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Wasserkocher ohne Plastik aus Glas und Edelstahl - Empfehlung

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Alle Wasserkocher können Wasser heiß machen. Die besten Materialien sind Glas und Edelstahl. Leider setzen viele Hersteller auf Wasserbehälter aus Plastik. Wenn das Wasser zum Kochen gebracht wird, gehen aus den Kunststoffen gesundheitsgefährdende Stoffe in das Wasser über. Aus diesem Grund empfehle ich Wasserkocher mit einem Wasserbehälter aus Glas oder Edelstahl. Aufgepasst: Bei manchen Geräten befinden sich auch Kunststoffteile im Edelstahlbehälter, so dass das Wasser während des Kochvorgangs unnötigen Kunststoffkontakt hat.

Wasserkocher aus Glas

Glaswasserkocher mit Elektronik ohne Plastik

Der Wasserkocher von Klarstein (wir haben ein ähnliches Wasserkocher-Modell) setzt auf einen Wasserbehälter aus Glas. Der Boden des Behälters besteht aus Edelstahl, damit die darunter liegenden Heizelemente die Wärme schnell an das Wasser abgeben können. Der obere Abschluss ist zwas aus Kunststoff, hat aber während des Kochvorgangs keinen Kontakt mit dem Wasser. Eine Abschaltautomatik und ein Kalkfilter gehören zur Standardausstattung. Der Preis ist sehr fair für die gebotene Leistung.

Wir nutzen aktuell einen ähnlichen Wasserkocher und sind mit ihm zufrieden. Ich persönlich finde es sehr schön, wenn man durch das Glas direkt sieht, wann das Wasser kocht. Unser Leitungswasser wird mit einem Wasserfilter zusätzlich gefiltert. Er ist sehr hochwertig und bietet folgende Vorteile:

  • sehr gute Wasserqualität
  • Entfernt 99,9995% aller Bakterien
  • Entfernt Pestizide und Feinpartikel aus Rohrleitungen
  • Entnimmt Chlor, Gerüche & Verfärbungen
  • Entnimmt Medikamentenrückstände und Hormone
  • Reduziert Schwermetalle, Mikroplastik
  • Schützt und erhält alle wertvollen Mineralien
  • kostengünstig
  • umweltfreundlich
  • kein Flaschenschleppen
  • immer Zuhause verfügbar
  • einfache Installation
  • Belegte Sicherheit durch Zertifikate
  • für jeden Haushalt und jedes Büro geeignet

Wasserkocher ohne Elektronik, komplett aus Glas

Bei einem Wasserkocher komplett aus Glas hat man den Vorteil, dass er nicht kaputt gehen kann. Damit meine ich, dass man nicht von der Elektronik abhängig ist. Natürlich kann ein Glas-Wasserkocher auch kaputt gehen, aber da muss er schon herunterfallen oder irgendwo heftig anstoßen. Glas-Wasserkocher werden in der Regel aus einem robusten Glas hergestellt. Schön ist, dass man beim Wasserkochen keinerlei Kontakt zu anderen Materialien (Kunststoff, Edelstahl) hat und somit das Wasser keine weiteren Stoffe abbekommt. Ein Nachteil ist natürlich die etwas längere Kochzeit. Das Wasser muss ganz normal auf einer Herdplatte erhitzt werden. Mich persönlich stört das nicht, sobald unser Elektrowasserkocher kaputt geht, werde ich mir einen komplett aus Glas für den Herd kaufen.

Beitrag von Lisa Albrecht am 24. Januar 2016 veröffentlicht.

