweißverzehr kann auch zu negativen Gesundheitseffekten führen. Tierisches Eiweiß erhöht den Insulinspiegel und den IGF-1-Wert – beides begünstigt das (Zell-) Wachstum und wird z.B. mit Krebserkrankungen in Verbindung gebracht. Dass nicht nur Übergewicht, sondern auch ein verstärktes Längenwachstum das Krebsrisiko deutlich erhöht, ist inzwischen sehr gut belegt.

Veggiewahn

Das Buch "China Study" von T. Colin Campbell und Thomas M. Campbell wird zum Beispiel von Udo Pollmer und Ulrich Neumeister stark angezweifelt. Hat es denn nun eine wissenschaftliche Aussage oder wurden bei der Auswertung tatsächlich Korrelationen und Kausalität verwechselt?

Dr. Jacob: Das Buch „China Study“ widmet sich nicht nur früheren Forschungsergebnissen des Autors T. Colin Campbell, darunter auch die China Study, sondern auch zahlreichen wissenschaftlichen Studien zu diesem Thema. Campbell hatte zunächst bei Kindern in Entwicklungsländern festgestellt, dass diese nur an Leberkrebs erkrankten, wenn sie dem Schimmelpilzgift Aflatoxin ausgesetzt waren und tierisches Protein Bestandteil ihrer Ernährung war. Diese physiologische Kausalität konnte er schließlich im Tierversuch belegen und anhand der China Study untermauern. Außerdem führt der Autor in dem Buch die Studien zahlreicher weiterer Wissenschaftler zum Thema an, die die Aussagekraft des Buches noch untermauern.

Trotz der lautstarken Kritik, die auf Internet-Seiten gebetsmühlenartig kopiert wird und von einigen wenigen Populär-Wissenschaftler gestützt wird, ist die Aussage des Buches also als eindeutig positiv zu bewerten und korrekt, auch wenn Campbell hier und da vielleicht etwas übertreibt. Das ist für Laienbücher aber üblich und findet in den populärwissenschaftlichen Büchern der low carb Gemeinde meist in einem viel stärkeren Ausmaß statt. Es ist nur ungewöhnlich, dass ein Professor und Vegetarier wie Campbell verbal so auf den Putz haut. Am Aufschrei seiner Gegner und am Erfolg seines Buches gemessen hat er viel erreicht.

Auch in meinem Buch habe ich der China Study daher ein Kapitel gewidmet und die Zusammenhänge noch ausführlicher dargestellt. Dazu habe ich Campbells Originalveröffentlichungen und die ursprünglichen offiziellen Texte zur China Study der Cornell University verwendet.

Veggiewahn Vorschau

Ulrich Neumeister erklärt in seinem Buch "Veggiewahn", dass unser Körper lieber aus dem Eiweiß Zucker verwandelt. Ich zitiere: "Diesen Vorgang bezeichnet man Glukoneogenese. [...] Gegenüber einer externen Kohlenhydrat-Zufuhr hat das sogar den Vorteil, dass nur soviel Zucker hergestellt wird, wie unser Körper tatsächlich benötigt. Dadurch kommt es nicht zu gefährlichen Blutzuckerschwankungen, die bei einer Kohlenhydratzufuhr fast unvermeidbar sind." Ist es am Besten, überhaupt keine Kohlenhydrate zu verzehren? (Quelle des Zitats: Neumeister, Ulrich: Veggiewahn. Linz : Freya Verlag, 2016. Seite 106)

Dr. Jacob: Den größten Effekt auf den Blutzucker haben raffinierte Kohlenhydrate, wie Weißmehl oder Zucker. Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten hingegen beeinflussen den Blutzuckerspiegel weniger. Hierbei ist vor allem auch die Zubereitung der Lebensmittel wichtig (Nudeln bissfest (al dente) kochen, nicht zerkochen). Hilfreiche Tipps erhalten Sie in meinem Buch „Dr. Jacobs Weg des genussvollen Verzichts sowie in Dr. Jacobs Ernährungsplan, der die Essenz aus meinem Buch in kurzer, verständlicher Form darstellt.

