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Glutenfreie Omega-3-Cracker aus dem Buch Schön & Gesund von Stefanie Reeb

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Ich liebe Kochbücher, denn sie inspirieren mich nicht nur dazu, neue und gesunde Sachen auszuprobieren, sondern sorgen für eine entspannte Session auf der Couch. Während man so blättert, kommt man einfach zur Ruhe und hat anschließend neue Ideen, was man wieder zubereiten könnte.

Gesund & Schön von Stefanie Reeb

Als mich das Buch aus dem Verlag Knaur Balance Schön & gesund: Rezepte und Beauty-Tipps für strahlendes Aussehen von Stefanie Reeb erreichte, war ich etwas skeptisch, da es kein 100% veganes Kochbuch ist. Ihr wisst, ich stelle in der Regel nur vegane Kochbücher vor. Aber ich hatte bereits das Buch Süß & Gesund - Weihnachten von Stefanie Reeb (es ist vegan und glutenfrei) und fand es richtig cool. Neugierig war ich auf das neue Buch von ihr also schon, aber ist es mir "vegan" genug? Ich ließ mich überraschen.

Gesund & Schön von Stefanie Reeb

Zum Glück ist das neue Buch tatsächlich überwiegend vegan. Ganz wenige Rezepte haben nicht vegane Komponente. Frau Reeb hat aber weitergedacht und die nicht veganen Rezepte speziell angepasst - so konnte ich gestern die Waffeln (natürlich dann ohne Ei) doch noch ausprobieren. Es wurde genau im Rezept angegeben, wie man das Ei einfach ersetzt. Ich glaube, insgesamt waren es zwei Rezepte im Food-Teil, die nicht komplett realisierbar sind - zum einen Fisch und zum anderen Spiegelei. Aber diese kann man auch weglassen und den Rest trotzdem weiter zubereiten. Das Buch beschäftigt sich mit dem Thema "Schönheit" - ein bisschen ähnlich wie im Buch Skin Food von Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann, jedoch auf der kulinarischen Ebene. Es werden viele Tipps verraten, wie man eine noch schönere und strahlendere Haut bekommt, aber auch wie man mehr Gesundheit erlangt und sich insgesamt wohler fühlt. Die Theorie ist aber keineswegs "schwer", sondern in die Rezepte integriert. Es ist also ein richtiges Kochbuch.

Ein Highlight in diesem Buch ist der letzte Teil. Es werden u.a. Gesichts- und Haarmasken vorgestellt, die komplett essbar und gut für unsere Haut sind. Leider sind viele mit Honig, aber nicht jeder Veganer ist mit Honig so streng. Ich persönlich verwende keinen Honig, werde also die Masken "veganisieren" und stattdessen etwas anderes nehmen. Trotzdem lassen sich viele gut umsetzen. Die Anregungen sind sehr gut!

Ich habe bereits drei Rezepte aus dem Buch ausprobiert. Wie bereits erwähnt, kam ich in den Genuss von veganen Waffeln mit roh-veganer Himbeermarmelade, dann probierte ich das glutenfreie Brot mit Avocadoaufstrich aus und backte auch leckere Cracker. Das Cracker-Rezept darf ich euch heute vorstellen und auf dem Bild könnt ihr mein Ergebnis aus der Küche sehen. Die nachgemachten Rezepte haben mir insgesamt sehr gut geschmeckt. Die Marmelade war mir jedoch zu süß, hätte ich die angegebene Menge an Ahornsirup verwendet, hätte mich das umgehauen. Aber zum Glück kann jeder die Zuckermenge so dosieren, wie er mag. Ich bin einfach schon total "umgestellt" und ernähre mich mit sehr viel weniger Zucker als noch vor vielen Jahren.

Rezept: Omega-3-Cracker von Stefanie Reeb aus dem Buch "Schön & Gesund"

Stefanie Reeb schreibt zum Rezept folgendes: "Diese glutenfreien Cracker sind ein Standard bei mir zu Hause. Ich bereite sie oft noch in letzter Minute zu, wenn ich gerne etwas zum Knabbern hätte beim Kinoabend auf dem Sofa. Durch die Lein- und Chiasamen enthalten die Cracker eine große Menge entzündungshemmender Omega-3-Fettsäuren."

Für ein Backblech benötigst du folgende Zutaten:

  • 70g Buchweizenmehl
  • 70g geschroteter Leinsamen
  • 1 EL Chiasamen
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Fenchelsamen
  • 1/2 TL Kümmelsamen
  • 100ml Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Sesam
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So werden die Omega-3-Cracker zubereitet:

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. In einer Schüssel alle Zutaten außer dem Sesam miteinander vermischen. Den Teig 10 Minuten ruhen lassen, dann zur Kugel formen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig daraufgeben. Mit einem weiteren Blatt Backpapier bedecken und mit einem Wellholz (oder einer leeren Weinflasche) dünn ausrollen. Den Sesam in einer Pfanne trocken anrösten, bis er zu duften beginnt. Dann gleichmäßig auf der Teigoberfläche verteilen. Das Ganze 18-20 Minuten backen. Anschließend auskühlen lassen und in Stücke brechen.

Mir hat das Rezept sehr gut geschmeckt und ich empfehle euch, es auszuprobieren!

Veröffentlicht am 28. März 2017.
Lisa Albrecht
Lisa Albrecht
Gründerin & Autorin
Ich bin immer auf der Suche nach ganzheitlichen Lösungen für mehr Gesundheit und Balance im Leben. Ich liebe das Meer, veganes Vanille-Eis und unsere Erdbeeren aus dem Garten.
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