Amaranth Frühstück mit Kokos und Johannisbeeren - vegan und in 5 Minuten fertig

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht
Frühstücksbrei mit gepufftem Amaranth, Kokos und Beeren - glutenfrei und vegan

Morgens keine Zeit, aber trotzdem gut frühstücken - das kenne ich. Ich habe irgendwann angefangen, mit gepufftem Amaranth zu experimentieren. Und dieses Rezept möchte ich euch nicht vorenthalten. :)

Dieser Frühstücksbrei ist in fünf Minuten fertig, braucht keinen Herd und kommt ohne viel Aufwand aus. Die Kombination aus gepufftem Amaranth, cremiger Banane, Kokosraspeln und frischen Johannisbeeren klingt vielleicht ungewöhnlich - aber sie ist genau das: leicht, fruchtig und angenehm sättigend. Ich mache ihn gerne im Sommer, weil er sich so gut anfühlt. Nicht schwer im Magen, aber mit genug Energie für den Morgen. Der Frühstücksbrei ist glutenfrei und vegan.

Amaranth-Frühstück: Zutaten für zwei Personen

  • 70 g Amaranth gepufft
  • 3–4 EL Kokosraspel
  • 1 reife Banane
  • 200 ml Pflanzenmilch deiner Wahl
  • eine Handvoll Johannisbeeren (rot oder schwarz)

Zubereitungszeit: ca. 5 Minuten

Schwierigkeitsgrad: sehr einfach

Portionen: 2

So wird der Amaranthbrei zubereitet

Banane und Reismilch zusammen mit einem Stabmixer cremig pürieren - das gibt dem Brei seine natürliche Süße und Bindung, ganz ohne Zucker. Die Flüssigkeit nun über den gepufften Amaranth und die Kokosraspeln gießen und gut durchmischen. Johannisbeeren darüber verteilen. Fertig!

Was steckt drin - die Vorteile der Zutaten

Gepuffter Amaranth

Amaranth gehört zu den nährstoffreichsten Pseudogetreiden überhaupt. Er enthält im Vergleich zu vielen anderen Getreidesorten viel Eiweiß und ist von Natur aus glutenfrei. Ich habe gelesen, dass er außerdem Magnesium, Kalzium und Eisen liefert – und das in beachtlichen Mengen. In meinem Beitrag über eisenreiche vegane Lebensmittel habe ich Amaranth übrigens auch bereits erwähnt. Gepufft lässt er sich ohne Kochen direkt verwenden - das macht ihn für schnelle Frühstücke ideal.

Kokosraspel

Kokosraspel bringen nicht nur Geschmack, sondern auch gesunde Fette mit. Sie machen den Brei cremiger und sättigender. Die Kombination mit Amaranth ist dabei besonders praktisch: Das Fett aus der Kokos soll die Aufnahme von fettlöslichen Nährstoffen unterstützen.

Banane

Die Banane übernimmt in diesem Rezept gleich zwei Aufgaben: Sie süßt auf natürliche Weise und gibt dem Brei eine cremige Konsistenz. Je reifer die Banane, desto süßer wird das Ergebnis - ich nehme am liebsten Bananen, die schon leicht braune Flecken haben.

Pflanzenmilch

In Beitrag Pflanzenmilch-Vergleich - Welche Sorte schmeckt und wofür eignet sie sich findest du viele spannende Milchalternativen. Ich mag zur Zeit gerne Mandelmilch oder Cashewmilch, die ich mir selbst im Mixer herstelle. Gut dazu würde auch glutenfreie Hafermilch passen.

Frühstücksbrei mit Amaranth, Kokos und Johannisbeeren – vegan und glutenfrei

Johannisbeeren

Johannisbeeren - besonders die schwarzen - stecken voller Vitamin C. Ich habe gelesen, dass schwarze Johannisbeeren sogar mehr Vitamin C enthalten als Zitronen. Sie bringen eine angenehme Frische und leichte Säure ins Rezept, die wunderbar mit der Süße der Banane und dem Kokos harmoniert. Nimm einfach die Früchte oder Beeren, die du gerade hast.

