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Antivirale Pflanzen - sie können mehr, als wir glauben

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

"Wo Gefahr ist, wächst das Rettende", sagt Friedrich Hölderlin. Das Zitat habe ich in dem Buch von Siegrid Hirsch Antivirale Pflanzen - Natürliche Wirkstoffe zur Stärkung des Immunsystems (Freya Verlag) entdeckt. Ich höre es tatsächlich nicht zum ersten Mal und ich kann diese Erfahrung nur teilen. Das, was man genau braucht, befindet sich oft vor eigener Nase. Genauso wie das Buch von Siegrid Hirsch. Es liegt bei mir schon etwas länger auf dem Tisch und ich hatte einfach keine Zeit, richtig reinzustöbern. Als ich aber im Bett, etwas angeschlagen, meine Zeit verbrachte, schnappte ich mir das Buch und schaute tatsächlich rein. Es fängt mit einem Gedicht an, das mich sehr berührt hat. Im Buch wurde nur ein Ausschnitt aus dem Gedicht von Hilde Philippi abgedruckt, aber es spricht für sich. Hilde Philippi gibt der Erde ihre Stimme und spricht das aus, was schon seit sehr, sehr vielen Jahren passiert. Wir fügen der Erde einen großen Schmerz zu, wir verletzen sie und beuten sie aus. Obwohl sie uns alles gegeben hat, was wir zum Leben brauchen - Wasser, Nahrung, Licht... Und was machen wir? Wir bringen sie aus dem Gleichgewicht.

Finde die Heilkraft in den Pflanzen, die dich umgeben

Das Gleiche passiert mit den Pflanzen. Wir wissen, dass ihre Existenz zwar wichtig ist, aber wir schätzen sie nicht. Die Pflanzen geben uns nicht nur ihre Früchte als Nahrungsquelle, sie können uns auch bei Heilungsprozessen unterstützen. Dieses Wissen geht immer mehr verloren, je "moderner" der Mensch lebt. Viele wissen nicht einmal mehr wie eine Heilpflanze aussieht und wie man sie anwendet. Auch ich weiß nur ganz wenig, möchte aber immer mehr lernen. Während ich also im Bett lag und das Kapitel zum Thema Viren und Bakterien las, ging mir ein Licht auf. Viren sind an sich gar nicht so schlimm, denn sie waren vor uns da. "Man rechnet damit, das in uns, in jedem menschlichen Wesen, 10 % bis 20 % des Erbguts einen viralen Ursprung haben.", schreibt Sigried Hirsch in ihrem Buch "Antivirale Pflanzen". Weiterhin erklärt sie, ich zitiere: "Salopp gesagt bedeutet das, Viren haben uns dabei geholfen, uns in eine bestimmte Richtung zu orientieren." Und das ist ein sehr interessanter Einblick. Denn bis jetzt habe ich Viren als sehr negativ und gefährlich eingestuft.

Finde die Heilkraft in den Pflanzen, die dich umgeben

Wieder gesund werden

Aber wie immer, ist nicht alles einfach nur schwarz und weiß. Es gibt ganz viele Graustufen. Trotzdem wollen wir natürlich gesund werden, wenn wir krank sind. In dem Buch "Antivirale Pflanzen" geht es genau darum. Wie wir uns selbst helfen können, welche Pflanzen dazu geeignet sind und wie wir sie verwenden können.

Ich kenne mich nicht sehr gut mit Heilpflanzen aus, aber ich bin bereit, viel zu lesen und zu lernen. Das Buch bietet zahlreiche Pflanzenprofile an. Es gibt eine gute Zusammenfassung, wann, wie und wo eine Pflanze wächst, welche Eigenschaften sie hat und bei welchen Beschwerden man sie verwenden kann. Aber man findet dort auch geschichtliche Hintergründe und weitere spannende Tipps. Übrigens, das Buch ist so aktuell, dass auch das Thema Coronavirus einen wichtigen Schwerpunkt hat. Sehr gut finde ich auch die Informationen zu jeder Pflanze, wie man sie anbauen kann, wo man sie in der Natur findet, wie man sie richtig sammelt und später verarbeitet. Natürlich gibt es dort auch empfehlenswerte Anwendungen, wie man einen Tee zubereitet, eine Suppe kocht oder einen Sirup oder Essigauszug herstellt. Für jede Pflanze gibt es ganz individuelle Möglichkeiten, wie wir sie für uns nutzen können, ohne die Natur auszubeuten.

