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Corona-Virus: Wasserversorgung im Krisenfall sicherstellen

Paul Albrecht
Paul Albrecht

Jeden Tag sind die Nachrichten voll von negativen Entwicklungen bei der Verbreitung des Corona-Virus. Deshalb machen wir uns schon seit einer Weile Gedanken über unsere Versorgung mit dem Nötigsten. Lebensmittel kann man in größeren Mengen einkaufen, aber was ist mit dem Trink-Wasser? Ich möchte die Problematik mit einer Rechnung für unsere Familie verdeutlichen:

3 Personen * 2 Liter/Tag * 30 Tage = 180 Liter

Damit wir mit Flüssigkeit einen Monat lang versorgt sind, benötigen wir mindestens 180 Liter. Jetzt könnte jemand auf die Idee kommen, einfach in den nächsten Getränkemarkt zu fahren und Wasserkisten zu kaufen. Eine normale Glasflasche für Mineralwasser fasst 0,7 Liter, somit müsste man 257 Flaschen kaufen. Mal abgesehen davon, dass es eine Herausforderung wäre, diese Menge an Flaschen zu transportieren, wäre der Getränkemarkt in Windeseile leergekauft.

Der Auftisch-Wasserfilter ist eine schnelle kostengrünstige Lösung.
Der Auftisch-Wasserfilter ist eine schnelle kostengrünstige Lösung.

Wie lässt sich das Problem einfach lösen? Wir nutzen schon seit Jahren einen Wasserfilter, der das Leitungswasser so gut filtert, dass wir mit ruhigem Gewissen das Wasser trinken können. Solange die Wasserwerke uns mit Leitungswasser versorgen, können wir mit unserem Wasserfilter mehr als genug Trink-Wasser für unseren täglichen Bedarf selber herstellen. Und für den Fall, dass die Wasserversorgung zusammen bricht, haben wir noch einen Notfall-Kanister mit gefiltertem Wasser im Keller bereit stehen.

Den Auftisch-Wasserfilter kann man direkt an die vorhandene Armatur anschließen.

Diese Maßnahmen geben uns ein gutes Gefühl, denn wir sind gerüstet für schlechte Zeiten, die leider heute bereits angebrochen sind. Denn je stärker sich das Corona-Virus verbreitet, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit, sich in Geschäften anzustecken. 😷 Und wer weiss überhaupt, wie lange die Geschäfte noch die Bevölkerung gut versorgen können? Wenn in der Lieferkette nur ein Glied ausfällt, kann das schnell zu Engpässen führen. Deshalb mein Appell an dich, rüste dich für die schlechten Zeiten. Dann hast du weniger Stress und kannst trotz solcher Krisen ruhiger und entspannter schlafen.

Der Patronenwechsel ist sehr einfach. Den Auftisch-Wasserfilter aufschrauben, die Filterpatrone einlegen, wieder zuschrauben, fertig! Eine neue Filterpatrone bekommen wir über den praktischen Aboservice alle 6 Monate.
Der Patronenwechsel ist sehr einfach. Den Auftisch-Wasserfilter aufschrauben, die Filterpatrone einlegen, wieder zuschrauben, fertig! Eine neue Filterpatrone bekommen wir über den praktischen Aboservice alle 6 Monate.

Wir verwenden zur Zeit einen Untertisch-Wasserfilter mit einer speziellen Armatur. Das ist die elegante Lösung für das Filtern des Leitungswassers, denn man kann direkt an einer Armatur wahlweise gefiltertes oder ungefiltertes Wasser zapfen. Ich habe unseren Auftisch-Wasserfilter aus dem Keller geholt, damit du siehst, wie unkompliziert er ist. Die Installation dauert keine 5 Minuten und schafft man auch mit zwei linken Händen. 😄 Dein Paul

Beitrag von Paul Albrecht am 12. März 2020 veröffentlicht.

