Nachhaltig Vegan Fair

„Diese Regenbogentorte hat zwar nicht die typischen Farben, ist jedoch gesund und kam gut bei meiner Tochter an!“

Regenbogentorte - Veganes und glutenfreies Rezept

Für 12 Stück (Muffin-Größe)

Zutaten

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TeigCremeNatürliche Farben

Teig:

Alle trockenen Zutaten (200 g Reismehl, 2 EL Flohsamenschalen, 50 g Maisstärke, 2 TL Vanillepulver, 1 Päckchen Backpulver) werden miteinander vermischt. 250 g getrocknete Datteln und 550 ml Wasser werden im Hochleistungsmixer zu einem Smoothie vermixt und zu den trockenen Zutaten hinzugefügt. Dann kommt 150 ml Öl noch hinzu. Alles wird flott vermischt. Nun nimmt man 6 Schälchen und verteilt den Teig gleichmäßig.

Einfärben:


In jede Schale soll nun das Pulver rein. Bitte das Pulver zuerst in ein wenig Wasser (3-5 EL) mit ca. 1 EL Apfelessig auflösen (Essig sorgt für mehr Luftigkeit), bevor es in den Teig hineingerührt wird. Sonst verteilt sich die Farbe eventuell nicht gleichmäßig.

Teig backen:

Die Muffinform habe ich mit Papierförmchen ausgelegt und je Farbe 2 Muffins gefüllt. Sollte ein Rest übrig bleiben, einfach auf einem Blech kleine Kleckse mitbacken. Bei mir ging der Teig ziemlich gut auf. Jetzt können auch die Muffins gebacken werden, sie haben ca. 25-30 Minuten gebraucht (mittlere Position, 170 Grad Umluft).

Vorbereitung für die Creme:

Wenn die Muffins lauwarm sind, können die Papierförmchen entfernt werden. Jetzt können sie vollständig abkühlen. So schneiden sie sich am Besten. Sie werden in dünne Scheiben (max. 1 cm) geschnitten und nach Größe sortiert. Baue kleine Türmchen, um nicht durcheinander zu kommen. Das obere Stück ist nicht so gut geeignet, da es gewölbt ist.

Creme:

Ich habe mein Mixer-Gefäß mit Milliliter-Angaben genommen und die ganzen Cashews (400 ml) + Kokosmilch (400 ml) reingemacht. Dann wurde der Inhalt mit ca. 200 - 250 ml Wasser aufgefüllt. Das Mixgut habe ich im Hochleistungsmixer ca. 1,5 Minuten gemixt. Es entstand eine dickflüssige Masse. Diese musste noch erhitzt werden. Bitte immer umrühren! Sie brennt gerne an. Als sie ziemlich heiß war, rührte ich 2 Beutel Agar-Agar hinein. Ebenso kam 1 TL Bourbon-Vanillepulver dazu, außerdem habe ich die Creme noch mit etwas Ahornsirup abgeschmeckt. Dann muss man die Masse abkühlen lassen, am Besten über Nacht. Sie wird fest wie ein Pudding, deshalb muss man sie vor der Verarbeitung einmal kräftig durchrühren.

Törtchen fertig machen:

Stehen nun alle Boden-Türmchen bereit, können sie mit der Creme verbunden werden. Ich gebe zu, die Pudding-Creme lässt sich ein wenig schwieriger schmieren, aber wir mögen diese Variante sehr. Natürlich kann man an dieser Stelle auch eine andere Creme verwenden. Bevor die Böden mit der Creme bedeckt werden, habe ich sie jeweils mit Reisdrink großzügig getränkt. So wird die Regenbogentorte sehr saftig! Das ist bei einem glutenfreien Teig besonders wichtig. Er trocknet schneller aus.

Finishing:

Nun lässt man die Törtchen am Besten einige Stunden ziehen. Sie werden immer weicher und zarter. Am nächsten Tag sind sie richtig zart und aromatisch-lecker. Zum Schluss kann man die Regenbogen-Törtchen mit Kokosstreusel finishen. Oben habe ich ein wenig Pulver gestreut, damit man eine Ahnung bekommt, was im inneren der Torte auf einen wartet. Die Deko kann natürlich jeder machen, wie er mag.