Viel wichtiger als der Einfluss eines Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel ist dessen Einfluss auf den Insulinspiegel. Der Insulinspiegel wird neben raffinierten Kohlenhydraten insbesondere durch tierische Lebensmittel und noch mehr durch die Kombination tierischer Lebensmittel mit raffinierten Kohlenhydraten erhöht.

Der Verzicht auf Kohlenhydrate ist somit weder notwendig noch ratsam. Denn durch den Verzehr von Vollkornprodukten wird der Körper zudem mit wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen versorgt. Allerdings gilt immer die Grundregel: iss nur, was Du verträgst. Und hier haben wir heute immer mehr Probleme mit Unverträglichkeiten gegen Gluten, Histamin-Intoleranz etc.

Laut "Veggiewahn" von Ulrich Neumeister sollte auf jedem Nahrungsmittel, das durch Soja aufgewertet wird, ein ähnlicher Warnhinweis wie auf der Zigarettenpackung stehen, ich zitiere (1): "Achtung: Soja macht unfruchtbar, dement, impotent und aggressiv. Er lässt das Gehirn schrumpfen und verursacht Wachstumsverzögerungen." Er sagt auch, ich zitiere: "Mit nur einem Glas Sojamilch wird die gleiche Hormonmenge aufgenommen, wie sie in einer Anti-Baby-Pille enthalten ist. Selbst Tofu enthält pro Kilogramm Trockenmasse bis zu vier Gramm Phytoöstrogene. Dabei genügt bei Frauen schon eine geringfügige Isoflavon-Aufnahme von 45 Milligramm " Das klingt irgendwie dramatisch. Müssen wir uns wirklich Sorgen machen? (Quelle des 1. Zitats : Neumeister, Ulrich: Veggiewahn. Linz : Freya Verlag, 2016. Seite 135; Quelle des 2. Zitats: Neumeister, Ulrich: Veggiewahn. Linz : Freya Verlag, 2016. Seite 68)

Dr. Jacob: Das beste Beispiel dafür, dass man sich beim Verzehr von Soja keine Sorgen machen muss, sind die vegan und vegetarisch lebenden Adventisten. Adventisten sind Anhänger einer religiösen Glaubensgemeinschaft, die aus religiöser Überzeugung einen gesunden Lebensstil pflegen. In den sogenannten Adventisten-Studien mit ca. 100.000 Teilnehmern, einer Serie von Studien der Loma Linda-Universität, schneiden die vegan und vegetarisch lebenden Adventisten gesundheitlich besonders gut ab. Eine Analyse der Ernährungsgewohnheiten der Adventisten zeigt: Die veganen Adventisten, die in den Studien besonders gut abschnitten, essen relativ viel Soja: 10,9 g Sojaprotein werden im Schnitt verzehrt. Mit nur 4,8 g Milchprotein (etwa 150 ml Milch), aber 8 g Sojaprotein am Tag verzehren die Ovolacto-Vegetarier im Vergleich zu Europäern sehr wenig Milchprodukte. Adventisten, die öfter als einmal am Tag einen Sojadrink zu sich nehmen, haben ein 70 % niedrigeres Risiko für Prostatakrebs.

Die Adventisten-Studien – wie übrigens hunderte weiterer Studien sowie die Tofu-essenden Bewohner Okinawas und Chinas – zeigt, dass hinter der momentanen Anti-Soja-Welle viel Panikmache steckt, die vermutlich von Interessengruppen lanciert und über populärwissenschaftliche Literatur und das Internet verbreitet wird. Soja ist nicht die zentrale Grundlage einer gesunden Ernährung, aber kann durchaus Teil davon sein.

Dr. Jacobs Weg

Erhöhen cholesterinreiche Lebensmittel den Cholesterinspiegel oder wird Cholesterin einfach wieder ausgeschieden? Ich zitiere: "Der Vorstellung, wonach sich Nahrungscholesterin einfach so im Blut ansammeln würde, ist in zweifacher Hinsicht zu widersprechen: Erstens reguliert der Darm ganz genau, wie viel Cholesterin aus der Nahrung aufgenommen wird. Hat der Körper genug Cholesterin, so wird das Cholesterin aus der Nahrung, das nicht gebraucht wird, einfach wieder ausgeschieden." (Quelle des Zitats: Neumeister, Ulrich: Veggiewahn. Linz : Freya Verlag, 2016. Seite 177)

Dr. Jacob: Unser Körper besitzt zwar die Fähigkeit, Cholesterin wieder auszuscheiden. Diese Regulation funktioniert jedoch nur bis zu einem gewissen Alter gut.