Mike 14.3.2020 um 14:49
Das Wasser im Kanister verkeimt doch durchs stehen. Die Lösung find ich nicht so toll. Und irgendeinen Kanister nehmen, da hötte ich Angst vor Weichmachern, die ins Wasser übergehen. Dann vielleicht doch lieber nur aus dem Hahn und darauf vertrauen, dass die vom Wasserwerk alles tun, damit es läuft.
Lisa von ich lebe grün! 14.3.2020 um 18:14
Hallo Mike,
wie Paul unten schon geschrieben hat, werden die Kanister zuerst sauber gemacht, dann das Wasser so gut wie möglich keimfrei abgefüllt. Der Wasserfilter sorgt für eine zusätzliche Keimfreiheit. Da es kühl, dunkel und ohne Sauerstoffkontakt gelagert wird, hält es ohne weiteres mindestens 6 Monate. Weiterlesen
Bei den Kanistern haben wir darauf geachtet, dass das Material lebensmittelechte Qualität hat, es ist also nicht einfach "irgendein" Plastik. Hat man Plastikflaschen zu Hause, können auch diese Weichmacher enthalten - zumindest stehen sie in der Kritik. Vor allen Gefahren können wir uns auch nicht schützen, ich würde das Wasser aus dem Kanister trinken, sollten wir plötzlich kein Wasser in der Leitung haben. Sonst haben wir ja keine Vorräte. Dann eben mit Weichmachern, sollten sie überhaupt drin sein.
Liebe Grüße,
Lisa
onnybler 14.3.2020 um 8:37
Filter zur Installation an Wasserhahn sind in der Regel mit Aktivkohle gefüllt. Diese absorbieren in erster Linie Chloride & Chloranime als Desinfektionsnebenprodukte, um den typischen Chlorgeschmack zu entfernen. Da in Deutschland aber ein MehrbarriereSystem bei der Trinkwasseraufbereitung greift, muss wesentlich weniger Chlor dosiert werden als in anderen Nachbarländern. Weiterlesen Deswegen ist so ein Filter bei uns hinfällig.
Aber in Spanien, den USA, Irland o.Ä. würde man stutzig werden, wenn das Wasser nicht nach Chlor riecht oder schmeckt.
Paul von ich lebe grün! 14.3.2020 um 9:29
Natürlich kann man das Wasser aus dem Hahn direkt trinken. Im Notfall würde ich das auch machen, allerdings nicht im Alltag. Leider wird das Wasser nur nach der Trinkwasserverordnung aufbereitet. Dabei werden unter anderem Medikamentenrückstände, Hormone und Mikroplastik nicht berücksichtigt. Weiterlesen Auch Schwermetalle und Bakterien aus der Hausinstallation kommen direkt aus dem Hahn. Chlor kann unser Wasserfilter natürlich auch herausfiltern. Es ist jedem freigestellt, welches Wasser er trinkt. Ich fühle mich gut und sicher mit einem Wasserfilter.
Claus 14.3.2020 um 10:59
Trinkwasser (Leitungswasser) unterliegt in Deutschland strengeren Regeln als Mineralwasser. Direkt aus der Wasserleitung ist daher (außer bei Störungen, die aber selten sind und durch Radio und Presse meist rechtzeitig gemeldet werden) die sicherere Alternative zu Flaschen.
Leitungswasser wird durch gute, gepflegte Filter nur noch geringfügig aufgewertet. Weiterlesen Pflege- oder Handhabungsfehler oder minderwertiges Filtermaterial können hingegen das Wasser sehr negativ beeinflussen. M.E. sind die Chancen das Risiko nicht wert.
Lisa von ich lebe grün! 14.3.2020 um 18:08
Hallo Claus,
laut meinen Recherchen werden Premium-Mineralwässer strenger kontrolliert als Leitungswasser. Im Bereich Mineralwasser gibt es einige Unterschiede bzw. Qualitäten. Da kann man nicht sagen, sie sind alle gleich.
Es gab in meinem Freundeskreis einige Fälle, dass das Leitungswasser zu Durchfall führte, weil sie die Störung nicht rechtzeitig mitbekamen (erst Tage später zufällig in der Zeitung darüber lasen). Weiterlesen Ebenso kenne ich zwei Personen, die Leitungswasser getrunken haben und es war ganz schön mit Schwermetallen belastet - da waren die Leitungen nicht in Ordnung.
Du hast recht, ein Wasserfilter muss sicher sein, deshalb setzen wir auch auf hochwertige und gut erprobte Systeme. Wir trinken täglich Leitungswasser und auch täglich läuft es zuerst durch den Filter. Ich sehe an dieser Stelle nur Vorteile.
Klar, im Notfall würde ich auch Leitungswasser ungefiltert trinken, keine Frage. Hauptsache es ist überhaupt da.
Liebe Grüße,
Lisa von ich lebe grün!
Christoph 14.3.2020 um 7:46
Wenn Wasser aus der Leitung kommt, dann besteht kein Grund es zu filtern. Es unterliegt dann nämlich den Vorgaben Trinkwasserverordnung. Ausnahme: Es werden (coliforme) Bakterien im Trinkwasser nachgewiesen. Dann hilft aber auch ein mechanischer Filter nicht, sondern Abkochen. Weiterlesen Solange das Gesundheitsamt also keine Abkochanordnung erlässt, kann das Trinkwasser in Deutschland bedenkenlos konsumiert werden! Das sollte man wissen, bevor man sich und andere Leute hier verrückt macht.
Paul von ich lebe grün! 14.3.2020 um 9:16
