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Gesichtscreme selber machen - So gehts!

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Ich habe mir heute eine neue Gesichtscreme (Tagescreme für junge und normale Haut) selbst gerührt. Irgendwann bin ich auf den Geschmack von selbst gemachter Kosmetik gekommen und war total neugierig, ob man auch wirklich selbst eine Creme, die man normalerweise im Geschäft kauft, machen kann. Nun - es ist bestimmt schon eineinhalb Jahre her als ich das erste Mal eine Creme probiert habe zu rühren - mache ich mir meine Kosmetik selbst. Es ist nicht so, dass ich mir nichts mehr "fertiges" kaufe, aber es ist doch schön zu wissen, was in meiner selbstgemachten Creme drin ist. Außerdem hatte ich sehr oft Probleme mit meiner Haut, da sie ziemlich trocken und empfindlich ist. Seit ich mir meine Tagescreme selbst rühre, habe ich keine Probleme mehr. Vielleicht habe ich ja auf ein Konservierungsmittel allergisch reagiert - in meiner selbst gemachten Creme ist nichts drin, was meine Haut reizt. Auch keine Konservierungsstoffe - wenn man weiß, wie man die Creme lagert und sie schnell verbraucht.

Kosmetik selber machen: Gute Anleitung im Buch

Gestern habe ich mir ein Pflegeöl mit Wildrose-Sanddorn gekauft. Das Öl nehme ich für die Fett-Phase meiner Creme. Aber eins nach dem anderen. Wer auch gerne selbst eine Creme rühren möchte, dem kann ich das Buch Kosmetik selbst gemacht von Petra Doleschalek wärmstens empfehlen.

Kosmetik selbst gemacht von Petra Doleschalek

Optisch ist es sehr schön gestaltet und die Autorin erklärt Schritt für Schritt, wie das mit dem Creme-Rühren so funktioniert. Und ich muss sagen: Es funktioniert! Sehr schöne Rezepte für alle Problemzonen der Frau findet man ebenso in diesem Buch. Auch die Körperpflege wird nicht ausgelassen: Haut und Haar werden ausgiebig verwöhnt.

Kosmetik selbst gemacht von Petra Doleschalek: Leichte Tagespflege - ich liebe dieses Rezept

Frische Gesichtscreme im Handumdrehen! Du bestimmst, was rein kommt und was deiner Haut gut tut. Nach dem ich das Buch studiert habe und mir die Rezepte ausgesucht habe, die ich gerne ausprobieren wollte, suchte ich nach den Zutaten. Es gibt viele Möglichkeiten, an die notwendigen Zutaten zu kommen. Entweder kauft man sich die Sachen in einer Apotheke oder man bestellt alles Online.

Vieles hat man bereits aber zu Hause, wie Mixer, Gläser und eventuell eine Feinwaage. Ich benutze eine Briefwaage, denn die Zutaten muss man sehr genau abwiegen. Das ist ganz ausführlich im Buch beschrieben und wenn man sich an die Anleitung hält, geht nichts schief.

Creme rühren: Leichte Tagescreme für normale Haut mit Bildanleitung

Ich möchte euch grob zeigen, wie das Rühren funktioniert. Denn auch ich habe zuerst gedacht, es ist Zauberei. Aber in Wirklichkeit ist es nicht schwer und macht unglaublich viel Spaß! In wenigen Minuten hat man seine selbstgemachte Creme und kann die Pflege genießen. Ganz frisch zubereitet.

Kosmetik selbst gemacht

Man kann es sicher auch etwas anders machen, aber ich rühre die Creme auf diese Art und Weise und bin sehr zufrieden. Die Bilder sollen nur einen Ansatz liefern. Ganz wichtig bei der Herstellung von Kosmetik ist: Alles sauber zu halten. Das bedeutet: Alles, was in Berührung mit den Rohstoffen und der Creme kommt, muss vorher mit Alkohol sauber gemacht werden. Aber auch das ist schnell gemacht, man gewöhnt sich ganz schnell an die Spielregeln...

  • Die Zutaten werden erhitzt und geschmolzen
  • Die Creme wird in eine keimfreie Dose gefüllt.
  • Alle Zutaten für die Fettphase werden genau abgewogen. Das Öl muss noch hinzugefügt werden.
  • Die Zutaten werden zusammen gemixt, so lange, bis sich eine feste Konsistenz ergibt...
  • Fertig! Die Tagescreme kann benutzt werden.

Experimente mit unterschiedlichen Zutaten machen die Kosmetikmacherei zum Vergnügen!

Das Rezept ist für ca. 50 ml Creme. Ich benutze die Hälfte sofort, die andere Hälfte fiere ich ein und hole sie wieder heraus, wenn ich Nachschub benötige. Wenn man weiß, wie man die Creme richtig lagert (z.B. Kühlschrank) und wie lange man sie benutzen kann (ca. 2-4 Wochen), dann hat man wirklich viel Spaß an der Sache. Ich konserviere manchmal meine Cremes mit ein bisschen Alkohol oder gar nicht, je nach dem, wie ich Lust habe.

Ich kann euch die Creme-Rührerei wirklich empfehlen. Gemacht habe ich bis jetzt viele Dinge, wie z.B. Pflege-Lippenstifte, Nachtcremes, Tagescremes... toll ist auch eine Auffrischung zwischendurch, wie z.B. ein Gesichtsgel. Möglich ist wirklich alles - man muss nur anfangen!

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Beitrag von Lisa Albrecht am 15. Januar 2011 veröffentlicht.

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