Zahllose wissenschaftliche Studien belegen, dass ein erhöhter Cholesterinspiegel sich negativ auf unsere Gesundheit, insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz, auswirken kann und dass unsere Ernährung Einfluss auf den Cholesterinspiegel hat. Der Cholesterinspiegel wird nicht nur durch die Aufnahme von cholesterinreichen Lebensmitteln beeinflusst, sondern auch von der Menge an tierischem Protein, gesättigten Fetten, Zucker und Weißmehl.

Für Menschen, die täglich viel sitzen und wenig Sport treiben, wäre eine fettreiche Ernährung besonders vorteilhaft. Sind Sie auch dieser Meinung? Ich zitiere: "Gerade für Menschen, die eine sitzende Tätigkeit ausüben und wenig Sport treiben, wäre eine fettreiche Ernährung besonders vorteilhaft. Der Grund ist der, dass Fett die oxidative Phosphorylierung in den Mitochondrien entkoppelt, ähnlich wie eine intensive sportliche Tätigkeit, wobei das Endergebnis genau das gleiche ist: nämlich die Erzeugung von Wärme!" (Quelle des Zitats: Neumeister, Ulrich: Veggiewahn. Linz : Freya Verlag, 2016. Seite 276)

Dr. Jacob: Mangelnde körperliche Betätigung mit einer fettreichen Ernährung kompensieren zu wollen kann sich gefährlich auf die Gesundheit auswirken. Wenn überhaupt, wäre es eine deutliche Kalorienrestriktion, die dieses Ziel als einziges erreichen könnte.

Es gibt keine Ernährungsform, die den Nutzen von körperlicher Bewegung aufwiegt. Nicht ohne Grund wird mittlerweile sogar von der „Sitzkrankheit“ gesprochen. Ich bin jedoch für konstant mehr Bewegung im Alltag, nicht für Leistungssport.

INTERVIEW ENDE

Ich bedanke mich ganz herzlich für Ihre Zeit und die vielen informativen Antworten.

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Dieser Beitrag wurde von Lisa Albrecht am 29. März 2016 veröffentlicht.

