Veganer Amaranth-Eintopf mit Gemüse und Tofu - glutenfrei und nährstoffreich

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht
Veganer Amaranth-Gemüse-Eintopf mit Tofu – glutenfrei

Amaranth erinnert mich optisch an Hirse - aber geschmacklich sind die beiden sehr unterschiedlich. Amaranth hat eine leicht nussige, erdige Note, die ich inzwischen sehr schätze. Und was mich immer wieder beeindruckt: Dieser kleine Samen steckt voller Nährstoffe. Im Vergleich zu vielen gängigen Getreidesorten ist der Gehalt an Mineralstoffen deutlich höher und das bei gleichzeitiger Glutenfreiheit. Für Menschen mit Zöliakie oder einer Glutenunverträglichkeit ist Amaranth damit eine wirklich praktische und nahrhafte Alternative.

Dieser vegane Amaranth-Eintopf ist bei mir zu einem echten Alltagsgericht geworden. Er ist einfach zubereitet, wärmt von innen und macht satt - ohne schwer im Magen zu liegen.

Veganer Amaranth-Eintopf - Zutaten für zwei Personen

  • 1 Zwiebel
  • 2 Karotten (mittlere Größe)
  • 5 große Brokkoli-Röschen
  • 70 g Tofu (schnittfest)
  • 125 g Amaranth
  • ca. ½ TL Salz
  • 2 EL Sojasahne (oder andere Sahnealternative)
  • Sonnenblumenöl und Olivenöl

Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten

Schwierigkeitsgrad: einfach

Portionen: 2

Veganen Amaranth-Eintopf kochen - Schritt für Schritt

Zwiebel und Karotten würfeln und in etwas Sonnenblumenöl im Topf anbraten. Brokkoli-Röschen und Amaranth dazugeben, alles mit ca. 300 ml Wasser auffüllen und mit Salz würzen. Bei sehr schwacher Hitze 25 Minuten köcheln lassen - der Amaranth quillt dabei auf und bindet den Eintopf schön.

In dieser Zeit den Tofu in Würfel schneiden und in Olivenöl in einer Pfanne goldbraun anbraten. Gut würzen - der Tofu darf ruhig etwas Röstaromen bekommen. Nach den 25 Minuten den Tofu in den Topf geben und alles noch etwa 5 Minuten nachziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden. Zum Schluss nochmal abschmecken und mit etwas Sojasahne verfeinern.

Warum Amaranth so nährstoffreich ist und gut in diesen Eintopf passt

Amaranth - glutenfreies Pseudogetreide mit beeindruckendem Nährstoffprofil

Amaranth ist kein klassisches Getreide, wird aber in der Küche wie eines verwendet. Was ihn besonders macht: Er enthält von Natur aus kein Gluten und ist damit für Menschen mit Zöliakie oder Glutensensitivität gut geeignet. Ich habe in meiner Recherche gelesen, dass Amaranth im Vergleich zu vielen Getreidesorten einen höheren Gehalt an Mineralstoffen wie Eisen, Magnesium und Kalzium haben soll. In meinem Beitrag über eisenreiche vegane Lebensmittel habe ich Amaranth übrigens bereits als einen der wertvollsten pflanzlichen Eisenlieferanten erwähnt.

Brokkoli und Karotten - Gemüse mit echtem Mehrwert

Brokkoli und Karotten sind nicht nur Farbtupfer im Topf. Ich lese immer wieder, dass Brokkoli zu den nährstoffdichtesten Gemüsesorten zählt und unter anderem Vitamin C, Vitamin K und Folsäure liefern soll. Karotten punkten mit Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandeln kann. Gemeinsam machen die beiden diesen Eintopf zu einer wirklich runden Mahlzeit.

Tofu als pflanzliche Proteinquelle im Eintopf

Tofu übernimmt in diesem Rezept die herzhafte, sättigende Komponente. Angebraten bekommt er eine leicht knusprige Hülle und gibt dem Eintopf Biss. Tofu liefert pflanzliches Protein und passt geschmacklich gut zu den milden Aromen von Amaranth und Gemüse - besonders wenn er gut gewürzt ist.

Hinweis: Das sind meine persönlichen Erfahrungen und Recherchen - sie ersetzen keine medizinische oder ernährungswissenschaftliche Beratung.

Häufige Fragen zum veganen Amaranth-Eintopf

Muss ich Amaranth vor dem Kochen einweichen?

Nein, für dieses Rezept ist kein Einweichen nötig. Der Amaranth wird direkt roh in den Topf gegeben und quillt beim Köcheln auf. Natürlich vorher in einem feinen Sieb durchspülen. Wer ihn bekömmlicher machen möchte, kann ihn aber über Nacht in Wasser einweichen und danach abspülen.

Welche Sahnealternative passt am besten?

Sojasahne ist meine erste Wahl, weil sie geschmacklich sehr neutral ist. Hafersahne oder Kokosmilch aus der Dose funktionieren ebenfalls gut - Kokos gibt dem Eintopf eine leicht exotische Note. Probiere es einfach aus.

Ist dieser Eintopf wirklich glutenfrei?

Ja - vorausgesetzt, alle verwendeten Zutaten sind als glutenfrei zertifiziert. Amaranth ist von Natur aus glutenfrei, aber bei der Verarbeitung kann es zu Kreuzkontamination kommen. Wer an Zöliakie leidet, sollte auf die entsprechende Kennzeichnung auf der Verpackung achten.

Kann ich das Gemüse variieren?

Ja, sehr gut sogar. Zucchini, Süßkartoffel, Pastinaken oder Spinat passen alle wunderbar in diesen Eintopf. Nimm einfach, was gerade Saison hat oder im Kühlschrank wartet.

Viel Freude beim Kochen!

Lisa

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Veröffentlicht am 21. August 2013.
Aktualisiert am 25. Februar 2026.
Lisa Albrecht
Lisa Albrecht
Gründerin, Autorin, psychologische Beraterin
Ich bin Autorin und Gründerin des Online-Magazins „Ich lebe grün!“, das sich einem bewussten, nachhaltigen und gesunden Lebensstil verschrieben hat. Als zertifizierte psychologische Beraterin für hochsensible Frauen begleite ich meine Klientinnen in akuten Krisensituationen und bei persönlichen Lebensveränderungen – hin zu mehr Leichtigkeit, Klarheit und Wohlbefinden. Mehr über meine Arbeit findest du auf www.lisa-albrecht.de. Ich liebe das Meer, veganes Vanille-Eis und die Erdbeeren aus unserem Garten – kleine Alltagsfreuden, die mein Herz höherschlagen lassen.

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