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Brennnesseln sammeln: Auf was muss ich achten?

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Wir probieren ja immer gerne Neues aus. Vor ein paar Tagen waren wir im Wald und haben Brennnesseln gesammelt. Inspiriert hat uns Lisas Kochbuch, daraus haben wir dann die Brennnesselsuppe gekocht. Brennnesseln findet man fast überall und man kann sie auch kaum verwechseln. Die Pflanze ist sehr nährstoffreich, sie enthält Magnesium, Eisen, Kalzium, Silizium, Vitamin A und C und viel Eiweiß. Mehr zu den Nährstoffen findet ihr z.B. auf Wikipedia. Auf was haben wir nun beim Sammeln geachtet?

Brennnesseln sammeln

Das ist wichtig beim Brennnesseln sammeln

  • Damit das Sammeln Spaß macht, denke an Handschuhe, eine Schere und Transportbox oder Tüte.
  • Ich persönlich habe keine Angst vor dem berühmten Fuchsbandwurm. Diese Sorge ist meist völlig übertrieben, die Gefahr, sich so etwas zu holen, erscheint mir minimal zu sein.
  • Sammele die Pflanzen am besten, wenn es draußen trocken ist, dann sind auch die Blätter sauber (ansonsten könnten irgendwelche anderen Pflanzenteile oder Erde kleben).
  • Suche möglichst abgelegene Orte auf, um Brennnessel zu sammeln. Nicht am Straßen- oder Feldrand, wo Autos fahren oder die Bauern ihre Felder mit unappetitlichen Dingen bespritzen.
  • Die oberen Blätter oder Triebe ernten, sie schmecken frischer.
  • Damit die brennenden Härchen abbrechen, bearbeite die gesammelten Pflanzen mit einem Nudelholz. Anschließend kann man die Pflanze auch ohne Handschuhe anfassen. Aber immer vorsichtig testen vorher!
Brennnesseln sammeln
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"Zero Waste geht auch an meinen Tagen."
Lisa
Meine Lösung

Was lässt sich aus Brennnesseln zubereiten?

Wir haben eine leckere Suppe gekocht. Dafür benötigt man die Blätter der Pflanze. Du kannst auch Pesto, Füllungen für diverse Taschen oder Saucen zubereiten. Im Internet gibt es unendlich viele Rezepte. Die Brennnessel schmeckt etwas Spinat-ähnlich, hat aber eine intensivere würzige Note. Viel Freude beim Ausprobieren, trau dich und lass es dir schmecken!

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Dieser Beitrag wurde von Lisa Albrecht am 11. Mai 2014 veröffentlicht.

Annemone 22.3.2016 um 10:45
Brennesselstiche finde ich nicht schlimm, man kann es einfach als Durchblutung betrachten und aushalten. Mit der Zeit tut es dann nicht mehr weh...
Johanna 26.1.2016 um 16:22
Vielen Dank, für diesen tollen Artikel! Ich habe zu Schulzeiten in Frankreich Austausch gemacht, wo es regelmäßig Brennesselsuppe gab. Das Rezept habe ich mitgebracht, aber nie gewusst, wie ich Brennessel bearbeiten muss, damit sie nicht brennt, weshalb ich das Rezept nie nachgekocht habe.
Lisa von ich lebe grün! 26.1.2016 um 19:22
Liebe Johanna,
sehr gerne! Ich freue mich auch schon sehr auf eine Brennnesselsuppe!
Liebe Grüße von
Lisa
Kassuran 5.5.2018 um 12:51
Die Brennnesseln verlieren durch das Kochen auch ihre Fähigkeit zu brennen, da die Hitze das Gift denaturiert. Nach dem Kochen püriere ich die Blätter noch und somit werden auch die Brennhaare vernichtet.