Ernährungshexe 15.10.2018 um 0:26
Hallo, Herr Neumeister,
Habe Ihr Buch interessiert gelesen.Ich bin Gemischtköstlerin und meine, die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Man kann metabolisch kranke Personen sowohl durch High Carb Low fat, als auch Low Carb high fat behandeln und „entfetten“Sobald die Menschen genügend Körperfettanteil abgebaut haben, werden sie wieder metabolisch flexibel und können vom Fettstoffwechsel auf den Kohlehydratstoffwechsel umswitchen. Weiterlesen Metabolisch Gesunde haben weder Probleme mit Kohlenhydraten noch mit Fett solange sie nicht im Energieüberschuss leben. Die Kohlenhydrate Insulinthese ist längst widerlegt, ich empfehle Ihnen mal die Blogs von edubily.de, Denise Minger.com oder Stephan Guyenet.Auch interessant die Perfect Health Diät.
Sie betreiben das gleiche Spiel, was Sie den Veganern und Vegetariern vorwerfen, nennt sich Cherry Picking, d.h ich suche mir nur das an Erkenntnissen heraus, was in mein Weltbild passt. Menschen haben auf der ganzen Welt andere Ernährungsweisen entwickelt und überlebt, in den Tropen mehr Pflanzen, an den Meeren Fische und Schalentiere, im Gebirge Milch und Käse der Weidetiere. Und natürlich, kein Naturvolk der Erde lebt freiwillig vegetarisch, richtig, aber die langlebigsten Menschen der Welt aus den Blue zones( Sieben Tages Adventisten, okinaver, Ikarianer usw leben von einem hohen Anteil pflanzlicher Nahrung mit einem geringen Anteil an tierischer Nahrung. Pflanzen nun als wertlos und bösen Bub hinzustellen ist ebenso undifferenziert, wie umgekehrt dem Fleisch alles Böse zuzuschreiben.Wichtig ist eine natürliche selbstgekochte Nahrung zu essen und keinen Industriemüll.Damit sind meine Großeltern bei guter Gesundheit über 90 Jahre alt geworden.Im Übrigen stand Fleisch nur zum Wochenende auf der Speisekarte, ansonsten gab es Eintöpfe, Rohkost und Gemüse aus dem eigenen Garten und Wurst aus eigener Hausschlachtung. Auch Vegetarier können sich ungesund ernähren, wenn sie auf Fertigprodukte aus dem Supermarkt setzen.
So wie auch Gemischtköstler.Rein ketogene Ernährung ist auf die Dauer nicht praktizierbar, weil man ihrer bald überdrüssig wird. Habe alle Konzepte ausprobiert, nach Lutz nur von 7 BE gelebt,kurzfristig vorwiegend pflanzlich. Es fühlte sich alles nicht richtig an und ich wurde davon krank.Jetzt lebe wieder als Gemischköstler mit der Betonung auf Wurzelgemüse(sichere StärkenReis Kartoffeln und Gemüse und Obst, wenig Getreide Fisch, Fleich und Eier in Maßen, achte darauf nicht zu viel zu essen und vor allem Essenspausen einzulegen und es passt.Weston A Price empfiehlt nicht explizit eine hoch fetthaltige Kost, sondern eine Kost, die nicht industriell verarbeitet ist und alle fettlöslichen Vitamine enthält.Auch der Nähstoffgehalt der Böden spielt eine wichtige Rolle.
Übrigens,Low Carb heilt keine Insulinresistenz, sondern im Gegenteil, es kommt zur physiologischen IR mit hohen Nüchternwerten.Möglich wenn man sich lange genug so ernährt, dass man überhaupt keine KH mehr verträgt. Gesättigtes Fett bewirkt ebenfalls, im Übermaß verzehrt, Insulinresistenz, Kohlenhydrate sind nicht essentiell aber durchaus wichtig für bestimmte Körperfunktionen, wie Schleimhautbildung, nachzulesen bei der Perfect Health Diät von den Jaminets, die übrigens aus der Paleo Ecke stammen und dieses Konzept erweitert haben.
Die Menschen sind nicht dick und krank nur durch KH oder Fette allein, sondern von der Mischung, denaturierte hochraffinierte KH und Fett zusammen, also das Leberwurstbrötchen oder der Hamburger mit Pommes oder die Sahnetorte und das im Kalorienüberschuss.Kalorien spielen sehr wohl eine Rolle.