Hinweis: Das sind meine persönlichen Erfahrungen und Recherchen - sie ersetzen keine medizinische oder ernährungswissenschaftliche Beratung.

Tipps & Variationen - Amaranthbrei mal anders!

Andere Früchte:

Johannisbeeren nicht zur Hand? Himbeeren, Heidelbeeren oder frische Erdbeeren passen genauso gut. Im Winter funktionieren auch aufgetaute Beeren aus dem Tiefkühler wunderbar.

Mehr Protein:

Wer morgens mehr Eiweiß braucht, kann einen Esslöffel Hanfprotein oder Mandelmus (oder andere Nussmuse) untermischen. Das macht den Brei noch sättigender und gibt ihm eine nussige Note.

Andere Pflanzenmilch:

Statt Reismilch funktioniert auch Haferdrink, Mandelmilch oder Kokosmilch aus der Dose - letztere macht den Brei besonders cremig und reich.

Ohne Mixer:

Wer keinen Stabmixer zur Hand hat, kann die Banane auch einfach mit einer Gabel zerdrücken und dann mit der Reismilch verrühren. Die Konsistenz wird etwas stückiger, aber genauso lecker.

Mit extra Süße:

Wer es etwas süßer mag, kann einen Teelöffel Ahornsirup oder Dattelsirup dazugeben. Bei einer sehr reifen Banane ist das aber meistens gar nicht nötig.

Für Kinder:

Dieser Brei ist durch die Banane von Natur aus süß und durch die bunten Johannisbeeren auch optisch ansprechend - Kinder mögen ihn erfahrungsgemäß sehr gerne.

Meal Prep:

Die trockenen Zutaten - Amaranth und Kokosraspel - lassen sich wunderbar auf Vorrat abmessen und in einem Glas bereitstellen. Morgens dann nur noch die Flüssigkeit dazugeben. Das spart nochmal Zeit.

Warum ich dieses Frühstück immer wieder mache

Es gibt Rezepte, die man einmal ausprobiert und dann vergisst. Und es gibt welche, die bleiben. Dieser Amaranth-Brei gehört für mich zur zweiten Kategorie.

Was ich daran besonders mag: Er fühlt sich leicht an. Kein schweres Gefühl nach dem Frühstück. Und trotzdem hält er mich gut durch den Vormittag. Ich glaube, das liegt an der Kombination aus den Kohlenhydraten des Amaranths, dem Fett der Nussmilch und dem natürlichen Fruchtzucker der Banane - alles zusammen ergibt etwas, das sich einfach für mich stimmig anfühlt.

Außerdem mag ich, dass er keine festen Vorgaben braucht. Was gerade im Kühlschrank liegt, kommt obendrauf. Das macht ihn zu einem echten Alltagsrezept - nicht nur für besondere Morgen.

Deine Lisa

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Veröffentlicht am 29. Juli 2014.
Aktualisiert am 25. Februar 2026.
Lisa Albrecht
Lisa Albrecht
Gründerin, Autorin, psychologische Beraterin
Ich bin Autorin und Gründerin des Online-Magazins „Ich lebe grün!“, das sich einem bewussten, nachhaltigen und gesunden Lebensstil verschrieben hat. Als zertifizierte psychologische Beraterin für hochsensible Frauen begleite ich meine Klientinnen in akuten Krisensituationen und bei persönlichen Lebensveränderungen – hin zu mehr Leichtigkeit, Klarheit und Wohlbefinden. Mehr über meine Arbeit findest du auf www.lisa-albrecht.de. Ich liebe das Meer, veganes Vanille-Eis und die Erdbeeren aus unserem Garten – kleine Alltagsfreuden, die mein Herz höherschlagen lassen.

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