Natürlich kann man das Wasser aus dem Hahn direkt trinken. Im Notfall würde ich das auch machen, allerdings nicht im Alltag. Leider wird das Wasser nur nach der Trinkwasserverordnung aufbereitet. Dabei werden unter anderem Medikamentenrückstände, Hormone und Mikroplastik nicht berücksichtigt. Weiterlesen Auch Schwermetalle und Bakterien aus der Hausinstallation kommen direkt aus dem Hahn. Es ist jedem freigestellt, welches Wasser er trinkt. Ich fühle mich gut und sicher mit einem Wasserfilter.
Wasserbotschafter 14.3.2020 um 9:28
Das Trinkwasser aus der wird tatsächlich jeden Tag von den Wasserversorgern nach den Grenzwerten getestet. Alerdings nur am Wasserwerk. An deinem Wasserhanen nicht. Was passierten denn vom Wasserwerk bis zu deinem Haus die ganzen Leitungen sind mit Ablagerungen belegt aus was für einen Material bestehen die etc....
Und die Hauswasserleitungen wie schaut es mit deinen aus ? Weiterlesen Es ist sicherlich besser dein Leitungswasser zu Filtern und zu Verwirbeln.
tom 13.3.2020 um 22:09
Da Frag ich mich aber nun auch, wieso einen Filter für das Trinkwasser ab Hahn? Ich arbeite selber in einer Wasserversorgung die 18'000 Einwohner versorgt und muss sagen dass das Trinkwasser ab Hahn die bessere Qualität hat als das Wasser aus der Flasche. Weiterlesen Bei uns ist das Trinkwasser rund 1-2 Tage alt (Förderung bis Konsum). Die Flaschen im Markt sind nach der Abfüllung teilweise noch in verschiedenen Lagern und stehen im Markt auch noch einige Tage rum bis sie verkauft werden. Damit will ich sagen, vergesst solche Filter für das Trinkwasser. Frischeres und besseres Wasser werdet ihr niergends finden als direkt ab dem Leitungsnetz!!
Paul von ich lebe grün! 14.3.2020 um 9:12
Natürlich kann man das Wasser aus dem Hahn direkt trinken. Im Notfall würde ich das auch machen, allerdings nicht im Alltag. Leider wird das Wasser nur nach der Trinkwasserverordnung aufbereitet. Dabei werden unter anderem Medikamentenrückstände, Hormone und Mikroplastik nicht berücksichtigt. Weiterlesen Auch Schwermetalle und Bakterien aus der Hausinstallation kommen direkt aus dem Hahn. Es ist jedem freigestellt, welches Wasser er trinkt. Ich fühle mich gut und sicher mit einem Wasserfilter.
Wassermann 13.3.2020 um 17:43
Da das Wasser aus der Leitung IMMER der Trinkwasserverordnung unterliegt ist das Wasser jederzeit bedenkenlos trinkbar. Deswegen heißt es ja Trinkwasser. Das gilt uneingeschränkt für ganz Deutschland.
Mineralwasser aus den Flaschen ist übrigens ein Genußmittel und unterliegt nicht dieser Verordnung und deren strengen Kriterien.
Anke69 14.3.2020 um 7:54
Da hast du recht, ich denke es geht um den Kalkgehalt. Bei uns ist er Gebietsweise sehr hoch.
Andreas 14.3.2020 um 9:04
So schaut es aus! Schrankverordnung sowie Verordnungen für die abfüllung in geschlossene Behältnisse haben viel höhere Grenzwerte zumindest in der Mikrobiologie. Über die Vermehrung innerhalb der Behältnisse möchte ich jedoch kein Kommentar Abgeben, da kann sich jeder seine Meinung dazu denken, ich sag nur es steht nicht umsonst auf nahezu jeder Flasche kühl und lichtgeschützt lagern. Weiterlesen Bei Wässern die mit Kohlensäure versetzt sind schaut es wiederum etwas anders aus.
Paul von ich lebe grün! 14.3.2020 um 9:14
Natürlich kann man das Wasser aus dem Hahn direkt trinken. Im Notfall würde ich das auch machen, allerdings nicht im Alltag. Leider wird das Wasser nur nach der Trinkwasserverordnung aufbereitet. Dabei werden unter anderem Medikamentenrückstände, Hormone und Mikroplastik nicht berücksichtigt. Weiterlesen Auch Schwermetalle und Bakterien aus der Hausinstallation kommen direkt aus dem Hahn. Es ist jedem freigestellt, welches Wasser er trinkt. Ich fühle mich gut und sicher mit einem Wasserfilter.
Sandrice 13.3.2020 um 14:21
Hallo, den Filter haben wir auch, damit sind wir sehr zufrieden. Welchen Wasserkanister habt ihr? Ist er schadstofffrei? Ich suche nämlich einen. Freue mich über eine Antwort.
Paul von ich lebe grün! 13.3.2020 um 15:46
Hallo Sandrice, ich habe einen einfachen Kanister bestellt, der für Lebensmittel geeignet ist. Da er nur für den Notfall ist, hatte die Schadstofffreiheit für mich nicht die höchste Priorität. Du solltest darauf achten, dass er in dein Spülbecken passt, damit du gut abfüllen kannst. Weiterlesen Ich habe mich für eine 20 Liter Variante entschieden. Größer sollte er aber nicht sein, denn sonst ist er einfach zu schwer. Beim Abfüllen sollten möglichst wenige Keime in den Kanister gelangen und er sollte dunkel und kühl gelagert werden (Keller ist ideal). Dann hält das Wasser länger, trotzdem werde ich mindestens alle 6 Monate neu abfüllen.
Viele Grüße, Paul