Vegane Pralinen ohne Zucker – mit Feigen, Kakao und Amaranth

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht
Vegane Pralinen oder Energiekugeln mit Feigen und Kakao - glutenfrei

Es gibt ein Lied, das ich sehr gerne früher gehört habe. Und jedes Mal, wenn ich diese Pralinen mache, spielt es in meinem Kopf. Ich kann gar nicht sagen warum. Vielleicht ist es der Geruch von Kakao und Zimt. Vielleicht die langsame, achtsame Bewegung beim Formen der Kugeln. Jedenfalls zaubert mir dieses Rezept jedes Mal eine harmonische Stimmung - egal zu welcher Jahreszeit.

Diese veganen Pralinen (oder Energiekugeln) ohne Zucker müsst ihr unbedingt ausprobieren. Sie sind schnell gemacht, brauchen keine Backzeit, kommen ohne raffinierten Zucker aus und schmecken trotzdem richtig gut. Die natürliche Süße kommt allein aus den getrockneten Feigen und die reicht vollkommen.

Vegane Pralinen ohne Zucker - Zutaten für ca. 40 Stück

  • 300 g getrocknete Feigen
  • 100 g Amaranth gepufft (Menge nach Bedarf anpassen)
  • 3-4 TL Kakao (plus etwas zum Wälzen)
  • ½ TL Zimt
  • etwas Vanille

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten

Schwierigkeitsgrad: einfach

Ergibt: ca. 40 Stück

Vegane Pralinen ohne Zucker selbst machen - so geht's

Alle Zutaten außer dem Amaranth in einem starken Mixer zu einer gleichmäßigen Masse zerkleinern. Die Masse in eine Schüssel geben und nach und nach den gepufften Amaranth unterkneten - solange, bis die Masse gut formbar ist und nicht mehr zu stark klebt. Die genaue Menge bestimmst du selbst, je nach gewünschter Konsistenz.

Nun mit leicht feuchten Händen Kugeln formen - das feuchte Wasser verhindert, dass die Masse klebt. Wer mag, rollt die fertigen Kugeln noch in etwas Kakao. Fertig! Die Pralinen im Kühlschrank aufbewahren. Dort halten sie zwei bis drei Tage - falls sie so lange überleben.

Warum diese veganen Pralinen das ganze Jahr schmecken

Frühling und Sommer - leicht und fruchtig

Im Frühling und Sommer rolle ich die Kugeln gerne in gemahlenem Kokos statt in Kakao. Das macht sie optisch heller und frischer. Wer mag, kann auch etwas Zitronenschale oder Orangenzeste in die Masse geben - das bringt eine fruchtige Frische, die wunderbar zur Jahreszeit passt.

Herbst und Winter - würzig und wärmend

Im Herbst und Winter darf es bei mir gerne etwas wärmer und würziger sein. Mehr Zimt, eine Prise Kardamom, etwas gemahlene Nelke und die Pralinen bekommen sofort einen Charakter, der an gemütliche Abende und warmen Tee erinnert.

Weihnachtliche Variante - für die Festtagsplatte

Für Weihnachten mache ich eine besondere Version: Ich gebe zusätzlich ¼ TL Kardamom und eine Prise Nelke in die Masse. Zum Wälzen verwende ich fein gemahlene Mandeln oder Cashewkerne. Auf einem Teller mit etwas Tannenzweig oder in kleinen Papierförmchen sehen sie wunderschön aus und sind schnell aufgegessen. Sie eignen sich auch sehr gut als selbst gemachtes Geschenk aus der Küche.

Das steckt drin - Vorteile der Zutaten

Getrocknete Feigen - natürliche Süße und Eisenquelle

Feigen sind von Natur aus intensiv süß - sie ersetzen hier jeden Zuckerzusatz vollständig. Ich habe gelesen, dass getrocknete Feigen zu den eisenreicheren Trockenfrüchten zählen sollen. In meinem Beitrag über eisenreiche vegane Lebensmittel habe ich Trockenfrüchte übrigens bereits als unterschätzte Eisenquelle erwähnt.

