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Hole dir den Wald nach Hause und profitiere von seiner Kraft

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht
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Ich schließe meine Augen, atme ganz tief ein und aus und spüre diese unbeschreibliche Duftnote nach dem nächtlichen Regen im Wald in meiner Nase. So oft es geht, mache ich meine Spaziergänge im Wald, um zur Ruhe zu kommen und Energie aufzutanken.

Bade im Wald, so oft es nur geht!

Erst heute wieder habe ich gemerkt, wie beruhigend die Natur bei Anspannung und auch Angst wirken kann. Ich war unausgeglichen und fühlte eine innere Unruhe. Also beschloss ich, in den Garten zu gehen und dort ein wenig zu arbeiten. Ich nahm mir unser Erdbeerbeet vor, zuppelte die zu groß gewordenen Beikräuter, mulchte ein paar Stellen und bewunderte die roten, saftigen Erdbeeren, die mich regelrecht anlockten. Ich konzentrierte mich nur auf diese Arbeit und als ich fertig war, spürte ich, dass ich meine Sorgen loslassen konnte. Ich wunderte mich ein wenig, aber eigentlich ist es ganz klar: Sieht man Bäume und grüne Landschaften, hat man Kontakt zu der Natur, dann werden in unserem Körper viele Vorgänge aktiviert, die dafür sorgen, dass wir uns besser und entspannter fühlen. Ich sah Erdbeeren, also eine leckere Nahrungsquelle, die in mir ein Gefühl von Sicherheit ganz automatisch und unbewusst aktiviert hat. Dies ist bei uns evolutionstechnisch fest verankert.

Bücher zum Thema Waldbaden und Heilung in der Natur

Der Heilungscode der Natur

In dem Buch "Der Heilungscode der Natur" von Clemens G. Arvay habe ich viele Antworten auf meine Fragen gefunden. Der Wald hat - und das ist wissenschaftlich sehr gut belegt - eindeutig gesundheitsfördernde Eigenschaften! Jeder, der im Wald oder in einer schönen Landschaft mit Bäumen spazieren geht, spürt, wie viel ruhiger, entspannter und geerdeter man sich anschließend fühlt. Bäume geben in die Luft gasförmige Pflanzenstoffe (Phytonzide, dazu gehören auch Terpene) ab, die wir für uns positiv nutzen können.

Heute verbringen sehr viele Menschen die meiste Zeit in geschlossenen Räumen und haben recht wenig Kontakt zur Natur. Jedoch gibt es noch andere Möglichkeiten, wie man sich helfen kann. Dr. Qing Li, Professor an der Nippon Medical School in Tokio, ist einer der wichtigsten Experten für Waldmedizin.

In seinem Buch "Die wertvolle Medizin des Waldes" erklärt er, dass Phytonzide bemerkenswerte Eigenschaften aufwiesen.

  • der Stresshormonpegel sinkt
  • die Schlafdauer erhöht sich
  • die Stimmung hebt sich
  • die Anzahl und Aktivität der NK-Zellen verstärkt sich (Zitat aus Wikipedia: NK-Zellen gehören zu den Lymphozyten. Sie sind in der Lage, abnormale Zellen wie Tumorzellen und virusinfizierte Zellen zu erkennen und abzutöten. NK-Zellen besitzen keine Antigen-spezifischen Rezeptoren und gehören zum angeborenen Immunsystem.)
  • der Blutdruck und die Herzfrequenz sinken
  • das Nervensystem kommt ins Gleichgewicht
Ätherische Öle für das Waldbaden zu Hause

Seit ich das weiß, nutze ich zusätzlich naturreine, hochwertige ätherische Öle in unseren Räumen, um von den positiven Eigenschaften zu profitieren. Ich variiere nach Lust und Laune den Duft. Zirbelkiefer hat einen sehr würzigen, frischen Duft, wenn ich ihn in die Nase bekomme, werde ich sofort in meine Kindheit katapultiert! Das ätherische Öl der Fichtennadel ist etwas dunkler und erdiger. Frisch und zitronig ist der Duft der Douglasie (Fichte), meine Tochter mag ihn besonders gerne. Er ist sehr angenehm. Wünscht man sich etwas "warmes", erdiges, holziges, aber auch würziges, ist Zedernholz dafür bestens geeignet. Im Buch von Dr. Qing Li habe ich gelesen, dass früher auch gerne Wäschetruhen aus Zedernholz gefertigt wurden. Der Duft des Holzes soll Motten und Insekten wie Flöhe, Ameisen und Moskitos abwehren. Auch die alten Ägypter nutzten es bei der Parfümherstellung und zum Einbalsamieren. Einige der ältesten Holzgebäude der Welt sind aus Zedernholz, wegen des hohen Ölgehaltes fault das Holz nicht (oder nicht so schnell). Dann gibt es bei uns noch das ätherische Öl Weisstanne, ich hatte es bereits früher im Einsatz bei Erkältung oder Grippe (es wirkt antimikrobiell). Es riecht klar, ein wenig würzig und harzig.

Natürlich sollte man regelmäßig im Wald spazieren gehen! Den Einsatz der ätherischen Öle sehe ich als eine wunderbare Ergänzung, vorbeugend im Alltag oder auch als Zusatz bei Krankheit. Probiere es aus, du wirst diese Dufterlebnisse direkt zu Hause nicht mehr missen wollen. Liebe Grüße, deine Lisa.

Beitrag von Lisa Albrecht am 17. Juni 2020 veröffentlicht.

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