Experiment minimalistische Küche: Wie klappt es mit nur drei Tellern und Tassen?

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Ich merke es immer wieder: Je bewusster ich lebe, umso weniger benötige ich. Es ist schon verrückt. Nehmen wir unsere Küche. Vor einigen Jahren waren alle Schränke voll mit Küchengeräten, Tellern, Tassen, Schüsseln und anderen Utensilien. Heute sieht unsere Küche völlig anders aus. Sie ist selbst gebaut, sehr minimalistisch und hat trotzdem alles, was wir täglich brauchen. Für alle, die meinen Blog zum ersten Mal lesen: Wir sind ein Drei-Personen-Haushalt - also eine kleine Familie - plus eine Fellnase, die unser Leben zusätzlich bereichert.

Minimalistische Küche - einfache Strukturen, weniger Chaos

Unsere Küche war voll

Früher hatte ich ziemlich viele Bratpfannen. Heute verwende ich nur eine einzige. Früher hatten wir jede Menge Teller. Heute haben wir für den täglichen Gebrauch (zum Essen) nur drei - für jeden einen. Das klingt schon irgendwie krass, und ich war auch sehr skeptisch, aber es funktioniert. Ich kann unmöglich mehrere Teller gleichzeitig verwenden, wenn ich esse! Jetzt ist das für mich einfach nur logisch. Warum sollte ich mehr besitzen? Okay, im Keller ist noch mehr Geschirr, ich habe nicht alles verschenkt. Wenn Gäste da sind, bin ich also ausgestattet. Aber im Alltag ist es so angenehm, einfach nur wenig zu haben. Man spült direkt nach dem Essen seinen Teller ab und fertig.

Minimalistische Küche - einfache Strukturen, weniger Chaos

Eine Entwicklung hin zum Minimalismus

Die Veränderung ist nicht von heute auf morgen gekommen, sie ist das Ergebnis einiger Jahre. Es war für mich nicht immer einfach, mich auf das Experiment einzulassen. Manchmal fühlte ich ein komisches Gefühl in meinem Bauch. Aber ganz im Ernst: Was kann denn passieren? Wir haben alle Angst vor Veränderung. Das ist auch ganz normal. Sollte das Experiment scheitern oder nach einigen Tagen immer noch ein schlechtes Gefühl auslösen, kann ich alle aussortierten Teller und Tassen (bleiben wir bei diesem Beispiel) wieder rausholen. Nur wir als Familie bestimmen, wie weit wir gehen möchten und wie schnell etwas umgestellt wird. Alle müssen sich wohlfühlen.

Minimalistische Küche - einfache Strukturen, weniger Chaos

Das Experiment "Minimalistische Küche" funktioniert!

Und tatsächlich: Wir fühlen uns alle sehr wohl. Es ist so schön übersichtlich, ich muss nicht lange suchen, ich habe alles griffbereit da. Unglaublich, unsere Kücher ist nur noch selten unordendlich! Ich habe mehr Zeit für mein Kind, wir genießen das gemeinsame Kochen viel mehr und die klare Struktur sorgt für mehr Durchblick. Außerdem nutze ich jeden Tag nur die Sachen, die ich wirklich mag. Mein einziger Alltagsteller ist mein Lieblingsteller. Ich muss also weder auf Ästhetik verzichten noch auf die Funktionalität.

Minimalistische Küche - einfache Strukturen, weniger Chaos

Mehr Freiraum und weniger Chaos

Wenn man einmal gespürt hat, wie gut das tut, überträgt man das Konzept automatisch auf andere Bereiche. Es funktioniert nicht überall gleich, man muss sich herantasten und einfach ausprobieren. Jeder hat da andere Bedürfnisse und Schwerpunkte. Deshalb sollte man immer schauen, was für einen passt - höre einfach auf dein Bauchgefühl.

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Beitrag von Lisa Albrecht am 12. Mai 2020 veröffentlicht.

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