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In nur 5 Minuten zu mehr Glück, Gelassenheit und Dankbarkeit

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Die Überschrift klingt vielleicht ein wenig provokant, aber ich habe tatsächlich zwei Tipps für euch, wie man in kurzer Zeit seine schlechte Laune oder Nervosität ins Positive umkehren kann. Wer kennt das nicht: Manchmal wachen wir auf und sind für den Rest des Tages schlecht gelaunt oder gereizt. Ebenso fühlt man sich oft gehetzt oder ist nervös, aus diversen Gründen. Eine Sache hilft mir bereits nach dem Aufwachen sehr gut - das ist eigentlich ein Ritual. Die andere Sache unterstützt mich in diversen Situationen, wenn ich den Bezug zu mir selbst verliere, in Stresssituationen gerate oder nervös bin.

Das Fünf Minuten Tagebuch

Mein Morgen- und Abendritual: Das Fünf-Minuten-Tagebuch

Dieses Tagebuch ist kein gewöhnliches Tagebuch. Dort schreibe ich nur ganz bestimmte Dinge auf. Es ist geeignet für Menschen, die sonst kein Tagebuch führen möchten. Es basiert auf bewährten Prinzipien der positiven Psychologie und hilft mir, mich positiv einzustimmen und für viele Dinge im Leben dankbar zu sein. Die Erkenntnisse machen gute Laune und sorgen dafür, dass ich mich glücklich fühle! Nach dem Aufwachen, ganz egal wie ich mich fühle, schreibe ich auf, für welche 3 Dinge ich heute dankbar bin. Ob Kleinigkeiten oder richtig große Dinge, ganz egal. Dann schreibe ich auf, was heute meinen Tag besonders schön machen würde. Zum Schluss schreibe ich auf, was ich an mir mag. Abends, wenn ich ins Bett gehe, ergänze ich das Tagebuch. Dort schreibe ich rein, welche 3 Dinge mir heute passiert sind, die super waren. Ebenso reflektiere ich, wie ich meinen heutigen Tag hätte noch schöner machen können - aber ganz neutral, ohne Ärger. Das gibt Raum für Wachstum, Veränderung und Optimierung.

Meine Morgen- und Abendroutine - Fünf Minuten Tagebuch

Ganz ehrlich: Dieses Ritual macht nicht nur eine gute Laune, sondern versetzt einen in ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit. Durch tägliche Wiederholung festigt sich meine positive Einstellung und die gesamte Wahrnehmung profitiert von der optimistischen Sichtweise. Ich möchte dieses Tagebuch-Ritual nicht mehr missen, es ist ein fester Bestandteil meiner Morgen- und Abendroutine geworden.

Das Fünf Minuten Tagebuch jeden Tag

Atme dich in den Zustand der Ruhe und Gelassenheit

Als mir das Buch von Helga Segatz Einfach atmen - Der leichte Weg zur inneren Ruhe (Rowohlt Verlag) in die Hände fiel, war ich sehr neugierig. Es verspricht auf der Rückseite mehr Glück - Stück für Stück - mit jedem Atemzug. Durch achtsames Atmen bekommt man ein besseres inneres Gleichgewicht. Wer will das nicht? Schließlich ist unser Atem unser treuer Begleiter und wenn man mit ihm eine enge Freundschaft knüpfen kann, ist das nur von Vorteil. Ich habe das Buch intensiv gelesen und bereits viele Übungen ausprobiert. Ich mag die Art der Autorin, wie sie das Thema beschreibt, ebenso funktionieren bei mir die Übungen gut. Ich bin heute viel bewusster, was meine Atmung angeht. Mein Körper profitiert von den Übungen und wird tatsächlich bereits nach wenigen Minuten ruhig und entspannt. Mit freundlicher Genehmigung des Rowohlt-Verlags darf ich euch eine Übung aus dem Buch vorstellen. Das ist die erste Übung im Buch. Sie ist gut für Einsteiger und zeigt auch gleich ihre beruhigende Wirkung.