Ben 11.10.2018 um 6:18
Und die Dichtung zwischen Heizelement (Boden) und Glas? Das ist bei meinem das Problem, daher die frage
...
Lisa von ich lebe grün! 11.10.2018 um 16:58
Hi Ben,
sorry, das kann ich dir jetzt nicht mehr sagen, da unser Glas-Wasserkocher nicht mehr existiert. Wir haben jetzt einen komplett aus Edelstahl, hier ist der Beitrag: https://www.ichlebegruen.de/Artikel/661/Wasserkocher-ohne-Plastik-und-Wasserfilter-im-Test
Mit diesem Wasserkocher sind wir im Moment sehr zufrieden. Weiterlesen Er hat keine Plastikelemente drin.
Liebe Grüße,
Lisa
Sandra 6.1.2018 um 22:37
Ich bin auch grad auf der Suche nach einem neuen Wasserkocher. Dabei habe ich mir den Bericht von ÖkoTest zu Gemüte geführt und bin grad sehr entsetzt. Auch wenn es Geräte mit dem Urteil ‘sehr gut’ gibt, sind in ALLEN PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen enthalten. Weiterlesen In einem Großteil der Kocher sogar Antimon - u. a. auch in dem Klarstein Wasserkocher aus Glas. Mir fällt im Moment keine wirkliche Alternative zum Kessel aus Edelstahl (ohne Chrom, Nickel etc.) oder der Glasvariante ein.
Selbst bei dem Ottoni-Wasserkocher kann man solche zusätzlichen Stoffe nicht ausschließen, oder doch?
Lisa von ich lebe grün! 7.1.2018 um 21:35
Liebe Sandra,
ich kenne leider keine Tests mit dem Wasserkocher von Ottoni. Da muss man am Besten direkt beim Hersteller fragen. Der Wasserkocher von Ottoni besteht aus Edelstahl und alle Teile kommen aus Europa. Eine Sicherheit ist das nicht, aber insgesamt habe ich einen sehr guten Eindruck bei diesem Gerät. Weiterlesen Mehr kann ich dir im Moment auch nicht sagen. Auf jeden Fall ist er frei von Plastik - also das Wasser kommt während des Kochvorgangs nicht mit Plastik in Berührung. Wenn du mehr in Erfahrung bringst, lass es mich doch bitte wissen. Finde ich sehr spannend!
Viele liebe Grüße von Lisa
Katja 7.7.2016 um 20:54
Das war vor etwa 3 Monaten exakt mein Thema. Ich hatte auch erst den von Klarstein im Auge. Aber mal ehrlich - beim Kochen geht der Wasserdampf nach oben, kommt mit der Plastik in Kontakt und tropft dann zurück ins Wasser. Wirklich plastikfrei ist das nicht. Weiterlesen Bekannte hatten mit dem Modell auch ganz schlechte Erfahrungen, es war beim Kochen gerissen. Und nein, es gab vorher keinen Stoß irgendwo. In den Kundenbewertungen beim Versandhändler stößt man auf genau diesen Kritikpunkt häufiger.
Das Modell komplett aus Glas hatte mich auch gereizt. Allerdings kann ich da meine normale Teekanne verwenden. Ist auch eine Jena-Glas, hat nur eine andere Form. Allerdings sollte man da auch bedenken wie "grün" die Energieaufwendung dafür ist. Herdplatte dauert lange und hat einige Watt-Leistung.
An die Keramikkocher hatte ich als nächstes gedacht. Doch diese sind nur außen Keramik und innen Plastik, Deckel sowieso.
Habe mich letztlich für den einzig komplett Kunststofffreien Kocher entschieden, der auch keine Silikonnähte zwischen Boden und Außenwand hat. Ottoni. Was ich super finde, er wird in Italien hergestellt. Wenn ich schon keine deutschen Produkte unterstütze, dann gern welche aus der EU. Ddie Herstellerfirma ist ein Familienbetrieb und es ist möglich direkten Kontakt aufzunehmen. Ich habe mir ein Edelstahl-Kalksieb bestellt, das hat nicht mal Aufpreis gekostet. So ist der gesamte Kocher aus Edelstahl. Ich habe den Fjord gewählt, der lässt sich toll ausschenken. Was ich auch toll finde, er kocht Wasser ab, dh er kocht lange nach. Wer nicht warten mag, kann ihn ja ausschalten. Ich finde die 135€ sind super investiert. Ich bin mega zufrieden. Nix stinkt, nichts musste erst x-mal mit Essig geruchs-/geschmacksneutral ausgekocht werden. Super!
Lisa von ich lebe grün! 16.7.2016 um 19:11
Hallo Katja,
vielen Dank für dein Feedback, hilft sicherlich auch anderen, die die Kommentare lesen und nach guten Alternativen suchen.
Ganz liebe Grüße von
Lisa
Miss Margarite 21.6.2016 um 20:19
