Dauerkrank durch Stress und Veränderung

Aktualisiert am 23. Januar 2023
Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Es war ganz schön anstrengend bei uns in letzter Zeit. Zuerst hatte ich eine ordentliche Grippe, mit allen Dingen, die dazu gehören. Dann gesellte sich ein weiterer Infekt dazu, kurz nach dem die normale Grippe gegangen war und ich mich gesund fühlte. Dann hatte ich meine Periode, und das war im Vergleich die angenehmste Zeit. Und wenn man denkt, jetzt geht es endlich bergauf, bekam ich Probleme mit meiner Haut und ein Zahn, der schon lange auf der Beobachtungsliste steht, machte sich bemerkbar. Es gab noch weitere kleinere Dinge, die ich aufzählen könnte... Jetzt geht es mir wieder gut, aber ich habe mich gefragt, warum ich in der letzten Zeit so anfällig war.

Stress und Veränderung

Was ist denn los? Ich kann euch nur eins sagen: Stress ist schuld. Veränderungen stehen vor der Haustür. Es ist beides. Wenn man denkt, dass eine gesunde Ernährung ein Garant für einen super stabilen Gesundheitszustand ist, kann ich am eigenen Körper das Gegenteil beweisen. Ich muss zugeben, dass ich alles ohne jegliche Medikamente gepackt habe. Aber: Vor allem großer Stress ist ein riesiger Faktor, um sehr schnell krank zu werden. Ich hatte in diesem Zeitraum so viel Stress, dass mein Körper einfach nicht mehr standhalten konnte. Da hilft auch eine gesunde Ernährung nichts. Den Stress hatte ich von außen. Wir mussten einige wichtige Entscheidungen treffen, die mit einer großen Veränderung zusammen hängen. Eigentlich sind das alles schöne Dinge und große Zukunftspläne, um die es geht. Aber alleine diese Entscheidungen zu treffen ist nicht einfach. Sie hängen von vielen Faktoren ab und nicht nur wir sind an der Entscheidung beteiligt. Auch wenn wir „ja“ sagen, kann es sein, dass von „außen“ etwas nicht klappt.

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Fremdbestimmung vs. Selbstbestimmung

Dazu fällt mir ein großes Wort ein: Fremdbestimmung. Sobald ich das Gefühl habe, ich habe nicht genug Entscheidungsfreiheit, fühle ich mich wie in einer Zwangsjacke. Noch vor meiner Zeit als Bloggerin wurde ich sehr viel fremdbestimmt und merkte das nicht einmal. Bis ich krank wurde und mich ziemlich lange davon erholen musste. Panikattacken, Burnout und körperliche Wehwehchen waren die Folge. In meinem früheren Beruf als Designerin hatte ich oft das Gefühl, zwar kreativ zu arbeiten, aber immer jedem eine Extra-Wurst drehen zu müssen. Dabei war es unwichtig, was ich eigentlich wollte, Hauptsache das Ergebnis meiner Arbeit war am Ende richtig toll.

Stress und Veränderung

Diesmal hat es nichts mit meiner Arbeit zu tun. Da ich als Kind ausgewandert bin und mich im Erwachsenenalter manchmal heimatlos fühle (ich konnte nie Wurzeln schlagen), ist für mich jede große Veränderung schlimm. Und das wusste ich ganz lange nicht. Das ist mir erst vor nicht so langer Zeit bewusst geworden. Ich bin insgesamt 12 Mal umgezogen und ich weiß, dass ich noch einige Male umziehen werde. Mein Kopf packt gerade die Sachen aus, die er früher gelernt hat, obwohl sie mit heute nichts mehr zu tun haben. Denn heute – und das ist der große Unterschied – entscheide ich alles selbst. Damals war ich gezwungen, mitzumachen. Es gibt zusätzlich einige andere Dinge, an denen ich arbeite, aber im Großen und Ganzen geht es immer darum, Veränderung anzunehmen und zuzulassen. Sich zu akzeptieren, wie man ist. Erst, wenn man den Zustand der Ohnmacht besiegt hat, fängt das Gehirn an, neue Strukturen anzunehmen. Zu kämpfen. Man kann wirklich das Gehirn neu programmieren! Es geht nicht von heute auf morgen, aber es geht, Schritt für Schritt.

Kraft durch Veränderung

Auch wenn ich mich aktuell in der Mitte befinde, habe ich das Gefühl, weiterzukommen. Aktiv tue ich folgendes: Ich gönne mir mehr Zeit. Ich meditiere jeden Tag, höre auf meinen Atem und lasse die Gedanken kommen und gehen. Ich höre mehr in mich hinein und sage nein, wenn ich das Gefühl habe, etwas tut mir nicht gut. Auch wenn ich durch die stressige Zeit sehr anfällig für Krankheiten war, hat mir selbst diese Situation gezeigt, dass man sich weiter entwickelt. Ich habe sehr viel gelernt und fühle mich stark, meinen Weg zu gehen. Veränderung ist nicht immer einfach, aber sie ist notwendig. Ohne Veränderung gibt es keine Weiterentwicklung. Veränderung hat so viele positive Seiten.

Hattest du auch schon so eine Situation? Wie hat dein Körper auf Veränderungen reagiert und was hast du gemacht, um deinen Körper wieder zu regenerieren?

Bis bald!
Lisa

Beitrag von Lisa Albrecht am 27. Mai 2018 veröffentlicht und am 23. Januar 2023 aktualisiert.