Lebe deine Träume! 5 Ausreden, die dich ausbremsen

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Ach ja, die guten alten Ausreden. Oder sind das echte Gründe? Sicher hast du den einen oder anderen Satz bereits gehört oder vielleicht sogar selbst gesagt. Hier einige Beispiele: "Wenn ich mit dem Aufräumen und dem Abwasch fertig bin, habe ich endlich Zeit für mich! Ich kann nichts an meiner Situation ändern – meine Kinder und mein neuer Job haben die höchste Priorität. Neues Jahr, neues Glück: Auf den einen Tag mehr kommt es auch nicht mehr an." Aber warum gibt es diese Ausreden und sind sie ernst gemeint?

Ausreden verhindern das echte Leben!

Ich finde mich bei diesen Sätzen auf jeden Fall wieder. Für mich sind das keine Gründe, das sind schlicht und einfach Ausreden. Ich weiß, es klingt manchmal echt hart das zu hören. Ich persönlich liebe es, mich völlig zu vergessen und zuerst einmal alle anderen Dinge zu erledigen. Dabei meine ich es nur gut und merke gar nicht, dass das in Wirklichkeit eine echte Ausrede ist. Wenn mich aber jemand auf meine Ausrede aufmerksam macht, stinkt mir das bis zum Himmel. Ich will das natürlich nicht hören, schließlich schützt mich mein Körper davor, aus der Komfortzone zu gehen. Bis jetzt hat das Leben ja auch irgendwie funktioniert, also was soll das!? In Wirklichkeit ist es so, dass ich mir natürlich mehr Zeit für mich wünsche, um zum Beispiel endlich mehr Sport zu treiben. Da ich jedoch tief in mir drin vor noch mehr sportlichen Herausforderungen Angst habe, kommt eine Ausrede mehr als gelegen. Dabei ist es wirklich keine Zauberei, etwas durchzuziehen. Die Geheimbotschaft lautet: Einfach machen!

Ich habe einfach keine Zeit!

Mal ehrlich: Warum haben wir Zeit für andere Dinge, aber nicht für uns selbst? Sind andere Dinge wirklich wichtiger? Ich bin mir sicher, dass das Problem ganz woanders liegt. Die Prioritäten sind einfach falsch verteilt. Ich bin mir sicher, wenn der Tag noch länger wäre, würden wir nach wie vor diese Ausrede verwenden. Wichtig ist, sich klar zu machen, dass niemand sonst als man selbst das Problem in die Hand nehmen kann. Wir sind für uns selbst verantwortlich. Damit ich mehr Sport mache, stehe ich morgens früher auf und mache Yoga. Es kostet etwas Überwindung, aber es ist ein tolles Gefühl, so in den Tag zu starten. Meine vierjährige Tochter schläft zu dieser Zeit noch oder wenn nicht, dann macht sie einfach mit. Selbst wenn ich die Einheit nicht komplett schaffe, habe ich mich bereits gedehnt und bewegt. Damit ich am Morgen mehr Energie habe, gehe ich früher ins Bett. Der Abwasch muss dann bis morgen warten. Ich bin dran geblieben und das motiviert! Dieser Beispiel lässt sich auf diverse Bereiche übertragen.

Ich alleine kann doch eh nichts ändern!

Ich gebe zu, ich habe diesen Satz auch schon gesagt. Sehr durchgelutscht klingt die Antwort: „Jeder Schritt zählt!“. Aber in der Tat ist es auch so. Ja, auch hier ist die Lösung so einfach. Würden wir jeden Tag nur eine kleine Sache machen, wäre das in der Summe so viel mehr, als wenn wir gar nichts tun würden. Ob wir nun Müll vermeiden oder weniger Fleisch essen wollen. Ganz egal was: Wenn wir sofort anfangen, haben wir bereits den ersten Schritt gemacht! Wenn wir einen Monat durchhalten, wird es zur Routine – so wie das Zähneputzen. Bei Dingen wie „Müll vermeiden“ helfen mir oft Bilder, die ich im Kopf jederzeit abrufen kann. Ich stelle mir vor, wie jeder Mensch nur einen kleinen Schritt in diese Richtung macht – plötzlich ist ein sehr großer Müllberg verschwunden. Manchmal denke ich auch, dass mein Blog doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Die Welt ist so groß und so kompliziert. Aber dennoch: Regelmäßig bekomme ich euer Feedback und merke – es lohnt sich. Doch, jeder Schritt zählt!

