Panikattacken, Herzrasen und Angstzustände? Mein Erste Hilfe Tipp

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Von Panikattacken, diversen Ängsten, nervösen Zuständen, psychosomatischen körperlichen Beschwerden und hoher Stressanfälligkeit kann ich dir ein Liedchen singen. Ich habe viele Jahre gefühlt alles gleichzeitig gehabt. Heute bin ich stabiler denn je. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, es war eine sehr intensive Arbeit - vor allem im Kopf. Der Alltag ist manchmal kompliziert und unvorhersehbar. Neulich hatte ich eine sehr stressige Zeit und fand eine Lösung, wie ich meinem sehr sensiblen Körper etwas Gutes tun kann. Auch wenn ich heute keine Panikattacken mehr bekomme, reagiere ich nach wie vor schnell auf Stress und muss rechtzeitig die Handbremse ziehen.

Panikattacken, Herzrasen und Stress durch Sport reduzieren

Sammel den Stress nicht in deinem Körper an

Das Beste, was ich für meinen Körper tun kann: Ich lasse ihn arbeiten und die Spannungen, die im Körper durch Stress entstehen, entweichen. So altomisch das auch klingt - Sport ist nach wie vor die beste Medizin gegen Stress. Ich kenne das Problem mit der Angst vor der Angst. Es ist manchmal echt schwer, mit dem Sport anzufangen, wenn man das Gefühl hat, nicht mehr zu können. Ich hatte auch Angst, während der Sporteinheit tot umzufallen oder mindestens bewusstlos zu werden. Wenn das Herz schon so rast, wenn man Angst hat oder die Beine nicht mehr spürt. Das macht einen sehr nervös, es ist ein sehr unschönes Gefühl und man will sich am liebsten zurückziehen. Unter einer Bettdecke verkriechen und die Augen vor der Welt verschließen. Sich selbst bemitleiden. Jammern. Heulen. Zucker essen. Was auch immer. Das hilft manchmal auch, ist aber auf Dauer leider nicht erfolgreich. Zu schnell findet man sich wieder in der Angstfalle. Übrigens, ich schreibe gerade an einem Buch über meine langjährige Erfahrung mit Panikattacken und Angstzuständen - und wie man da wieder rauskommt. Wenn du benachrichtigt werden möchtest, wenn das Buch fertig ist, abonniere einfach kostenlos meinen Newsletter. Dann wirst du nichts verpassen.

Angst akzeptieren, aber weitermachen

Der Trick ist, seinen ganzen Mut zusammen zu nehmen und Sport zu machen. Mir persönlich hilft es am besten, wenn ich so lange Sport mache, bis ich richtig schwitze. Das sind mindestens 30 Minuten Ausdauertraining. Ich weiß, es ist im Alltag echt schwer, regelmäßige Sporteinheiten einzubauen. Ich habe letzte Woche täglich mit meinem Tretroller um die 15 km geschafft. Wie das ging? Ich habe mit dem Roller meine Tochter von der Schule abgeholt. Unglaublich, was dabei passiert! Mit dem Tretroller lange Strecken zu fahren, ist keine einfache Sache. Ich habe ein super Training, wechsel regelmäßig das Bein und trainiere jede Seite gleich gut. Ich komme ins Schwitzen und fühle mich danach großartig! Die ersten Tage war ich platt, aber ich merkte, wie gut mir diese Einheiten tun. Ich reagierte kaum mit Herzrasen oder innerer Unruhe auf diverse Ereignisse, die hier gerade rumschwirren. Das hat mich bestärkt, dran zu bleiben.

Panikattacken, Herzrasen und Stress durch Sport reduzieren

Suche deine Sportart und fange endlich an!

Du bist nicht ich. Suche für dich eine passende Sportart aus, die zu deinen Bedürfnissen und deinem Alltag passt. Überwinde dich! Panikattacken, Atemnot, Herzrasen, womöglich sogar Todesängste sind echt nicht schön und du willst sicherlich endlich raus aus dieser Situation. Auch wenn Sport alleine nicht DIE Lösung ist, hilft er dir, dass du dich besser fühlst und andere Baustellen (wie die Psyche) angehen kannst. Je nach dem, wie groß die Probleme sind und wie sensibel man ist, wird man schon Erfolge feiern. Versucht man seine Situation zu verändern, arbeitet man an seinen Glaubenssätzen, schaut man hin, was in der Kindheit los war... kommt man immer näher ans Ziel, ein entspanntes Leben zu führen. Und man fühlt sich so viel stärker und stabiler. Denn das ist das, was mir lange Zeit gefehlt hat. Sich stark und stabil in seinem Körper zu fühlen.

Unser Körper ist viel stärker als wir glauben

Durch Sport habe ich gelernt, dass mein Körper so viel stärker und kraftvoller ist, als ich dachte. Ich kann tatsächlich aufstehen, wenn ich denke, es geht nicht mehr. Ich kann 15 km am Tag fahren, obwohl ich denke, ich habe keine Kraft mehr. Danach fühle ich mich stark und stabil. Und ich schwitze die Anspannung raus. Das tut sehr gut. Zu diesem Phänomen gibt es übrigens auch wissenschaftliche Studien, die ich aber in diesem Artikel bewusst weglasse. Vertraue einfach auf deine Kraft und springe über deinen Schatten. Du wirst sehen, es lohnt sich! Deine Lisa.

Beitrag von Lisa Albrecht am 4. Oktober 2020 veröffentlicht.

Tipp
Nachhaltige
Lösungen für deinen Alltag!
✔ Kostenloser Newsletter max. 1x pro Woche.
✔ Jederzeit abbestellbar über einen Link.
✔ Ich habe die Hinweise zum Datenschutz zur Kenntnis genommen und stimme ihnen zu.
Newsletter abonnieren