Vegane Pralinen mit Feigen und Kakao – ohne Zucker und glutenfrei

Gepuffter Amaranth - glutenfrei und mineralstoffreich

Amaranth ist von Natur aus glutenfrei und hat laut meiner Recherche einen im Vergleich zu vielen Getreidesorten bemerkenswert hohen Gehalt an Mineralstoffen wie Eisen und Magnesium. In diesen Pralinen übernimmt er die Rolle des Bindemittels und gibt ihnen gleichzeitig einen leichten Biss.

Kakao - mehr als nur Geschmack

Ich verwende immer reines, ungesüßtes Kakaopulver. Es gibt dem Rezept seinen tiefen, schokoladigen Geschmack - ganz ohne Zucker. Ich lese immer wieder, dass roher Kakao sekundäre Pflanzenstoffe enthalten soll, die interessant für den Körper sein könnten. Ob und wie sich das auswirkt, kann ich natürlich nicht sagen - aber der Geschmack allein ist schon Grund genug.

Bitte beachte: Das alles sind meine persönlichen Erfahrungen und Recherchen. Sie ersetzen keine medizinische oder ernährungswissenschaftliche Beratung. Vielen Dank.

Häufige Fragen zu veganen Pralinen ohne Zucker

Wie lange halten sich die veganen Pralinen?

Im Kühlschrank in einem verschlossenen Behälter halten sie sich zwei bis drei Tage. Einfrieren geht ebenfalls - einfach einzeln auf einem Tablett vorfrieren und dann in einem Beutel lagern.

Welcher Mixer eignet sich für die Pralinenmasse?

Ein Hochleistungsmixer oder eine starke Küchenmaschine funktioniert am besten, da getrocknete Feigen recht zäh sind. Ein einfacher Stabmixer kommt dabei an seine Grenzen. Wer keinen starken Mixer hat, kann die Feigen vorher 10–15 Minuten in warmem Wasser einweichen - dann lassen sie sich deutlich leichter verarbeiten. Aber wirklich ausprobiert habe ich diese Zubereitungsvariante nicht, das ist meine Einschätzung.

Kann ich die Feigen ersetzen?

Ja. Getrocknete Datteln funktionieren genauso gut und sind etwas milder im Geschmack. Auch eine Mischung aus Feigen und Datteln ist möglich. Getrocknete Aprikosen geben eine fruchtigere, säuerlichere Note.

Sind diese Pralinen wirklich glutenfrei?

Ja - alle Zutaten in diesem Rezept sind von Natur aus glutenfrei. Wer an Zöliakie leidet, sollte beim Kauf darauf achten, dass der gepuffte Amaranth als glutenfrei zertifiziert ist, da es bei der Verarbeitung zu Kreuzkontamination kommen kann.

Kann ich den Amaranth ersetzen?

Ja. Gemahlene Mandeln, gemahlene Cashews, feine Kokosraspel oder glutenfreie Haferflocken (als Mehl) funktionieren ebenfalls als Bindemittel. Der Charakter der Praline verändert sich dabei etwas - aber das Ergebnis ist immer lecker. Experimentiere gerne!

Viel Spaß in der Küche wünscht dir

Lisa

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Veröffentlicht am 4. November 2014.
Aktualisiert am 25. Februar 2026.
Lisa Albrecht
Lisa Albrecht
Gründerin, Autorin, psychologische Beraterin
Ich bin Autorin und Gründerin des Online-Magazins „Ich lebe grün!“, das sich einem bewussten, nachhaltigen und gesunden Lebensstil verschrieben hat. Als zertifizierte psychologische Beraterin für hochsensible Frauen begleite ich meine Klientinnen in akuten Krisensituationen und bei persönlichen Lebensveränderungen – hin zu mehr Leichtigkeit, Klarheit und Wohlbefinden. Mehr über meine Arbeit findest du auf www.lisa-albrecht.de. Ich liebe das Meer, veganes Vanille-Eis und die Erdbeeren aus unserem Garten – kleine Alltagsfreuden, die mein Herz höherschlagen lassen.

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