Ich verwende momentan eine Edelstahlkanne, die aber leider einen Plastikhenkel hat. Allerdings ist sie so unkaputtbar, dass man sie wahrscheinlich bis in alle Ewigkeit verwenden kann. Das einzige Manko ist, dass ich das Wasser so auf dem Herd erwärmen muss und mehr Energie verbrauche, als mit einem elektrischen Wasserkocher. Weiterlesen Sollte ich mir mal einen zulegen, wird der auf jeden Fall plastikfrei sein!
Liebe Grüße,
Miss Margarite
www.missmargarite.wordpress.com
marys.kitchen 19.4.2016 um 20:03
Den Glaswasserkessel hatte meine Mutter viele Jahre lang, allerdings musste sie sich ihn mehrmals neu kaufen, weil er immer mal wieder einen Sprung bekam. Inzwischen ist sie wieder auf ihren alten Edelstahlkessel umgestiegen - der ist einfach unkaputtbar ;)
Nachteilig an dem gläsernen war auch, dass man den Kalk so deutlich gesehen hat. Weiterlesen Nach ein paar Wochen im Gebrauch fand ich ihn nicht mehr so schick.
Achja, sie hat einen Gasherd, sodass es dieses Erhitzen weniger Energie kostet, als im Wasserkocher.
Ich habe mir den gläsernden Wasserkocher gemerkt, falls irgendwann meiner doch kaputt gehen sollte. Edelstahl mit genauso viel Plastik. Er hatte die letzten Jahre noch keine Macke, also denke ich, dass er noch einige Jahre mir gute Dienste erweisen wird.
LG
Maria
Lisa von ich lebe grün! 1.5.2016 um 20:28
Liebe Maria,
danke für deine Erfahrung! Wir benutzen aktuell den elektrischen Wasserkocher aus Glas und bis jetzt - toi toi toi - alles prima! :-) Sollte er kaputt gehen... könnte ich mir auch mal vorstellen, einen komplett aus Glas zu nehmen - unser Wasser hier ist nicht so kalkhaltig, das wäre weniger das Problem. Weiterlesen :-)
Ganz liebe Grüße von
Lisa
Janni 26.1.2016 um 17:58
Hallöle, interessante Gedanken, aber habt ihr keinen Topf daheim? Damit kann man auf dem Herd doch auch ganz einfach Wasser kochen - und spart auch gleich noch die Resourcen für die Herstellung des "Glasbehältnis" welches als "Wasserkocher" dienen soll.
Lisa von ich lebe grün! 26.1.2016 um 19:25
Hi Janni,
hehe, na klar! Und daran habe ich auch schon gedacht, klar. Als Argument hätte ich den Satz: "Aber aus einem Topf kann man das Wasser nicht so komfortabel dosieren" oder "Der Topf kann nicht pfeifen".... Aber nein, du hast vollkommen recht. Weiterlesen Ein Topf reicht natürlich auch. Sieht vielleicht nicht so schick aus. Ich hoffe mit meinen Artikeln viele Menschen zu erreichen, sich Gedanken überhaupt über dieses Thema zu machen. Du bist ja schon sehr tief in der Materie. :-) Danke dir!
Liebe Grüße von
Lisa
Janni 28.1.2016 um 19:35
;) und genau das Argument hatte ich auch erwartet. Ein bißchen Komfort muss es eben doch auch geben.
LG
Janni
Daniel 26.1.2016 um 9:56
Danke für die Tipps. Ich überlege derzeit, einen neuen Wasserkocher zu kaufen und kann mir einen "Kessel aus Glas" gut vorstellen. Die Zeit zum Kochen des Wassers auf dem Herd stört mich nicht, was mich aber davon abhält ist der deutlich höhere Stromverbrauch, der bei der Benutzung des Herds anfällt – nämlich bis zu 50% mehr sofern es kein Induktionsherd ist. Weiterlesen (Quelle: http://www.ecogator.de/stromsparende-geraete/strom-sparen-mit-dem-wasserkocher/)
Lisa von ich lebe grün! 26.1.2016 um 19:12
Lieber Daniel,
klar, der Stromverbrauch ist zwar höher, wenn man das Wasser nicht mit einem Wasserkocher erhitzt. Nur leider gehen wiederrum die Elektro-Wasserkocher auch kaputt und müssen neu produziert werden. Das kostet ja Energie bzw. Ressourcen. Weiterlesen Was besser ist, kann ich leider nicht beantworten. Stromsparend ist es auf jeden Fall, wenn man Dinge kombiniert. Wasser kocht und dieses Wasser noch für andere Dinge nutzt (während man z.B. kocht) und das Teewasser in einer Termoskanne mit Tee warm hält. Klingt zwar kompliziert, machen wir aber manchmal tatsächlich so, weil auch praktisch. :-) Ich finde es aber toll, wenn immer mehr Menschen überhaupt ein Bewusstsein für Sparsamkeit und Ressourcen entwickeln.
Liebe Grüße von
Lisa