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Nie wieder Vorurteile gegen Veganer

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Vor einigen Jahren hatte ich selbst Vorurteile gegen Veganer. Man bekommt auf jeden Fall einen Mangel, wenn man sich vegan ernährt. Man wird auch gar nicht richtig satt! Und Hand aufs Herz: Sehen Veganer nicht ein wenig blass aus? Das könnte an ihrem Eisenmangel liegen, schließlich benötigt der Körper Fleisch, um Eisen besonders gut aufnehmen zu können.

Vorurteile gegenüber Veganern auflösen

In diesem Video oder in diesem Artikel (mit meinem Mann) verrate ich dir unsere Geschichte, wie wir vegan wurden. Trotz diverser Vorurteile! Übrigens, von wegen Eisenmangel. Mein Eisenwert ist sogar besser geworden und liegt im grünen Bereich. Als ich einmal bei einer neuen Ärztin war, behauptete sie, ich hätte mit Sicherheit einen Eisenmangel. Das Thema kam erst vom Tisch, als sie die Werte selbst untersucht hat. Sie wunderte sich und hat sich sogar für ihre unsachliche Behauptung entschuldigt.

Unsere Ernährungsumstellung passierte im Jahr 2013. Damals gab es schon sehr viele Menschen, die vegan lebten und Informationen über Vorurteile und Tatsachen standen ebenfalls zur Verfügung, man musste nur danach suchen. Davor war ich 11 Jahre Vegetarierin, zum Thema Fleisch waren keine Fragen mehr offen. Aber was ist mit den anderen Dingen? Ich will ja nicht an Kalzium-Mangel leiden! Ich hatte diverse Quellen durchforstet, einige Bücher gelesen, mich mit anderen Veganern ausgetauscht und festgestellt, dass alles möglich ist. Wenn man will. Und wir persönlich - wollten es! Es war für uns der richtige Schritt und bis heute sind wir froh darüber, uns für vegane Ernährung geöffnet zu haben.

Vorurteile gegen Veganer lösen sich in Luft auf

Auf dem Markt gibt es ein sehr schönes Buch, das ich jedem empfehlen möchte. Geschrieben wurde es von Niko Rittenau und ist im September 2019 erschienen unter dem Titel Vegan-Klischee ade! Wissenschaftliche Antworten auf kritische Fragen zu veganer Ernährung (Ventil Verlag). Meiner Meinung nach ist es eine Pflichtlektüre für jeden, der bereits vegan lebt oder sich immer mehr für vegane Ernährung interessiert. Es ist nicht einfach irgendein Buch, es ist ein hervorragendes Nachschlagewerk zu vielen Themen, die die vegane Ernährung betreffen oder berühren. Das Besondere ist, dass der Autor nicht einfach etwas behauptet. Er schaut sich objektiv Studien an, fasst sie zusammen und zieht ein Fazit. Alle Aussagen in diesem Buch sind wissenschaftlich fundiert und trotzdem für jeden verständlich formuliert. Das Buch beantwortet ohne Zweifel die Frage, wie gut man tatsächlich mit allen Nährstoffen versorgt ist, wenn man sich vegan ernährt. Auf was man als Veganer besonders achten sollte und ob man ohne Milchprodukte trotzdem genug Kalzium aufnimmt.

Vegan Klischee ade!

Alle Vegan-Klischees werden tiefgreifend untersucht und objektiv betrachtet. Bis jetzt blieb keine meiner Fragen unbeantwortet. Aus dem Buch bekommt man nicht nur ein "Ja" oder "Nein", sondern handfeste Informationen mit Hintergrund. Somit lösen sich die typischen Vorurteile gegen Veganer in Luft auf.

Man bekommt fundierte Informationen zu folgenden Themen: Protein, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B12, Vitamin B2, Vitamin D, Eisen, Kalzium, Zink, Selen, Jod, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst, Nüsse und Samen, Soja, aber auch z. B. vegane Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit oder warum die DGE eine vegane Ernährung (noch) nicht empfiehlt.

Die oben aufgezählten Kapitel sind sehr umfangreich und beleuchten intensiv verschiedene Unterthemen. Das Hardcover-Buch Vegan-Klischee ade! hat über 450 Seiten und ist für meine Familie inkl. Umfeld sehr wertvoll. Ich beschäftige mich viel mit Ernährung und greife immer wieder auf die gute Zusammenfassung wichtiger Informationen aus diesem Buch zurück. Klare Kaufempfehlung! Eure Lisa.

Beitrag von Lisa Albrecht am 11. Februar 2020 veröffentlicht.