Ich fange am 1. Januar mit dem neuen Leben an!

Na klar, glaubst du das wirklich? In der Regel ist es doch so, dass wir zwar das wirklich so meinen und auch am 1. Januar (oder zu einem anderen Termin) mit der Veränderung beginnen, aber sie leider nicht durchhalten. Bis zum Termin haben wir mindestens die Hälfte unserer Energie und Motivation verloren. Vielleicht haben wir sogar vergessen, dass wir etwas vorhatten. Brauchen wir wirklich diese Ausrede oder könnten wir nicht einfach sofort mit dem neuen Leben beginnen? Zum Beispiel: Wir wollen gerne weniger Zucker essen. Wunderbar! Anstatt jetzt einen Termin zu suchen oder erst einmal zu warten, bis alle Vorräte aufgegessen sind, sollten wir damit sofort beginnen. Stecke deine aktuelle Motivation in dein Vorhaben, jetzt ist der richtige Zeitpunkt, nicht später!

Ausreden verhindern das echte Leben!

Ich möchte etwas ändern, aber ich weiß leider nicht wie!

Mir ging es lange Zeit mit der Fotografie so. Ich wollte etwas erreichen, aber ich wusste nicht wie. Und eine lange Zeit hat mein Körper mich regelrecht blockiert, das Wissen zu finden. Denn in Wirklichkeit muss man nur einmal tiefer bohren, schon hat man eine Fülle an Informationen. Das Internet ist voll davon, es gibt klasse Bücher zum Thema oder man bucht direkt ein Kurs bei einem Profi. Wir haben Angst vor Neuem. Was ist, wenn es nicht klappt? Was ist, wenn ich nicht gut genug bin? Genau das ist die Frage: Was ist dann? NICHTS. Dann klappt es mal nicht, aber auch jeder Profi hat klein angefangen. Auch wenn es einem schwerfällt: Durch Fehler lernt man, sie gehören dazu. Es ist wichtig, dass wir mit jeder Sache einfach beginnen und uns auf den Prozess einlassen. Schritt für Schritt.

Mir fehlt einfach das Geld!

Sicher gibt es Menschen, die sehr wenig Geld zur Verfügung haben und sich nicht alles erlauben können. Es geht hier mehr darum, seine Träume genau zu kennen und für sie zu kämpfen. Dass einem das Geld fehlt, ist eine Ausrede, die vielleicht nur im Augenblick die aussichtslose Situation beschreibt. Stimmt es wirklich, hat man wirklich nicht genug Geld, um zum Beispiel Bio-Lebensmittel zu kaufen oder liegt die Priorität einfach woanders? Kann man sich wirklich keine faire Jeans leisten oder ist man einfach zu faul, genauer zu recherchieren oder nach einer gebrauchten fairen Hose zu suchen? Wenn man sich kein Fitnessstudio leisten kann, lässt sich Sport auch wunderbar zu Hause mit einer geliehenen DVD aus der Bibliothek machen. Mag sein, dass sich nicht alle Situationen so leicht übertragen lassen. Aber ich bin mir sicher: Es gibt sehr viele Lösungen für sehr viele Probleme. Wenn man mit Menschen spricht, neue Wege geht und grundsätzlich offen bleibt, spielt das Geld plötzlich keine große Rolle mehr. Es ist dann oft nur die Frage, wie stark die Motivation ist.

Natürlich gibt es noch viel mehr Ausreden und Sprüche, die wir täglich hören (oder selbst sagen). Gibt es etwas, was du bereits regelmäßig in dein Leben integrieren konntest, was für dich früher „nur ein Traum“ war? Ich freue mich auf deine Story! Bis bald, Lisa.

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Dieser Beitrag wurde von Lisa Albrecht am 27. September 2018 veröffentlicht.

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Gründerin & Autorin

Auf meinem Blog teile ich mit dir meine Erfahrungen und Gedanken, wie man ein Stück "grüner" Leben kann. Gesünder, leichter, harmonischer, bewusster und einfach glücklicher. Ich bin Mama einer Tochter und wir haben auch einen Familienhund. Ich liebe das Meer und mit Erdbeeren kann man mich leicht bestechen.

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