Ausmisten im Kleiderschrank für mehr Durchblick! Wie fängt man an?

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Schrittweise zum Minimalismus

Menschen, die uns zu Hause besuchen, sagen oft, dass wir ziemlich minimalistisch leben. Wir fühlen uns in kleineren Räumen wohler und mögen weder vollgestopfte Schränke, noch unübersichtliche Regale. Ich bevorzuge Funktionales. Gut strukturiert soll es sein und gleichzeitig gemütlich. Aber wo soll man überhaupt anfangen, minimalistischer zu leben?

Wie fängt man mit dem Minimalismus an? Wie mistet man seinen Kleiderschrank aus?

Nicht von heute auf morgen

Wir sind nicht von heute auf morgen minimalistischer geworden. Es war ein Prozess. Und wir haben damit angefangen, da war das noch lange kein Trend, so wie heute. Es ist einfach so, dass wir uns mit weniger Dingen wohler fühlen. Irgendwie freier. Außerdem muss ich weniger „verwalten“ und „lagern“, dadurch gewinne ich mehr Zeit und spare Geld.

Persönlicher Kleiderschrank

Ich finde, mit dem Ausmisten vom eigenen Kleiderschrank ist der Anfang tatsächlich gut gemacht. Der Umfang der Arbeit ist überschaubar und man kann ganz gut Entscheidungen treffen. In der Regel weiß man, ob einem ein Kleidungsstück gefällt oder nicht. Wir wissen doch auch, ob wir uns in einem Kleidungsstück wohlfühlen oder nicht.

Wie fängt man mit dem Minimalismus an? Wie mistet man seinen Kleiderschrank aus?

So gehe ich vor

Auch heute noch gehe ich meinen Kleiderschrank regelmäßig durch und sortiere aus. Es sammelt sich trotzdem manchmal das eine oder andere Teil an oder ich verändere meinen Stil ein wenig. Ich habe nicht viele Kleidungsstücke, aber ich mag sie alle. Kleidungsstücke, die gut kombinierbar sind und sowohl im Winter als auch im Sommer funktionieren, bevorzuge ich.

Gut, aber nicht passend

Oft hat man ja das Problem, dass die Kleidungsstücke, die man aussortieren möchte, noch sehr gut sind. Weil wir sie einfach nicht getragen haben. Dafür gibt es Gründe. Man muss ehrlich zu sich sein und sie loslassen können. Ja, sie sind noch gut! Und deswegen müssen sie nicht in deinem Schrank ohne Zweck herumliegen, sondern können weiterziehen. Aber nicht in den Müll!

Kein Freifahrtschein

Ich verschenke oder verkaufe meine Kleidungsstücke, je nach Zeit und Ertrag. Aber das Ausmisten vom Kleiderschrank ist kein Freifahrtschein für neue Anschaffungen. Ich teste erst einmal die neu entstandene Auswahl an Kleidung und schaue, ob und wie gut ich damit zurechtkomme. Erst dann wird etwas ergänzt.

Wie fängt man mit dem Minimalismus an? Wie mistet man seinen Kleiderschrank aus?

Eine Kiste für später

Ich habe auch eine Kiste für aussortierte Kleidung, die ich noch nicht weggeben möchte. Wenn ich mir unsicher bin, muss ich keine Zwangsentscheidungen treffen. Wenn ich recht selten wieder etwas aus der Kiste zurückhole, ist das eine gute Alternative. Die Kiste sollte aber nicht zu groß sein, sonst verlagert man ja nur den Aufbewahrungsort.

Übung macht den Meister

Wenn man das Ausmisten im Kleiderschrank gut gemeistert hat, nimmt man sich einen anderen Bereich vor. So geht man Schritt für Schritt die ganze Wohnung oder das Haus durch. Lieber ein großes Projekt in kleinere aufteilen. Entscheidungen treffen ist ermüdend, deshalb können wir nur eine begrenzte Zeit wirklich am Ball bleiben. Gehe es langsam an!

Veröffentlicht am 11. Januar 2023.
Lisa Albrecht
Lisa Albrecht
Gründerin, Autorin, psychologische Beraterin
Ich bin Autorin und Gründerin des Online-Magazins „Ich lebe grün!“, das sich einem bewussten, nachhaltigen und gesunden Lebensstil verschrieben hat.
Als zertifizierte psychologische Beraterin und Stress-Expertin begleite ich Menschen in akuten Krisensituationen und bei persönlichen Lebensveränderungen – hin zu mehr Leichtigkeit, Klarheit und Wohlbefinden. Mehr über meine Arbeit findest du auf www.lisa-albrecht.de.
Ich liebe das Meer, veganes Vanille-Eis und die Erdbeeren aus unserem Garten – kleine Alltagsfreuden, die mein Herz höherschlagen lassen.

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