Ernährung ist vielschichtig und viel zu komplex, wir Menschen haben Jahrtausende ohne Ernährungsberatung überlebt. Wir sollten uns darauf besinnen, dass unser Körper uns signalisiert, was er braucht. Und solange wir uns traditionell ernähren möglichst auf Produkte aus der Massentierhaltung verzichten, hochverarbeitete Produkte meiden, dürfte dies möglich sein.
araldo 30.11.2016 um 9:39
... Zum deutschsprachigen Alleinstellungsmerkmal des Ullrich Neumeister Ex-geborener Vegetarier
zu sein als Autor ist gegenüber zu stellen möglicherweise indische Autoren, denn die Shiks leben seit
500 Jahren als Generations-Vegetarier und haben heutzutage auch (englischsprachige wissenschaftliche Autoren) zumindestens Äußerungen des Fauja Singh, der älteste Läufer der Welt aß noch nie Fleisch (nicht nur geborener sondern seit Generationen. Weiterlesen Die Jains (2% der Inder) essen seit 2000 Jahren kein Fleisch (Chef der Deutschen Bank in London z.B.) Diesen Menschen ein Armutszeugnis an Gesundheit auszustellen...? Harald Gottschling
Zitat aus Googel: He is the oldest Marathon runner in the world. Meet 104-year-old Fauja Singh who on Sunday participated in the Mumbai Marathon.
“I am very much delighted and happy to participate in the marathon. I want to congratulate the company which is organising this marathon. I am very happy to be a part of it,” Singh told the reporters here.
tazztone 13.11.2016 um 9:59
"Anders als tierisches Eiweiß enthält pflanzliches Eiweiß aus einer Quelle nicht immer alle essentiellen Aminosäuren. "
Pflanzlichen Eiweissen fehlen keine Aminosäuren komplett. Jedoch sind einige in etwas niedrigerer Konzentration vorhanden. Weiterlesen Diesen "Nachteil" kann man aber gut durch Mengenerhöhung, oder wie erwähnt durch Kombination verschiedener Eiweissquellen kompensieren. Korrekt?
Lisa von ich lebe grün! 13.11.2016 um 10:18
Hi Tazztone,
ganz genau, wenn man die pflanzlichen Eiweiß-Quellen miteinander kombiniert, bekommt man alle notwendigen Aminosäuren, die der Körper benötigt.
Liebe Grüße von Lisa
Nutzer 10.6.2016 um 1:12
Ach Lisa lass dich von dem Neumeister nicht kränken. Wer so beharrlich auf wissenschaftlichen Studien rumhackt, also sich jeglicher Vernunft entbehrt, einen persönlich beleidigen muss und auf solch einer subjektiven Art argumentiert, lässt nur hervorscheinen, dass er sich persönlich gekränkt fühlt. Weiterlesen Und warum tut er das? Weil er merkt keine Ahnung zu haben oder irgendwas kompensieren muss oder sich einfach ärgert ein Buch mit diesem Inhalt verfasst zu haben.
Lisa von ich lebe grün! 10.6.2016 um 9:21
Lieber Nutzer,
ach, ich bin da ganz entspannt. Mich hat das Thema am Anfang ziemlich bewegt, deshalb habe ich mich damit ja auch beschäftigt. Aber während ich mir alles durchgesehen habe, merkte ich schnell, dass mir da die Substanz fehlt. Es hat mich einfach nicht überzeugt. Weiterlesen Und du sagst es: Der Ton ist einfach ... das geht gar nicht.
Danke für die lieben Worte! :-)
Viele Grüße von
Lisa
Vegold 5.4.2016 um 11:09
Liebe Lisa,
super Interview! Danke dafür... Man ist doch erstaunt, was Menschen alles so in ein Buch packen. Diesmal scheint das ziemlich gefährlich!
Liebe Grüße,
Mareike (Vegold)
Ulrich Neumeister 5.4.2016 um 0:33
Die Frage ist nur, ob Frau Albrecht überhaupt bereit ist etwas dazu zu lernen, wenn es ihrem heiligen "Veggie-Weltbild" gefährlich werden könnte... Es sieht für mich jedenfalls nicht so aus: Da mache ich mir unglaublich viel Mühe, ihre Fragen zu beantworten. Weiterlesen Und was macht sie? Mit ein, zwei Worten wird einfach alles unter den Teppich gekehrt:"hat mich nicht überzeugt; wenig differenziert", schreibt Frau Albrecht. Klar, wie soll es auch anders sein? Man kann ja auch nicht einem Zeugen Jehova weiß machen, dass wesentliche Aussagen seiner Bibel falsch sind. Da stößt man auf das gleiche Unverständnis wie bei Frau Albrecht. Dabei genügt schon ein Blick auf ihr knöchriges Dekolleté, um zu erkennen, dass diese Frau total unterernährt ist. Wissenschaftliche Studien braucht es hier also gar nicht!