Einfach atmen von Helga Segatz

Übung aus dem Buch: Einfach atmen

Sorgen Sie dafür, dass Sie während der Übung nicht gestört werden, und stellen Sie Telefon und Handy aus. Tragen Sie keine beengende Kleidung und öffnen Sie Gürtel und / oder oberen Hosenknopf. Ziehen Sie die Schuhe aus, damit Sie wirklich mit dem Boden in Kontakt kommen. Suchen Sie sich einen Stuhl mit einer ebenen Sitzfläche und ohne Lehnen. Setzen Sie sich auf das vordere Drittel. Das macht es Ihnen leichter, aufrecht und entspannt zu sitzen. Stellen Sie die Füße fest auf den Boden und legen Sie die Hände locker auf die Oberschenkel. Schließen Sie nun die Augen und versuchen Sie, nach innen zu schauen. Auch die Ohren richten sich nach innen, damit Sie nicht von Außengeräuschen abgelenkt werden. Lassen Sie die Kiefergelenke, die meistens verspannt sind, sanft los, und auch die Stirn entspannt sich.

Atmen Sie durch die Nase ein und aus. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit darauf, wie die Luft durch die Nase einströmt, wie weit sie in Ihren Körper hineingelangt und wie sie ihn wieder verlässt. Lassen Sie den Atem so, wie er ist. Greifen Sie nicht ein und verändern Sie ihn nicht, sondern beobachten Sie ihn nur. Sie wollen Ihren Atem kennenlernen. Dabei gibt es kein Richtig oder Falsch. Lauschen Sie für ein paar Minuten nur dem Ein- und Ausströmen Ihres Atems, dem Kommen und Gehen, das sich anfühlen kann wie Meereswellen, die sich vom Strand zurückziehen und sich dann wieder auf den Sand ergießen. Beobachten Sie dabei Folgendes: Sind der Ein- und der Ausatem gleich lang? Geht der Atem schnell oder langsam? Ist er flach oder eher tief? Wird er an irgendeiner Stelle im Körper blockiert? Einfach feststellen, nichts verändern wollen. Fühlt sich Ihr Atem nach fünf oder sechs Atemzügen anders an? Wenn ja, wie anders? Es ist erstaunlich, was wir durch bloßes Beobachten verändern können. Wahrscheinlich ist Ihr Atem nach dem fünften Atemzug ruhiger geworden – und Sie womöglich auch. Manchmal wird der Ausatem länger, und der Einatem geschieht von alleine. Eventuell haben sich auch Verspannungen gelöst. Vielleicht hat sich sogar Ihr Körpergefühl verändert, und Sie spüren manche Partien nun deutlicher. Die Atemübung lässt sich übrigens auch wunderbar im Liegen praktizieren. Legen Sie zwei Decken übereinander, nehmen Sie eine Yogamatte oder legen Sie sich auf einen weichen Teppich, damit der Boden nicht zu hart für Sie ist und Sie sich besser entspannen können. Betten Sie den Kopf auf ein Kissen. Nun schließen Sie die Augen und lassen sie gefühlt nach hinten in den Kopf sinken. Richten Sie die Ohren nach innen, lockern Sie die Kiefergelenke und entspannen Sie die Stirn. Atmen Sie wieder durch die Nase ein und aus. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit darauf, wie die Luft durch die Nase einströmt, wie sie in Ihren Körper hineingleitet, ihn weitet und wie sie ihn wieder verlässt. Lassen Sie Ihren Atem so, wie er ist, verändern Sie ihn nicht, beobachten Sie ihn nur. Es geht darum, Ihren eigenen Atemrhythmus wiederzuentdecken und nicht einen fremden Rhythmus zu übernehmen. Lauschen Sie für ein paar Minuten dem Ein- und Ausströmen Ihres Atems. Fließt er leichter als im Sitzen? Stößt er auf andere Verspannungen? Geht er bis in den Bauchraum? Beobachten Sie das Geschehen, ohne zu beurteilen oder etwas verändern zu wollen. Einfach atmen.

Diese Übung stammt aus dem Buch: "Helga Segatz, Bernd Jost (Mitautor), Einfach atmen. Der leichte Weg zur inneren Ruhe. Copyright (C) 2018 Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg."

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesen zwei Tipps inspirieren, jeden Tag leichter in den Zustand der Dankbarkeit, des Glücks und der innerer Ruhe zu gelangen. Habt ihr noch weitere Tipps? Schreibt mir einen Kommentar! Eure Lisa.

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Dieser Beitrag wurde von Lisa Albrecht am 4. Juli 2018 veröffentlicht.

Lisa Albrecht

Lisa Albrecht

Gründerin & Autorin

Auf meinem Blog teile ich mit dir meine Erfahrungen und Gedanken, wie man ein Stück "grüner" Leben kann. Gesünder, leichter, harmonischer, bewusster und einfach glücklicher. Ich bin Mama einer Tochter und wir haben auch einen Familienhund. Ich liebe das Meer und mit Erdbeeren kann man mich leicht bestechen.

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