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Vegane Lederalternative: Der Zunderschwamm

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht
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Seit wir vegan essen, kaufen wir uns auch keine Lederschuhe oder andere aus Leder bestehenden Gebrauchsgegenstände mehr. Schnell stößt man jedoch auf unnatürliche Materialien, die in die Kategorie Plastik fallen. Für meine Plastikschuhe wird zwar kein Tier "direkt" getötet, sie verursachen jedoch jede Menge Umweltprobleme und sind für mich deshalb keine gute Lösung. Übrigens, Lederschuhe können zwar überwiegend aus einem natürlichen Material bestehen, sind jedoch ebenfalls kritisch zu betrachten. Die Lederverarbeitung ist in der Regel alles andere als umweltfreundlich. Neulich habe ich eine Lederalternative aus Pilzen entdeckt. Ich gebe zu, sie ist recht selten - aber es gibt sie.

Veganes Leder aus dem Zunderschwamm

Zunderschwammverarbeitung: Altes Handwerk

Bei ZVNDER bin ich auf das spannende Material aufmerksam geworden. Nina Farbert steht hinter dem Namen und designt zeitlose Produkte aus veganem Zunderschwammleder. In bestimmten Waldgebieten in Rumänien kommt der Zunderschwamm verstärkt vor. Seit 1850 wird dort das Handwerk der Zunderschwammverarbeitung von Generation zu Generation weitergegeben.

Veganes Leder aus dem Zunderschwamm
Veganes Leder aus dem Zunderschwamm

Keine Chemikalien im Einsatz

Auf ZVNDER steht: "Die Fruchtkörper der Baumpilze werden mit viel Sorgfalt geerntet. Auch die Bäume, an denen die Pilze wachsen, werden über Jahre hinweg gepflegt, um den Artenerhalt des Pilzes zu sichern. Im ganzen Herstellungsprozess kommen keinerlei Chemikalien zum Einsatz."

Veganes Leder aus dem Zunderschwamm

In Berlin wird das Zunderschwamm-Material zu spannenden Produkten verarbeitet. Mehr Informationen findest du auch direkt bei ZVNDER. Auch wenn ich persönlich noch keine Erfahrung mit dem Material sammeln konnte, finde ich diese Alternative durchaus spannend, da sie zwei wichtige Kriterien erfüllt: Es kommen keine Chemikalien bei der Verarbeitung zum Einsatz und das Material ist natürlich. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Beitrag von Lisa Albrecht am 22. Juli 2020 veröffentlicht.

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