Und irgendein x-beliebigen Autor zu bemühen, um mein Buch zu bewerten (der es noch nicht mal gelesen hat) finde ich ehrlich gesagt ziemlich unfair: oder soll ich jetzt etwa Prof. Walter Hartenbach, Uffe Ravnskov oder Prof. Hans Glatzel um Rat fragen, was sie vom "ichlebegruen"-blog halten? Ich schätze mal, da wird Frau Albrecht auch nicht sonderlich begeistert sein.
Dabei hat sich Dr. Jacob mit seinen Antworten auch noch als ein ideologisch verblendeter Autor entlarvt, der nicht sonderlich viel Ahnung von Ernährung hat. Beispiel Paleo-Ernährung: es ist einfach nur ein unhaltbares Märchen, dass bei den "allermeisten echten Steinzeit-Ernährungsformen", wie Dr. Jacob schreibt, "viel mehr Ballaststoffe, grüne Pflanzen, Wurzeln und Knollen" verzehrt wurden. Das ist ein unhaltbarer Mythos, der von
Prof. Dr. Loren Cordain widerlegt wurde!
Und dass Dr. Jacob auf die dritte Frage von Frau Albrecht gar nicht eingegangen ist, sagt eigentlich schon alles: wenn es um das Thema Fette geht, erweist sich Dr. Jacob als ein Ewiggestriger, was man auch schön in seinem Buch sehen kann: darin werden gesättigte Fette permanent als schädlich für die Gesundheit gebrandmarkt, obwohl das wissenschaftlich längst widerlegt wurde - siehe z.B. die Arbeiten von Dr. Nicolai Worm. So behauptet Dr. Jacob beispielsweise in seinem Buch, dass gesättigte Fettsäuren das Alzheimer- und Demenzrisiko erhöhen würde, was einfach nur Unsinn ist. Nachzulesen u.a. in dem Buch "Mehr Fett" von Dr. Nicolai Worm! Und dass Dr. Jacob in seinem Buch gesättigte Fette und Zucker ständig in ein und dem selben Atemzug nennt, zeigt, dass er grundlegende wissenschaftliche Standards, nämlich die Trennung unterschiedlicher Faktoren in grober Weise missachtet: wie will man nämlich beweisen, dass gesättigte Fette krank und dick machen, wenn sich die Leute in aller Regel auch mit Zucker überfressen? Es mag ja sein, dass Menschen, die im Krieg aufwuchsen, nicht im Überfluss, sondern mit einem Mangel groß wurden, wie Dr. Jacob auf Frau Albrecht`s Frage erwidert. Allerdings haben sich die Menschen in früheren Zeiten nie fettarm ernährt, auch nicht bis in die jüngste Zeit während den Weltkriegen - auch da irrt sich Herr Jacob.
Zwar mag es Ernährungswissenschaftler geben, die sich darin "einig" sind, man könne Kinder vegetarisch oder vegan ernähren. Doch diese Einigkeit zeugt nur von einer gemeinsamen Ignoranz gegenüber ganz simplem Ernährungswissen, wie etwa die Bioverfügbarkeit der B-Vitamine, von Eisen, Zink, Selen, etc. wie sie nun mal nur in tierischen Produkten am höchsten ist. Demnach ist eine vegetarische oder vegane Kinderernährung immer suboptimal. Dazu braucht es keine wissenschaftliche Studien, es würde genügen, mal sein Hirn einzuschalten. Und mir zu unterstellen, ich hätte als Kind ein "Veggie-Trauma" erlitten, wie es Dr. Jacob getan hat, ohne mich zu kennen, ohne mein Buch gelesen zu haben, geschweige denn sich mal mit mir unterhalten zu haben, ist eine Frechheit und Unverschämtheit sondergleichen. Denn auch wenn das Dr. Jacob nicht wahrhaben will: ich hatte absolut kein "psychologisches Problem" in meiner Kindheit, wie er es behauptet, sondern ich bin einfach nur falsch ernährt worden! Überhaupt ist es eine Anmaßung sondergleichen, wenn jemand wie Dr. Jacob sich hier aufschwingt als den neunmalklugen Besserwisser, der meint über mich als Ex-Veggie-Kind ein Urteil fällen zu können, doch selber höchstwahrscheinlich gar nicht vegetarisch aufwuchs. Das sind die ahnungslose Schreibtischtäter, die unfähig sind, sich in die Lage eines falsch ernährten Kindes hineinzuversetzen!