Finde die Heilkraft in den Pflanzen, die dich umgeben

Sehr spannende Dinge habe ich übrigens über den Meerettich und Ingwer gelernt. Ich werde jetzt auch im Garten Meerrettich pflanzen. Ich habe bis jetzt sehr wenig Meerettich in meinem Leben gegessen und möchte dies nun ändern. In Mitteleuropa war früher der Meerettich eine wichtige heilende Wurzel, in Asien war das der Ingwer. Meerettich soll bei allen Sypmtomen einer Grippe nützlich sein. Das Gleiche gilt auch übrigens für Ingwer.

Ingwer im Haushalt

In unserem Kulturraum wurde Ingwer gegen Übelkeit gut untersucht. Und das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, denn wir trinken Ingwertee, wenn wir mit dem Magen Probleme haben. Tatsächlich hilft Ingwer an dieser Stelle sehr gut. Nach dem ich mir also zahlreiche Pflanzenportraits im Buch durchgelesen habe, hatte ich das Gefühl, dass es doch gar nicht so kompliziert ist. Je mehr man in diese kleine und doch sehr große Welt der Pflanzen eintaucht, umso mehr findet man heraus. Man lernt die Pflanzen mehr wertzuschätzen, bekommt Lust selbst welche anzubauen und sie für sich mit Dankbarkeit zu nutzen. Ich finde es sehr traurig, wenn Menschen sich für Stein- oder Rasengärten entscheiden, denn ein Garten kann so viel mehr. Wir haben unseren Garten - er war früher eine nackte Rasenfläche - komplett in einen Nutzgarten umgewandelt und sind immer mehr dabei, eine ganz bunte Vielfalt zu pflanzen. Das kostet zwar viel Zeit und Energie, aber es lohnt sich. Wir haben große Freude zu beobachten, wie die Pflanzen gedeihen und wie ein neuer Mikrokosmos aus ganz verschiedenen Lebewesen entsteht.

Finde die Heilkraft in den Pflanzen, die dich umgeben

Am Ende des Buches Antivirale Pflanzen gibt die Autorin noch Tipps, wie wir unser Immunsystem unterstützen können. Sie erklärt nicht nur, wie wir stressreduzierter leben, sondern welche weiteren Elemente wichtig sind. Einen sehr interessanten Aspekt fand ich auch zum Thema Corona: Die Blutgruppen. Welche man nun hat, kann man zwar nicht ändern, aber trotzdem sind die Information sehr spannend, wie unterschiedliche Blutgruppen und ein bestimmter Coronaverlauf miteinander in Verbindung stehen könnten.

Finde die Heilkraft in den Pflanzen, die dich umgeben

Wir haben bei uns im Garten aktuell Koriander, Thymian, Salbei, Sonnenhut, Löwenzahn, Brennnesseln, Gänseblümchen und Kapuzinerkresse - um nur einige zu nennen. Ich habe auch schon einen Artikel über die Kraft des Thymians und seine antiviralen Eigenschaften geschrieben. Ingwer möchten wir nun auch versuchen anzubauen und dank des Buches, habe ich nun noch weniger Angst, mir etwas "fremde Pflanzen" zum Vorteil unserer Gesundheit zu verwenden. Ich kann euch nur ans Herz legen, euch mit dem Thema "Natürliche Helfer in der Natur" auseinander zu setzen und euch selbst zu helfen. So fühlt man sich freier, in eigener Verantwortung und flexibler. Außerdem ist es ein gutes Gefühl zu wissen, wie man sich bei Bedarf helfen kann und das sorgt für mehr Sicherheit. Bis bald, deine Lisa.

Beitrag von Lisa Albrecht am 7. Mai 2021 veröffentlicht.