Vegane glutenfreie Kohlrouladen: Weißkohltaschen mit Reis-Tofu-Füllung

Wenn ich bei meinen Eltern zu Besuch bin, wünsche ich mir fast immer Weißkohltaschen zum Mittagessen. Es gibt Gerichte, die sind mehr als nur Essen – sie tragen ein Gefühl in sich - Wärme, Zuhause, Vertrautheit.
Diese vegane und glutenfreie Version ist meine eigene Interpretation: mit einer Füllung aus Reis, Tofu und Karotten, einer tomatigen Soße – und dem gleichen guten Gefühl wie damals. Kohlrouladen sind schneller gemacht, als man denkt und auch ohne Hack und Ei hält die Masse wunderbar zusammen.
Zutaten
Für 2 Personen – Zubereitungszeit ca. 30 Minuten + 40 Minuten Kochzeit
Weißkohltaschen:
- 1 Weißkohl-Kopf (mittelgroß)
Füllung:
- 1 Tasse Reis (Natur- oder Basmatireis – von Natur aus glutenfrei)
- 2–3 Karotten
- ca. 100 g Tofu Natur
- 2 Zwiebeln
- Rapsöl zum Braten
- Salz und Pfeffer
Soße:
- 3–4 EL Tomatenmark
- 125 ml Sojasahne oder Kokoscreme
- 1 TL Speisestärke (zum Binden)
- 1–2 TL glutenfreie Sojasoße Tamari (für mehr Tiefe – optional)
- ca. 200 ml Wasser
- etwas Salz und Pfeffer
- Frische Petersilie zum Servieren

Schritt 1: Den Weißkohl vorbereiten
Damit sich die Blätter falten lassen, ohne zu brechen, muss der gesamte Kohlkopf zunächst weichgekocht werden. Den Kohl in einem großen Topf mit Wasser ca. 45–60 Minuten köcheln lassen, bis die äußeren Blätter biegsam sind. Alternativ: Den Strunk herausschneiden und den Kohl portionsweise 3–4 Minuten blanchieren – das spart Zeit.
Die Blätter anschließend vorsichtig einzeln ablösen und beiseitelegen. Dicke Blattrippen an der Basis leicht flach drücken oder dünn abschneiden – das erleichtert das Rollen enorm.
Schritt 2: Füllung vorbereiten
Den Reis nach Packungsanweisung kochen und etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Karotten, Zwiebeln und Tofu in kleine Würfel schneiden. Alles in einer Pfanne mit etwas Öl bei mittlerer Hitze 5–7 Minuten anbraten, bis die Zwiebeln glasig und die Karotten leicht weich sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den gekochten Reis zur Gemüse-Tofu-Mischung geben und alles gut vermengen. Die Füllung sollte sich gut formen lassen – wenn sie zu locker ist, kurz abkühlen lassen, sie bindet dann besser.
Schritt 3: Kohlblätter füllen und falten
Je 2–3 EL Füllung auf ein Kohlblatt geben, die Seiten einklappen und das Blatt von unten nach oben fest aufrollen – wie ein kleines Päckchen. Die fertigen Rouladen eng nebeneinander in einen Topf legen, mit der Nahtseite nach unten. So hält die Füllung beim Kochen von selbst zusammen, ohne dass Zahnstocher oder Garn nötig sind.
Schritt 4: Soße zubereiten und kochen
Tomatenmark, Sojasahne, Wasser, Sojasauce Tamari und Gewürze in einem Gefäß verrühren und abschmecken – die Soße soll tomatig-würzig schmecken. Über die Kohlrouladen gießen, bis sie knapp bedeckt sind. Den Topf abdecken und die Rouladen bei niedriger Hitze ca. 40 Minuten köcheln lassen, bis der Kohl zart ist.
Für eine etwas dickere Soße zum Schluss 1 TL Speisestärke in 2 EL kaltem Wasser auflösen und in die Soße einrühren, kurz aufkochen lassen.
Mit frischer Petersilie bestreut servieren.
Warum dieses Rezept von Natur aus glutenfrei ist
Das Rezept kommt ohne Mehl, Semmelbrösel oder andere glutenhaltige Zutaten aus. Worauf man trotzdem achten sollte: Sojasahne und Sojasauce können je nach Marke Gluten enthalten. Glutenfreie Sojasoße Tamari ist die perfekte Alternative für glutenfreie Ernährung.
Tipps & Varianten
Die Füllung lässt sich nach Lust und Kühlschrank abwandeln. Quinoa statt Reis macht die Füllung proteinreicher und etwas nussiger im Geschmack – ebenfalls glutenfrei. Wer mehr Gemüse möchte, kann Zucchini oder Paprika mit in die Pfanne geben. Für etwas mehr Würze lohnt sich eine Prise Paprikapulver oder Kreuzkümmel in der Füllung.
Die fertigen Kohlrouladen schmecken aufgewärmt am nächsten Tag noch besser – die Soße zieht über Nacht wunderbar durch. Im Kühlschrank halten sie sich gut 3 Tage.
Guten Appetit!
Deine Lisa
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Aktualisiert am 23. Februar 2026.
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