Zu den restlichen Antworten von Dr. Jacob möchte ich nur noch folgendes anmerken, erstens: auch T. Colin Campbell geht von falschen Grundannahmen aus, wie etwa die Fett- und Cholesterin-Hypothese. Folglich sind auch seine Schlussfogerungen aus der China-Study falsch! Ferner begeht Campbell den gleichen Fehler wie Dr. Jacob, nämlich dass er zwischen verschiedenen Einflussfaktoren gar nicht differenziert: So kann Aflatoxin tatsächlich ein Problem sein bei tierischem Eiweiß, aber das liegt nicht am tierischen Eiweiß an sich, sondern an der falschen Tierfütterung!
Und dass Dr. Jacob behauptet, es gäbe "zahllose wissenschaftliche Studien", die belegen, dass sich ein erhöhter Cholesterinspiegel negativ auf unsere Gesundheit auswirken würde, zeigt dem aufmerksamen Leser, dass er auch hier völlig falsch informiert ist. Denn diese Studien gibt es gar nicht, bzw. sie basieren auf manipulierten Daten oder noch schlimmer: sie ergaben genau das Gegenteil von dem, was ein paar übereifrige sogenannte "Wissenschaftler" versucht haben, in diese Studien hineinzuinterpretieren! Nachzulesen u.a. in dem Buch "Mythos Cholesterin" von Uffe Ravnskov.
Und auch bei der Kalorienrestriktion ist Dr. Jacob offensichtlich nicht mal in der Lage, zwischen Kalorien aus Fett und Kalorien aus Kohlenhydraten zu unterschieden. Denn nur letzteres ergibt einen Sinn. Beim Fett hingegen braucht es nicht zwingend eine Beschränkung, vorausgesetzt, man verzichtet weitestgehend auf Kohlenhydrate. Denn gerät der Körper nämlich in eine sog. Ketose, das ist ein physiologischer Zustand, der die Fett- und Kohlenhydrat-Verbrennung ankurbelt, ähnlich wie bei einer intensiven sportlichen Tätigkeit. Es gibt also tatsächlich eine Ernährungsform, die den Nutzen von körperlicher Bewegung aufwiegt, nur scheint Herr Jacob davon leider keine Ahnung zu haben.
Dem interessierten Leser kann ich abschließend nur raten, sich mal das Foto von mir auf der Facebook-Seite von "ichlebegruen" anzuschauen, da sieht man doch gleich, wer sich hier richtig ernährt: ich habe eine gesunde Hautfarbe, so wie man sie bei jüngeren Leuten noch öfters sieht. Dabei bin ich mindestens schon so alt wie Dr. Jacob. Er hingegen hat meiner Ansicht nach eine recht ungesunde Hautfarbe, was eben von seiner einseitigen pflanzenlastigen Ernährung herrührt. Beweis genug für die verjüngenden Effekte einer ketogenen Ernährung!
Lisa von ich lebe grün! 6.4.2016 um 9:41
Lieber Herr Neumeister,
es ist schön, dass Sie sich bemüht haben, so einen langen Kommentar zu schreiben. Auf diese Weise können meine Leser ein ganz individuelles Bild machen. Ihre Ausdrucksweise sagt ja vieles aus. Zu der Thematik "Zeugen Jehovas": Jeder hat sein Bild und seine Sichtweise. Weiterlesen Sie möchten ja auch nicht Ihre aktuelle Sichtweise ändern. Also kann ich das gleiche über Sie sagen. Was ich erstaunlich finde: Sie kritisieren Äußerlichkeiten, wie Gesichts-Farbe oder mein Dekolleté auf Fotos. Das sind wirklich ganz tolle Marker. Ich kann an den Farben im Photoshop drehen wie ich möchte. Wer mag, guckt sich Videos auf YouTube mit Dr. Jacob. Er sieht meiner Meinung nach ziemlich gesund aus! Mein sportlicher und schlanker Körper ist keineswegs unterernährt, mein Dekolleté sieht völlig normal aus, schauen Sie sich doch einfach noch andere Fotos durch. Lustig, wie Sie sich an solchen belanglosen Dingen aufhängen. Es spricht eigentlich nur dafür, dass Ihnen keine Argumente mehr einfallen. Aber es ist auch ganz egal was ich sage, Ihnen möchte ich auch nichts beweisen. Mir ist und war wichitg, dass meine Leser Ihre Argumente sehen und ihre eigene Schlüsse ziehen. Das haben wir, denke ich, ziemlich gut hinbekommen. Jetzt kann sich jeder ein Bild machen!
