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Selbstbetrug: Wir vergessen, dass wir so viel in der Hand haben

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Ich wünsche euch ein glückliches, erfolgreiches, gesundes und fröhliches neues Jahr! Wirklich? Diese Wünsche, die wir aktuell überall hören, sind in der Regel auch ernst gemeint. In den letzten Tagen habe ich jedoch immer wieder das Gefühl, dass die Menschen sich gegenüber dem kommenden Jahr falsch verhalten. Ich habe vor wenigen Tagen Post erhalten, jemand schreibt mir, dass sein fast vergangenes Jahr weniger schön und nicht so produktiv war. Zwischen den Zeilen lese ich den Frust, dass man einfach kein Glück in diesem Jahr hatte und man nun auf das neue Jahr hofft. Das neue Jahr soll mehr Positives bringen! Dabei kann ich euch versichern, dass der Verfasser der weniger erfreulichen Zeilen ein durchschnittliches Jahr (ohne große Schicksalsschläge) erlebt hatte - zumindest von Außen gesehen. Nun, sind wir wirklich davon abhängig, wie viele Glückwünsche wir nun sammeln? Je öfter uns jemand Glück wünscht, umso glücklicher können wir werden? Wohl kaum.

Neues Jahr, neues Glück

Ich gebe zu, ich jammere auch immer wieder. Das ist manchmal echt nötig und richtig. Ohne ein Tief gibt es kein Hoch. Deshalb finde ich es auch gar nicht schlimm, dass mir jemand schreibt, wie schlecht sein Jahr verlaufen ist. Ich höre gerne zu. An dieser ganzen Sache ist mir nur wichtig, dass nach dem großen Jammern eine Erkenntnis stattfindet. Keine Resignation. Eine Erkenntnis, dass das alte Jahr zwar vorbei ist, aber dass wir immer noch alles in der Hand haben. Nicht das Jahr entscheidet, was und wie wir leben, sondern wir entscheiden, was wir aus den Herausforderungen des Jahres machen. Wir haben immer eine Option, wir müssen ständig Entscheidungen treffen! Diese Person, die mir geschrieben hat, ist zum Beispiel mit ihrer Arbeit sehr unzufrieden. Statt zu hoffen, dass das neue Jahr besser wird, könnte man einfach nach einer anderen Stelle suchen. Oder man könnte sich selbstständig machen. Mindestens aber könnte man zum Chef gehen und Klartext reden. Schließlich ist die aktuelle Situation doch kaum auszuhalten! Schlimmer gehts nicht mehr. Vielleicht wäre sogar eine Kündigung ein Segen! Endlich eine Möglichkeit, aktiv zu werden. Vor drei Tagen hatte ich das Buch von Patrick Lynen mit dem Titel How to get Veränderung in der Hand. Gerne möchte ich euch etwas daraus zitieren: "Veränderungen und Wachstum sind IMMER schwerzvoll. Doch nichts ist so schmerzvoll wie das Verharren in einer Wirklichkeit, mit der du nichts mehr zu tun hast." Wie wunderbar doch diese Sätze die Realität treffen. Holt euch das Buch und lasst die Veränderung zu!

Alles in die Hand nehmen und das neue Jahr verändern

Aber was ist mit den ganzen Schicksalschlägen, die im kommenden Jahr passieren könnten? Oder vielleicht im aktuellen Jahr passiert sind. Manchmal hat man doch einfach kein Glück. Manchmal passieren schlimme Dinge, das ist wahr. Nicht alles können wir beeinflussen. Davon rede ich in diesem Beitrag aber gar nicht. Natürlich können schlimme Dinge passieren. Aber ich weiß, dass wir jede Menge selbst verändern können. Man muss es nur wollen. Und vor allem sich trauen! Also anstatt sich über die schlechten Arbeitsbedingungen zu beschweren, könnte man analysieren, warum sie so sind, wie sie sind. Kann man sie vielleicht verändern? Hat man bereits etwas dagegen getan? Wenn die Situation nicht von einem selbst gelöst werden kann, muss man sich entscheiden. Eine Veränderung ist vorprogrammiert. Veränderungen sind immer sehr schwer. Aber nur sie können uns aus der aktuellen Situation herausreißen.

Arbeite an deinen Zielen, sie fallen nicht vom Himmel

Also: Jammert ordentlich, ärgert euch, heult herum oder versinkt im Selbstmitleid. Alles auf einmal oder eins nach dem anderen. Lasst es raus! Dann werdet ihr sehen, dass es euch ein bisschen besser geht. Schaut genau hin, wo das Problem liegt. Seid ehrlich zu euch selbst. Es macht zwar Angst, endlich ehrlich zu sein, aber das ist wichtig, um das neue Jahr wirklich ins Positive zu verändern. Dann kann man plötzlich nicht anders und die neuen Impulse zwingen einen dazu, zu handeln. Man glaubt es kaum, aber plötzlich bekommt man Kräfte, die sich fast wie Fliegen anfühlen. Bestimmte Ziele geben uns Flügel. Das neue Jahr wird auf jeden Fall anders und besser, wenn man es aktiv gestaltet. Klar, man fällt auch hin. Das gehört dazu. Am Ende des Jahres können wir aber sagen, dass wir alles versucht haben. Wir haben unser Bestes gegeben. Wir haben alles in die Hand genommen und etwas gewagt. Das gibt ein tolles Gefühl, macht uns stark und zufrieden mit uns selbst. Ganz egal, ob die Ergebnisse positiv oder negativ ausgefallen sind. Der Weg ist das Ziel und die Einstellung dabei ist entscheidend!

Ich wünsche euch ein glückliches, erfolgreiches, gesundes und fröhliches neues Jahr! :-)

Eure Lisa.

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Dieser Beitrag wurde von Lisa Albrecht am 30. Dezember 2017 veröffentlicht.

Lisa Albrecht

Lisa Albrecht

Gründerin & Autorin

Auf meinem Blog teile ich mit dir meine Erfahrungen und Gedanken, wie man ein Stück "grüner" Leben kann. Gesünder, leichter, harmonischer, bewusster und einfach glücklicher. Ich bin verheiratet, habe eine Tochter und mit zwei Hunden ist unsere Familie aktuell komplett. Ich liebe das Meer und mit Erdbeeren kann man mich leicht bestechen.

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