Alles Gute!
Lisa
Ulrich Neumeister 6.4.2016 um 11:19
Liebe Frau Albrecht,
klar, jeder hat seine Sichtweise. Meinetwegen kann jeder nach seiner Fasson glücklich werden und essen was er will. Nur beim Thema Kinderernährung hört der Spass auf: wer seinen Kindern aus ideologischen Gründen Fleisch vorenthält, begeht ein Verbrechen an der Menschlichkeit. Weiterlesen Denn dadurch ergeben sich keinerlei gesundheitlichen Vorteile (das ist nur ein Mythos), sondern es häufen sich die Nachteile, wie ich am eigenen Leib erfahren musste.
Und die eifrigsten Verfechter des Vegetarismus sind ausgerechnet immer diejenigen, die selber noch gar nicht von Kindesbeinen an vegetarisch aufwuchsen, wie zum Beispiel Sie oder auch Dr. Jacob. Was Sie hier machen, liebe Frau Albrecht, ist im Grunde ein Betrug, denn Sie wissen nicht wie Ihr Leben verlaufen wäre und ob Sie gesundheitlich auch so gut dastehen würden, wenn Sie bereits von Geburt an vegetarisch oder vegan aufgewachsen wären! Ein bisschen mehr Demut von Ihrer Seite her wäre also durchaus angebracht.
Es ist doch sehr bezeichnend, dass all die sog. "Experten", Ernährungswissenschaftler und sonstige "Fachleute", die sich für eine vegetarische oder vegane Ernährung stark machen, allesamt mit Fleisch aufwuchsen! Wo ist denn der Vegetarismus-Experte, der bereits von Geburt an vegetarisch groß wurde? Eben, den gibt es gar nicht, und warum nicht? Ich finde es wäre mal an Zeit, dass ein solcher die Bühne betritt - nur das wäre für mich authentisch!
Und ja, Äußerlichkeiten sind nicht belanglos, sondern ganz wichtige Marker: Sie sagen viel mehr über den gesundheitlichen Zustand eines Menschen aus, als irgendwelche ominösen Blutwerte: Auch auf youtube sieht Dr. Jacob für meine Begriffe ein bisschen zu blass aus, und auch bei Attila Hildmann kann man einen viel zu gelblichen Teint erkennen wenn man mal das Glück hat, ein nicht retuschiertes Foto von ihm zu erwischen, usw.
Meine Ausdrucksweise sagt eigentlich nur aus, dass ich mich von Ihnen, liebe Frau Albrecht, ungerecht behandelt fühle. Denn Ihnen ging es im Grunde nur darum, mein Buch schlecht zu machen. Was anderes können Sie als Anhängerin einer abstrusen Ernährungs-Sekte gar nicht im Sinn haben.
Dabei sollten Sie als eine Ex-Fleischesserin den Mund besser nicht zu voll nehmen. Denn ich habe einen ganz anderen Erfahrungshorizont als Sie, und zudem noch die besseren Argumente. Mein Buch ist Gold wert - auch wenn Sie das nicht wahrhaben wollen - allein schon aus der Tatsache heraus, dass es das erste Buch ist, das von einem Ex-Veggie verfasst wurde!
Lisa von ich lebe grün! 1.4.2016 um 9:57
Liebe Franziska,
vielen herzlichen Dank für dein Feedback! Mir ging es bei diversen Aussagen auch so, ich selbst habe bis jetzt nur positive Erfahrungen mit veganer Ernährungsweise gemacht (mit vegetarischer aber nicht unbedingt!)
Viele liebe Grüße von
Lisa
Franziska 1.4.2016 um 9:26
Danke liebe Lisa für dieses Interview und für diese Informationen! Beruhigend zu hören dass Personen wie der Autor von veggiewahn aus welchen Gründen auch immer bloß pseudo wissenschaftliche Infos verbreiten und damit für Verunsicherung sorgen...
Alleine schon aussagen wie "wer viel sitzt sollte viel Fett aufnehmen" lassen mich den Kopf schütteln! Weiterlesen
Danke dir und liebe Grüße!